Hinter den Pixeln, Folge 13: Wenn aus der Idee ein ganz anderes Spiel wird

Man kann sein Spiel noch so gut im Voraus planen, wenn mittendrin ein genialer Gedanke kommt, geht es nur mit Improvisation. In dieser Staffel von »Hinter den Pixeln« folgen wir dem verworrenen Weg einer Idee.

von Daniel Ziegener,
05.09.2019 08:00 Uhr

Kann man mitten in der Entwicklung das Genre eines Spiels verändern? Wie schwierig ist es, ein Spiel über Zeitreisen zu programmieren? Und was haben Videospiele mit Jazz zu tun? Diesen Fragen gehen wir in dieser Folge von »Hinter den Pixeln« nach und blicken mit zwei Gästen auf den Unterschied zwischen Theorie und Praxis der Spieleentwicklung - denn die läuft oft ganz anders, als die Entwickler geplant haben.

Beispiel Ape Out. In unserem Review wurde das Beat 'em Up als auf Hochglanz poliert und aus einem Guss designt gelobt. Dass der Indie-Entwickler Gabe Cuzzillo ursprünglich ein ganz anderes Spiel machen wollte, ist dem Endprodukt nicht anzumerken. Wir haben ihn getroffen und mit ihm über die Suche nach der künstlerischen Vision gesprochen - und über das ursprüngliche Ape Out, das er nie gemacht hat.

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Professor Csongor Baranyai leitet den Studiengang für Gamedesign an der University of Applied Sciences Europe in Berlin und versucht, diesen kreativen Entwicklungsprozess besser zu verstehen. Seit mehreren Jahren bringt er Entwickler dazu, ihre geheimen Tagebücher zu öffnen. In seiner Ausstellungsreihe »Devolution« präsentiert er die kaputten, verworfenen und vergessenen Versionen von Spielen wie Superhot.

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