Wer sich schon länger mit Windows beschäftigt, hat vermutlich schon mal vom God Mode
gehört.
Im Kern verbirgt sich dahinter eine Sammlung von verschiedenen Windows-Einstellungen, die ihr über das Umbenennen eines Ordners erreichen könnt:
- Klickt mit der rechten Maustaste auf den Desktop und erstellt einen neuen Ordner.
- Gebt dem Ordner den folgenden Namen ohne Anführungszeichen:
GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}
Das Ganze sollte dann so aussehen:
Was der God Mode bringt
Wenn ihr den Ordner per Doppelklick öffnet, seht ihr über den Explorer von Windows Verknüpfungen zu verschiedenen Einstellungen.
Man kann es auch als eine speziell sortierte Systemsteuerungen bezeichnen, gegliedert in die folgenden Bereiche:
Übersicht öffnen oder schließen
- Anmeldeinformationsverwaltung
- Arbeitsordner
- Automatische Wiedergabe
- Benutzerkonten
- Center für erleichtere Bedienung
- Dateiversionsverlauf
- Datum und Uhrzeit
- Energieoptionen
- Explorer-Optionen
- Farbverwaltung
- Geräte und Drucker
- Indizierungsoptionen
- Internetoptionen
- Maus
- Netzwerk- und Freigabecenter
- Problembehandlung
- Programme und Features
- Region
- RemoteApp- und Desktopverbindungen
- Schriftarten
- Sicherheit und Wartung
- Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)
- Sound
- Speicherplätze
- Synchronisierungscenter
- System
- Taskleiste und Navigation
- Tastatur
- Telefon und Modem
- Windows Defender Firewall
- Windows-Tools
Auch interessant: Wir ignorieren die Windows-Warnung, den PC nicht auszuschalten, und es passieren merkwürdige Dinge
Insgesamt finden sich 196 Verknüpfungen im God-Mode-Ordner.
Wirklich übersichtlich lässt sich das nicht umsetzen, trotz der gewissen Vorsortierung inklusive eigener Icons für jede Kategorie.
Wie genau das aussieht, seht ihr auf dem folgenden Bild:
Euer persönlicher God Mode für Windows
Es gibt eine simple Möglichkeit, für euch ein persönliches Best-Of
der Einstellungen im God Mode zu erstellen:
- Klickt mit der rechten Maustaste eine der Optionen an und erstellt eine Verknüpfung auf dem Desktop.
- Wählt dazu Einstellungen aus, die ihr häufiger aufruft, beispielsweise den Task-Manager oder die Audio-Optionen.
- Kopiert sie anschließend in einen neuen Ordner eurer Wahl oder lasst die Verknüpfungen auf dem Desktop für ein schnelles Erreichen.
Dass der God Mode schon viele Jahre auf dem Buckel hat, zeigt indes manche hoffnungslos veraltete Option, etwa zu den Wählregeln für Telefon und Modem.
Dennoch kann die Einstellungssammlung durchaus praktisch sein, insbesondere nach manueller Filterung.
Kanntet ihr den God Mode schon, und falls ja, nutzt ihr ihn? Gibt es außerdem noch andere Windows-Tipps, die ihr parat habt? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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