Gaming PC selber bauen 2022: Die besten Konfigurationen

Ihr wollt euch einen Gaming-PC zusammenstellen? Wir empfehlen diverse Basis-Konfigurationen ab 1.000 Euro - jetzt auch wieder mit GPU im Endpreis.

Einen Gaming-PC selber bauen ist nicht schwierig. Zudem spart ihr bares Geld. Einen Gaming-PC selber bauen ist nicht schwierig. Zudem spart ihr bares Geld.

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Dennis Ziesecke

Ihr braucht einen neuen, schnellen Gaming-PC? Dann spart doch Geld und baut ihn selbst! Wir haben sechs Konfigurationen für jeden Geldbeutel zusammengestellt, um euch die Suche nach der passenden Hardware zu erleichtern. Bei uns findet ihr den idealen PC für jedes Budget und jeden Anspruch, von Full-HD bis 4K.

Update: Da sich die Situation auf dem Grafikkartenmarkt langsam weiter stabilisiert und GPUs zwar immer noch teuer aber nicht mehr ganz so absurd bepreist sind, gelten die Preise der Zusammenstellungen wieder inklusive Grafikbeschleuniger. Ausnahme ist das kleinste System, das auf eine iGPU setzt.

Preiswerte Gaming-PCs zum Selberbauen:

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Preis-Leistungs-Tipp

Bereit für FullHD-Gaming

Antec P07

Für unter 1000 Euro flott genug für FullHD: Um CPU-Leistung braucht ihr euch dank Alder Lake Sechskerner keine Gedanken zu machen, hier reicht es auch für hohe FPS-Zahlen. Für diese ist aber natürlich auch die Grafikkarte relevant - trotz des Ansatzes, bei diesem System möglichst sparsam zu bleiben, haben wir uns für die RX 6600 statt der etwas günstigeren RTX 3050 entschieden. Ihr bekommt mit der AMD-Karte spürbar mehr Leistung und das mittlerweile ohne Aufpreis.

Das steckt sonst noch im Einstiegs-PC: Noch halbwegs neu auf dem Markt ist Intels Core i5 12400 aus der Alder-Lake-Generation. Auf die effizienten e-Cores müsst ihr hier verzichten, dafür gibt es sechs vollwertige Performance-Kerne inklusive Hyperthreading für 12 Threads und genug Leistung für so ziemlich alle aktuellen Games. Wenn ihr noch etwas sparen (und nicht übertakten) wollt, könnt ihr ein paar Euro sparen, indem ihr auf den zusätzlichen CPU-Kühler verzichtet - wir raten aber zur Investition in bessere Kühlung und damit niedrigere Lautstärke und Temperaturen.

Abgerundet wird die gute Ausstattung durch 16 GByte RAM und eine schnelle SSD mit einem Terabyte Kapazität. SATA-Laufwerke sind nur wenige Euro preiswerter (wenn überhaupt), greift daher besser gleich zu einem M.2-Laufwerk. Wie bei allen Zusammenstellungen gilt: Das Gehäuse ist Geschmackssache. Und: Aufrüsten geht problemlos, sowohl mit einer flotten Grafikkarte (auch wenn das Netzteil keine RTX 3080 Ti verkraften wird) als auch mit mehr Speicher oder einer performanteren CPU. Gegenüber der Zusammenstellung im Vormonat ist jetzt sowohl der CPU-Kühler als auch eine doppelt so große SSD mit im Budget - primär aufgrund sinkender GPU-Preise.

