Vorbereitungen auf GTA 6: YouTube aktualisiert Richtlinie für Videospiel-Gewalt

YouTube hat seine Richtlinien zu Gewalt in Videospielen verschärft und bereitet sich damit auch auf die Flut an Inhalten vor, die mit dem Release von GTA 6 zu erwarten ist.

YouTube ändert seine Video-Richtlinien – wohl auch, um der anstehenden Flut an GTA-6-Videos gerecht zu werden. (Bildquelle: Rockstar Games Google) YouTube ändert seine Video-Richtlinien – wohl auch, um der anstehenden Flut an GTA-6-Videos gerecht zu werden. (Bildquelle: Rockstar Games / Google)

Der 26. Mai 2026 dürfte im Kalender von vielen Konsolenspielern mit dickem Marker eingekreist sein: An diesem Tag erfolgt (Stand jetzt) der Launch von Grand Theft Auto 6. Das neueste Gangster-Epos aus dem Hause Rockstar Games brach schon mit dem ersten Trailer Rekorde auf der Videoplattform YouTube – was auch dem Mutterunternehmen Google nicht entgangen ist, wie PCGamer berichtet.

Gewissermaßen als Vorbereitung auf den GTA-6-Launch haben sich die YouTube-Richtlinien nämlich geändert und nehmen dabei insbesondere »gewalttätige Inhalte in Videospielen« ins Visier.

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Neue Altersbeschränkungen für gewalttätige Spielinhalte

Ab dem 17. November 2025 gilt eine erweiterte Altersbeschränkung für Videos mit gewalttätigen Szenen in Videospielen. Die neuen Regeln wirken sich zudem auch rückwirkend auf bereits hochgeladene Videos aus.

Dabei liegt der Fokus auf Inhalten, die realistische menschliche Charaktere in Folter- oder Massengewalt-Szenen gegen Unbeteiligte zeigen. Entscheidend für die Bewertung eines Videos sind drei Kriterien:

  • Die Dauer der dargestellten Gewalt, ob die Gewalt im Mittelpunkt des Videos steht, und ob die Charaktere realistisch menschlich wirken.
  • Szenen, in denen etwa ein virtueller Passant kurz mit einem Auto angefahren wird, fallen nicht zwangsläufig darunter, wie der PCGamer-Bericht erklärt – Videos, die Massengewalt fokussieren, könnten jedoch mit einer Altersbeschränkung belegt werden.

Da das GTA-Franchise im Allgemeinen in der offenen Welt zahlreiche Gelegenheiten bietet, solche Inhalte aufzunehmen, dürften viele Videos dieses Spiels von den Änderungen betroffen sein. Gegenüber The Verge betonte ein YouTube-Sprecher indes, dass die Videoersteller »die Gewaltdarstellungen unkenntlich machen« können, etwa mit Filtern.

Parallel zur Gewalt-Richtlinie hat YouTube auch den Bereich Glücksspielinhalte ausgeweitet. Insbesondere Videos, die mit virtuellem Glücksspiel wie dem Handel von Skins in Spielen oder »sozialen Casinos« in Verbindung stehen, werden künftig ebenfalls mit Altersbeschränkungen versehen.

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