Mit Goko bringt der Industrie-Robotikhersteller RobotPlusPlus erstmals eine eigene Marke direkt für Endkunden an den Start. Das Debütprodukt, der Goko M6, wurde auf der CES 2026 vorgestellt - und fällt weniger durch Lifestyle-Design als durch ungewöhnlich robuste Technik auf. Zielgruppe sind klar definierte Problemgärten: groß, steil, unübersichtlich. So, wie es Mäher wie der Luba 3 AWD von Mammotion auch angehen.
Technische Highlights: Goko M6
- Navigation: CyberNav Fusion (VSLAM + RTK-GPS + Trägheitssensoren)
- Steigung: Branchenführende 90 % (42°)
- Optik: QuadVision (4 KI-Kameras für 360°-Rundumsicht)
- Mähwerk: 42 cm schwebendes Mähdeck (wahlweise Mulch- oder Rasierklingen)
- Fläche: Unterstützt Grundstücke von 1.000 m² bis zu 10.000 m²
- Batterie: Einzigartiges, erweiterbares Akku-System
Kabellose Navigation
Der Goko M6 verzichtet, wie viele moderne Rasenmähroboter auch, vollständig auf Begrenzungskabel. Stattdessen nutzt dieser Mäher das CyberNav-Fusion-System. Dahinter steckt eine Kombination aus visueller Kartierung per Kamera (VSLAM), hochpräziser Satellitennavigation (RTK-GNSS), Lagesensoren und Raddaten.
Mit diesem Setup soll der Rasenmähroboter auch bei Schatten, unter Bäumen oder wechselnden Lichtverhältnissen stabil fahren.
Vier Kameras für die Umgebung
Besonders beim Goko M6 sind die vier integrierten KI-unterstützten Kameras. Sie helfen nicht nur bei der Navigation, sondern auch bei der Objekterkennung. So kann der M6 laut Hersteller zwischen Hindernissen, Personen und Tieren unterscheiden. Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal: Moderne Rasenmähroboter orientieren sich an diesem Standard.
Steigungen bis 90 Prozent
Bei der Geländetauglichkeit will der M6 punkten. Laut Hersteller schafft der Mäher Steigungen von bis zu 90 Prozent (etwa 42 Grad). Damit positioniert sich der M6 klar oberhalb von klassischen Rasenmährobotern, die bei starken Steigungen oder Gefälle oft Probleme haben.
Ermöglicht wird das durch einen Allradantrieb, adaptive Federung und eine vergleichsweise breite Spur.
Für wen lohnt sich der Goko M6?
Mit seiner Schnittbreite von etwa 42 Zentimetern und Unterstützung von Flächen bis etwa 10.000 Quadratmeter, richtet sich der M6 klar an Besitzer von großen Grundstücken. Bei den Messern könnt ihr zwischen Mulchmessern und Rasierklingen-Scheiben wählen, um verschiedene Rasenarten abzudecken. Dazu kommen App-Steuerung, Zonenverwaltung, 4G-Konnektivität und Smart-Home-Anbindung. Diese Features kennen wir von modernen Mährobotern.
Noch ein paar Highlights:
- Laufzeit: 180 Min. (Standard) bis 360 Min. (mit Zusatz-Akku)
- Hindernishöhe: Überwindet Kanten bis 75 mm
- Schnitthöhe: Flexibel einstellbar von 25 bis 100 mm
- Kartierung: Speichert bis zu 60.000 m² (15 Hektar) und unbegrenzte Zonen
- Marktstart: Spätes Frühjahr 2026 (Vorbestellung ab Q2 2026)
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