CPUIntel Core i5-12400 (ca. 198€)*
Das beste Preis-Leistungsverhältnis für Sparfüchse hat aktuell Intels Core i5-12400. Der Sechskerner bietet Hyperthreading für 12 Threads, einen Turbo-Takt von bis zu 4,4 GHz und genug Leistung um sich wenig Gedanken um fehlende CPU-Leistung machen müssen - auch dank der leistungsstarken Alder-Lake-Cores. Noch etwas performanter und ca. 30 Euro teurer wäre der i5-12500.
CPU-KühlerBeQuiet! Pure Rock 2 Black (ca. 36€)*
So richtig beeindruckend gut sind Intels Boxed-Kühler immer noch nicht, mit dem Pure Rock bekommt ihr niedrigere Temperaturen und weniger Lautstärke - und im Sommer im Zweifel mehr Stabilität.
MainboardASRock B660M Pro RS DDR4 (ca. 128€)*
Nicht für Multiplikator-OC geeignet aber gut und solide ausgestattet. PCIe 4.0 ist ebenso mit an Bord wie M.2 für eine SSD und ein WiFi-Modul. In der Version mit DDR4-Speicher spart ihr die hohen Kosten für DDR5 aktuell ohne viel Leistung zu verlieren.
ArbeitsspeicherG.Skill Ripjaws V 16 Gigabyte (DDR4-3200) - 16 GByte Kit (ca. 63€)*
Zwei 8 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und 3200er-Taktung. DDR5 wäre in dieser Preisklasse nicht realisierbar, nutzt daher vorerst die niedrigen DDR4-Preise.
GrafikkartePowercolor AMD Radeon RX 6600 Hellhound OC (ca. 339€)
Nachdem wir die AMD RX 6500XT aufgrund ihrer mangelhaften Performance lieber stillschweigend ignorieren und die RTX 3050 ebenfalls langsamer rechnet, könnten wir euch zur AMD RX 6600 raten - für FullHD ist die Karte gut geeignet.
SSDSamsung 980 M.2 NVMe mit 1,0 Terabyte (ca. 88€)*
500 Gigabyte Kapazität sollte eine SSD aktuell schon aufweisen, Spiele werden schließlich nicht unbedingt kleiner. SATA-Laufwerke sind nicht mehr spürbar günstiger als schnellere und handlichere M.2-Modelle mit NVMe.
GehäuseKolink Stronghold M mATX mit Tempered Glass Seitenfenster (ca. 46€)*
Kompaktes und schlichtes Gehäuse mit Seitenfenster und vorinstallierten Gehäuselüftern.
NetzteilbeQuiet! Pure Power 11 CM Modular 500 Watt 80+ Gold (ca. 67€)*
Hochwertiges und zugleich leises Netzteil. Plant ihr das spätere Aufrüsten um eine leistungsstarke CPU/GPU-Kombination, solltet ihr aber gleich ein stärkeres Netzteil erwerben. Praktisch: Modulare Kabel und 80+ Gold für gute Effizienz.
FazitFür nur etwas unter 1.000 Euro inklusive dedizierter Grafikkarte ist dieses System eine gute Basis für späteres Aufrüsten und Gaming in (bevorzugt) FullHD.965€

Die Gaming-Oberklasse

Viel Grafikpower für WQHD und mehr

produbild base 500

Die Oberklasse für sorgloses Zocken: Bislang profitieren nur wenige Spiele von mehr als sechs Kernen. Der Intel Core i5-12600K bietet ebendiese Menge in Form von hochtourigen Performance-Kernen und zusätzlich noch vier etwas schwächere Cores, die flexibel entweder weniger lasthungrige Anwendungen wie Chatprogramme im Hintergrund bedienen oder auch bei rechenlastigen Operationen mitarbeiten können. Wollt ihr lieber acht große Kerne, könnt ihr aber auch bei AMDs Ryzen 7 5800X zugreifen und sogar noch bei Board und RAM sparen. Oder ihr spart und nutzt auch hier den günstigen Core i5-12500, der auch für eine RTX 3080 Ti noch genug Leistung bietet.

Satte Speicherausstattung: Natürlich könntet ihr bei dieser PC-Basis ein wenig sparen wenn ihr statt 32 Gigabyte ein ansonsten identisches RAM-Kit mit nur 16 Gigabyte kauft. Allerdings steigt der RAM-Bedarf von Spielen mit der Zeit an, wir würden daher gleich zu einem größeren Puffer raten, zumal Arbeitsspeicher gerade recht preiswert ist.

