Verratet uns: Habt ihr HDR an TV und Monitor eigentlich eingeschaltet oder pfeift ihr drauf?

High Dynamic Range gibt es seit gut 10 Jahren. Wir wollen wissen: Könnt ihr noch ohne? Oder schaut und spielt ihr sowieso nur in SDR?

HDR an oder aus? Das würden wir gerne von euch wissen. (Bildquellen: Philips, Maxe S., GameStar) HDR an oder aus? Das würden wir gerne von euch wissen. (Bildquellen: Philips, Maxe S., GameStar)

Neben OLED gehört HDR im vergangenen Jahrzehnt sicher zu den größten Errungenschaften bei Displays. Die Bildverbesserung ist bei Fernsehern, Monitoren und Handys mittlerweile gang und gäbe; ohne gibt es sie kaum mehr zu kaufen.

Kurz und gut: HDR sorgt dafür, dass Bilder kontrastreicher aussehen. Das gilt sowohl für das Knipsen mit der Handykamera als auch für die Resultate in der Postproduktion bei Filmen. Die Funktion stammt ursprünglich aus der Fotografie.

Wir wollen von euch wissen: Nutzt ihr es überhaupt? Und wenn ja, wofür? Verratet es uns gerne, indem ihr bei unserer Umfrage abstimmt.

Falls ihr nicht genau wisst, was HDR ist, erklären wir es euch nachstehend.

Was ist HDR?

HDR steht für »High Dynamic Range« oder »Hoher Kontrastumfang«. Wenn ein Fernseher, Monitor oder Handy diese Technologie nutzt, dann ist der Kontrast zwischen dem hellsten Bildanteil und dem dunkelsten höher als bei SDR (Standard Dynamic Range).

So entstehen HDR-Inhalte: Der Kontrast von Content mit HDR wird erhöht, indem mehrere unterschiedlich belichtete Bilder übereinandergelegt werden: überbelichtet, unterbelichtet und normal belichtet.

Nits spielen ebenfalls eine Rolle. Je höher die mögliche Spitzenhelligkeit eines Displays, desto kontrastreicher das Ergebnis.

Farben werden außerdem mit mindestens 10 Bit aufgenommen und dargestellt, wodurch sie intensiver wirken.

Bild mit HDR Bild ohneHDR Bild mit HDR Bild ohneHDR

Im linken Bild wirken die Wolken dramatischer; rechts sind die Farben wärmer und uniformer, wodurch der Kontrast flacher wird. (Bildquellen: Maxe S., GameStar)

An dieser Stelle sei erwähnt: HDR wirkt bei bearbeiteten Bildern deutlich drastischer als mit der Handykamera. Die Postproduktion macht enorm viel aus.

Auflösung spielt auch eine Rolle, da die höhere Schärfe und Detailauflösung der Kontrasterweiterung zuträglich sind.

Wenn ihr mehr zu HDR wissen wollt, schaut gerne in unseren Erklärartikel. Dort stehen auch die maßgeblichen Unterschiede zwischen HDR, HDR10+, HDR10+ Adaptive, Dolby Vision, Dolby Vision IQ und HLG.

Was haltet ihr von HDR? Kanntet ihr es vorher aus der Fotografie? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare und tauscht euch aus.

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