Glasfaser im HDMI-Kabel? Darum sollte alles ab 4K über diese High-Speed-Kabel verbunden werden

RTX 5090 und krasser 4K-OLED-Monitor: Bei so einem Setup sollte ja alles flutschen, aber manchmal sieht das Bild am Ende doch enttäuschend aus. Wahrscheinlich, weil viele eine einfache Sache vergessen.

HDMI ist nicht gleich HDMI: Ein altes Kabel kann die Bildübertragung und die Qualität mächtig drosseln. HDMI ist nicht gleich HDMI: Ein altes Kabel kann die Bildübertragung und die Qualität mächtig drosseln.

Stellt euch vor, ihr habt ein riesiges Dach und eine riesige Zisterne, um viel Regenwasser aufzufangen und zu sammeln, aber eure Regenrinne hat die Dicke eines Gartenschlauchs: Da wird fast nichts weitergeleitet, oder? Dasselbe Problem haben alle, die sich einen krassen 4K-Gaming-PC und einen 4K-OLED-Monitor geholt haben, aber immer noch ihre alten HDMI-Kabel verwenden. Mit guten HDMI-2.1-Glasfaserkabeln öffnet ihr endlich die Schleusen für euer volles 4K-Potenzial!

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Glasfaser & HDMI 2.1: Wenn alte Kabel eure Performance drosseln

Auf Reddit beklagt sich ein User darüber, dass sich sein 4K-Fernseher mit 120 Hz ständig automatisch auf den 60-Hz-Modus runterstellt, obwohl er einen PC mit einer RTX 5080 am Laufen hat, obwohl er dieses Problem vorher mit einer Radeon RX 9070 noch nicht hatte. Andere User im r/pcmasterrace-Subreddit haben ihm daraufhin Glasfaser-HDMI-Kabel empfohlen. Dieser Tipp war es, der »alle seine Probleme löste«.

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Bisher laufen die meisten Verbindungen über die guten alten Kupferkabel, die vor allem bei kurzen Distanzen noch einen soliden Dienst leisten. Bei den heutigen Datenmengen, die über HDMI-Kabel geschickt werden, wie 4K-Bild mit hohen FPS, HDR und dann auch noch Ton, reichen ab einer gewissen Länge keine Kupferkabel mehr aus, wenn man keine hohe Latenz oder andere Probleme haben will.

Glasfaserkabel sind nicht so flexibel wie Kupferdraht, darum solltet ihr auf besonders guten Schutz achten, wie bei diesen Kabeln von FIBBR. Glasfaserkabel sind nicht so flexibel wie Kupferdraht, darum solltet ihr auf besonders guten Schutz achten, wie bei diesen Kabeln von FIBBR.

Hier können Glasfaserkabel glänzen, denn viele schließen ihre PCs über längere Strecken an ihre Fernseher an, wenn sie am Fernseher zocken wollen. Bis zu einer Länge von zwei Metern reicht Kupfer noch aus, aber mit Glasfaserkabeln ist man auch für die Zukunft deutlich besser aufgestellt. Aber es ist nicht nur das Material, das eine gute Verbindung ausmacht, sondern auch die technischen Feinheiten der HDMI-Versionen.

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HDMI 2.0, 2.1 und 2.2: Lieber zu viel als zu wenig

Am einfachsten erkennt man die Performance eines HDMI-Kabels anhand der Version. Viele dürften noch alte HDMI-2.0-Kabel herumliegen haben, die zwar für die Arbeit und Filmegucken noch voll ausreichen, aber bei Highend-Gaming-PCs reichen 4K@60Hz einfach nicht mehr aus. Der sichere Standard ist aktuell HDMI 2.1, was mit 48 Gbps bis zu 144Hz bei 4K ermöglicht.

Im Gegensatz zu HDMI 2.0 habt ihr mit 2.2 eine fünffache Bandbreite – und so viel teurer als HDMI 2.1 sind sie auch nicht mehr. Im Gegensatz zu HDMI 2.0 habt ihr mit 2.2 eine fünffache Bandbreite – und so viel teurer als HDMI 2.1 sind sie auch nicht mehr.

Da die meisten modernen Fernseher eben diese Auflösung und Bildwiederholrate haben, seid ihr mit HDMI-2.1-Kabeln noch sehr gut aufgestellt, aber wer an der Spitze stehen will und maximale FPS auch bei 4K-Auflösung haben will – natürlich nur, sofern der Gaming-Monitor das packt –, sollte sich ein HDMI-2.2-Kabel zulegen, denn mit 96 Gbps geht es bei 4K sogar bis 480 Hz hoch. Theoretisch wären hier sogar 8K@240 Hz oder 16K@60Hz möglich, aber keiner hat solche Monitore oder Fernseher zu Hause.

Falls ihr selbst gemerkt habt, dass euer Bild etwas weniger flüssig ist, als es eigentlich sein sollte, dann könnte es wirklich am falschen Kabel liegen. Ein HDMI-2.1-Kabel wird fürs Erste reichen. Weil aber ein HDMI-2.2-Kabel aktuell nicht mehr so viel teurer ist, wärt ihr damit langfristig sicherer aufgestellt.

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