650 Watt Netzteil: Genug Leistung auch für spätere Upgrades und/oder große Grafikkarten bietet das Netzteil mit seinen 650 Watt. Während bei Noname-Netzteilen zwar oft hohe Zahlen beworben werden, schafft es das hier vorgeschlagene be quiet! Netzteil tatsächlich, die Leistung auch zu erbringen. Dank modularen Kabeln vermeidet ihr zudem Kabelsalat im Gehäuse - wer braucht heute schon zig Molex- und SATA-Stromstecker. Außer für die RGB-Lüftersteuerung vielleicht.

CPUIntel Core i5-12600K (ca. 289€)*
Intels neuester Streich bietet sechs Kerne mit 12 Threads - soweit wie gehabt. Dazu kommen aber noch vier Effizienz-Kerne, die bei Anwendungen zusätzlich Dampf machen und im Alltag mit ihren gerade einmal 6 Watt pro Kern Energie sparen helfen. Die K-Variante ist dank freiem Multiplikator leichter zu übertakten, arbeitet aber auch so schon mit bis zu 4,9 GHz.
CPU-Kühlerbe Quiet! Dark Rock 4 CPU Kühler (ca. 59€)*
Der dem Boxed-Prozessor beiliegende Kühler tut sich mit der Kühlung vor allem im Sommer schwer, leiser und effizienter (und damit dank länger anhaltender Turbostufen auch schneller) geht es mit einer Alternative wie dem von Silentium PC.
MainboardMSI Pro Z690-A DDR4 Mainboard ATX (ca. 194€)*
Da DDR5-Speicher noch immer sehr teuer ist, raten wir euch zu einer Platine mit DDR4-Slots. Beide Speichertechnologien vereint noch kein Hersteller auf einem Board. Pluspunkt bei MSI: 4x M.2 sorgt für flexibles Erweitern des Massenspeichers.
ArbeitsspeicherKingston Fury Beast CL16 - 32 GByte Kit 2x16GB (ca. 126€)*
Zwei 16 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und schneller, aber noch erschwinglicher 3200er-Taktung.
GrafikkartePalit Geforce RTX 3070 JetStream LHR 8G (ca. 699€)*
Eine RTX 3070 fühlt sich nicht nur im High-FPS-Bereich unter FullHD-Auflösung wohl sondern vor allem auch in WQHD. Raytracing liegt ihr besser als den Radeons und mit DLSS gibt es bei immer mehr Spielen einen guten Leistungsschub mit minimalem Verlust an Bildqualität - ein gutes Rundumpaket, auch wenn der Karte etwas mehr Speicher gut vertragen könnte.
SSDWD Black SN750 SE M.2-SSD NVMe mit 1,0 TByte (ca. 99€)*
Flotte SSD für den M.2-Steckplatz mit PCIe 4.0-Anbindung. Zugegeben, PCIe 4.0 könnte mehr als die bis zu 3.600 MB/s leisten, die die WD-SSD liefert, im Gegenzug fällt der Preis aber nicht höher aus als bei teils deutlich langsameren Gen3-SSDs.
GehäuseCorsair Carbide 270R Midi-Tower ATX (ca. 76€)*
Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.
Netzteilbe quiet! Pure Power 11 ATX-Netzteil 650 Watt modular (ca. 87€)*
Hochwertiges und leises Netzteil mit modularen Anschlusskabeln.
FazitUm auch flottere GPUs ausreizen zu können, bietet der gewählte Prozessor mehr Takt und Kerne - und für die GPU-lose Zeit sogar eine einfach integrierte Xe-Grafikeinheit. Wenn ihr nicht bald nachbasteln wollt, bestellt euch gleich zwei der SSDs statt nur einer - 4x M.2 ist auf dem Board vorhanden.1.629€

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