Nvidia-CEO Jensen Huang hat auf der Computex 2025 in Taipeh eine Rede gehalten. Dort hat er im Speziellen eine Exportbeschränkung, die unter der Biden-Regierung eingeführt wurde, kritisiert.
Die hätte den Konzern in den letzten Jahren nicht nur Milliarden gekostet, sondern auch auf dem chinesischen Markt andere Auswirkungen gehabt, als sich die US-Regierung das wohl erhofft hat.
Für Trumps jüngstes Handeln hingegen fand Huang lobende Worte.
Alles in allem war die Idee der Exportkontrolle grundlegend fehlerhaft
Während seiner Keynote kritisierte der CEO und Milliardär Huang laut Reuters besonders die Auswirkungen der AI Diffusion Rule
, die Exporte hochentwickelter KI-Chips eindämmen sollte. Die Biden-Regierung verfolgte damit die Idee, die chinesische Halbleiterindustrie und damit das Militär zu schwächen.
Die angenommenen Folgen seien laut Huang grundlegend fehlerhaft
gewesen:
Alles in allem war die Exportkontrolle ein Fehlschlag.
Laut Huang hätten die Beschränkungen China eher dazu veranlasst, in die Entwicklung einer Lieferkette zu investieren, die von ausländischen Herstellern unabhängig ist. In diesem Kontext nannte er auch den chinesischen Konzern Huawei, den er schon in früheren Pressekonferenzen und Interviews als ernstzunehmenden Konkurrent benannte.
Huang verdeutlichte auch die Verluste, die die AI Diffusion Rule
Nvidia beschert hätte:
- Seit Beginn der Biden-Regierung sei Nvidias Marktanteil in China von 95 auf 50 Prozent gefallen.
- Das Unternehmen rechne aufgrund der Beschränkungen beim Export seines H20-KI-Chips nach China mit Umsatzeinbußen von etwa 15 Milliarden Dollar.
Die Konkurrenz in China sei indes groß:
Unser Wettbewerb in China ist wirklich intensiv. Sie würden es lieben, wenn wir nie wieder nach China zurückkehren.
Lobende Wort für die Trump-Regierung – zumindest in einem Punkt
Der Nvidia-Chef lobte hingegen die Trump-Administration, die laut Reuters die Rücknahme der AI Diffusion Rule
in Erwägung zieht:
Präsident Trump hat verstanden, dass das der falsche Ansatz war.
Währenddessen bleibt die handelspolitische Situation zwischen den USA und China angespannt. Reuters berichtete erst vor drei Tagen, dass China die USA bei einem Treffen in Genf aufforderte, Fehlverhalten
bei den KI-Chip-Beschränkungen umgehend zu korrigieren.
China drohte mit entschlossenen Maßnahmen
, sollten die USA seine Interessen weiterhin wesentlich
beeinträchtigen.
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