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Diablo 4: Wer blaue Items wegwirft, könnte gerade Milliarden Gold verbrennen

In Diablo 4: Lord of Hatred sorgt der Horadrimwürfel für eine ungewohnte Situation: Magische und seltene Items, die früher direkt beim Schmied gelandet wären, werden jetzt für absurde Goldsummen gehandelt.

Blaue Crafting-Rohlinge können euch in Diablo 4 Milliarden Goldstücke bescheren. Blaue Crafting-Rohlinge können euch in Diablo 4 Milliarden Goldstücke bescheren.

Früher war die Sache in Diablo 4 ziemlich einfach: Blaues Item? Ab zum Schrott. Gelbes Item? Weg damit. Doch mit dem neuen Addon Lord of Hatred ändert sich das offenbar drastisch.

Der Grund ist der zurückkehrende Horadrimwürfel, den viele von euch noch aus Diablo 2 und 3 kennen dürften. Dieser erlaubt euch, Ausrüstung sehr gezielt umzubauen, Affixe neu zu würfeln, Werte zu verändern und Items deutlich stärker an den eigenen Build anzupassen.

Und genau deshalb schauen viele Spieler jetzt plötzlich auf Beute, die sie vor ein paar Wochen vermutlich nicht mal aufgehoben hätten.

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Blaue Items für Milliarden Gold

Wie PCGamesN und Icy Veins berichten, werden auf Handelsplattformen wie diablo.trade inzwischen selbst magische blaue Items für gewaltige Summen angeboten und verkauft. Besonders gefragt sind Gegenstände auf Maximalstufe mit starken Greater Affixes, weil sie als perfekte Grundlage für das Crafting mit dem Horadrischen Würfel dienen können.

Ein Beispiel: Ein magisches Amulett mit kritischer Trefferchance und kritischem Schadensmultiplikator soll trotz fehlender Greater Affixes für 12 Milliarden Gold weggegangen sein. Rares mit drei oder vier extrem guten Affixen können sogar in Richtung der magischen Marke von 100 Milliarden Gold klettern.

Das wirkt auf den ersten Blick völlig absurd, ergibt im neuen System aber Sinn. Denn der eigentliche Wert steckt nicht mehr nur im fertigen Item, sondern im Rohmaterial.

Der ein oder andere dürfte das bereits aus Path of Exile kennen: Ein Gegenstand muss nicht perfekt sein, solange er die richtigen Grundwerte mitbringt. Den Rest erledigen dann Spieler mit ausreichend Materialien, Gold und Geduld beim Crafting.

Warum kaufen Spieler nicht einfach fertige Items?

Auch das wissen PoE-Veteranen bereits: Weil Crafting in einem ARPG oft einen ganz eigenen Reiz hat! Ein fertiges, perfektes Item zu kaufen, fühlt sich für viele Spieler einfach nicht befriedigend an.

Ein starkes Basis-Item zu finden oder zu kaufen und es dann selbst mit dem Würfel in die gewünschte Richtung zu formen, ist deutlich spannender und belohnender. Nun, und vielleicht spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass perfekte Items auf den Handelsplattformen gerne auch mal 500 Milliarden Gold kosten können.

Lord of Hatred scheint jedenfalls damit genau einen Nerv zu treffen: Nicht nur das perfekte Item ist jetzt wertvoll, sondern womöglich auch das vermeintliche »Billo-Item«, das vielleicht der Anfang von etwas richtig Großem sein könnte.

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