Okay, Ehefrau. Du hattest Recht. Ich hatte Unrecht. So, jetzt hab ich's gesagt. Manchmal muss man(n) halt auch einsehen, wenn man(n) ein mürrischer, voreingenommener Grantler war.
In diesem Fall geht's hier um mich. Ich habe mich lange Zeit mit Händen und Füßen gegen einen Airfryer gewehrt, meine Frau wollte unbedingt einen. Irgendwann schenkte ich ihr dann einen, um ihr eine Freude zu bereiten. Und es stelllt sich nach fast zwei Jahren Nutzung heraus: Verdammt, die Dinger sind tatsächlich so gut, wie alle immer behaupten.
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- Ninja Foodi FlexDrawer mit einem großen, teilbaren Fach
- Ninja Dual Zone - die neue, kleinere Version der Doppelkammer-Heißluftfritteuse
- Ninja Double Stack XL: Die platzsparende Heißluftfritteuse mit zwei Kammern übereinander
Warum ein Airfryer mehr ist als nur heiße Luft
Wozu brauchen wir eine Heißluftfritteuse, wenn wir einen Ofen haben?
war lange Zeit mein großes Argument gegen den Kauf. Und tatsächlich ist das vermutlich das gängigste Argument. Was soll denn an heißer Luft im Airfryer anders sein als bei heißer Luft im Ofen?
Tatsächlich stellt sich heraus: eine ganze Menge. Das lässt sich sogar relativ einfach erklären.
Zum einen zirkuliert die Luft im Airfryer viel schneller als im normalen Backofen. Wenn etwas erhitzt wird, dann verdampft immer Wasser. In so einer kleinen Fritteuse ist die Luftfeuchtigkeit durch den starken Luftaustausch viel geringer, die Hitze also trockener. Das führt eben zu diesen knusprigen Ergebnissen, die wir vom Frittieren
erwarten.
Zum anderen ist die Hitze auch noch direkter. Das ist vielleicht etwas schwierig zu beschreiben, aber im Kern geht's darum, dass ihr im Ofen einen riesigen Raum habt. Die Luft kühlt um euer Gargut immer etwas ab und muss erst wieder durch die erhitzte Luft ersetzt werden. Beim Airfryer geschieht auch das viel, viel schneller, wodurch sich auch die Garzeiten kürzer werden.
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Was mir beim Airfryer im Vergleich zum Ofen auch sehr gut gefällt, ist die Zeitersparnis. Während mein Ofen locker 10 bis 15 Minuten zum Hochheizen braucht, schafft die Ninja das bei uns in unter fünf Minuten. Das ist gerade dann angenehm, wenn's mal schnell gehen muss.
Ebenfalls hervorheben möchte ich noch das Thema mit den zwei Körben. Da kann man parallel zwei komplett unterschiedliche Sachen zubereiten und sie werden dank der Match-Funktion sogar gleichzeitig fertig.
Zu guter Letzt noch mein größter Airfryer-Tipp für euch
Die für mich größte Offenbarung war aber nicht einfach nur, dass ein Airfryer gar nicht so doof ist, sondern auch wie gut das Essen in ihm wird. Mein größter Tipp ist daher: Probiert alles Mögliche aus! Denn noch viel besser als Pommes, Röstis und Co. werden im Airfryer auch Lachs, Ofengemüse oder einfach Aufack-Brötchen.
Traut eurem Airfryer ruhig zu, ein echtes Küchengerät zu sein und nicht nur zu frittieren. Er kann viel, viel mehr - aber eben nur, wenn ihr ihn auch lasst.
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