Nach Instagram kommen die Teenie-Konten jetzt auch für Facebook: So unterscheiden sie sich von normalen Accounts

Ein Jahr nach der Einführung in Instagram gibt es die »Teenager-Accounts« jetzt auch für Facebook (Messenger). Meta bezeichnet das Feature als wichtigen Schritt, um die Sicherheit von Kindern auf den Plattformen zu gewährleisten.

Instagram kennt sie bereits, jetzt gibt es sie auch für Facebook (Messenger): Teenie-Accounts. (Bildquelle: Meta) Instagram kennt sie bereits, jetzt gibt es sie auch für Facebook (Messenger): Teenie-Accounts. (Bildquelle: Meta)

Seit rund einem Jahr stellt Meta bei Minderjährigen die Instagram-Konten auf sogenannte »Teen-Accounts« um. Damit sollen Eltern bei der Altersgruppe zwischen 13 und 17 Jahren mehr Kontrolle über das Nutzungsverhalten haben. Nun zieht der Konzern auch bei allen weiteren Plattformen nach und führt die Teen-Accounts ein.

Kontrollfunktionen, Nachtruhe und Sichtbarkeit im Fokus

Wie das Unternehmen in der Pressemitteilung verlauten lässt, habe man in den vergangenen zwölf Monaten bereits mehrere hundert Millionen Jugendliche auf ein solches Teenager-Konto bei Instagram umgestellt.

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Jetzt zieht das Unternehmen also mit den entsprechenden Konten für Facebook und Facebook Messenger nach. Diese Umwandlung greift laut Meta in den kommenden Wochen automatisch für alle Nutzer im EU-Gebiet, die 17 Jahre oder jünger sind.

Damit gehen einige prinzipielle Änderungen einher. So sind Teenager-Konten im Kontext der Sichtbarkeit standardmäßig auf privat eingestellt – ist eine Person nicht in den Kontakten, sind die Inhalte entsprechend versteckt. Erst das Annehmen einer Freundschaftsanfrage hebt diese Blockierung auf.

Weiterhin werden Chats auf die strikteste Einstellungsstufe gestellt. Im Klartext: Ein Teenager-Konto kann nur Nachrichten von Personen erhalten, mit denen man bereits verbunden ist.

Außerdem soll der Feed mit empfohlenen Inhalten anders ausfallen. »Sensible Inhalte« sollen auf solchen Teenager-Konten standardmäßig nicht erscheinen.

Elternteile (die zuvor mit dem Teenager-Account verknüpft werden) erhalten indes mehr Optionen, um den Gebrauch von Facebook, Instagram und Messenger einzuschränken.

  • So können die Erziehungsberechtigten einsehen, mit welchen Konten ihre Kinder in den vergangenen sieben Tagen Nachrichten ausgetauscht haben.
  • Zudem lassen sich zeitliche Grenzen setzen, wann die App überhaupt funktional ist: Unter anderem können Eltern auf Wunsch Instagram und Facebook über die Nacht komplett sperren.

In diesem Zeitraum – genauer gesagt: zwischen 22 und 7 Uhr – fällt auch der einhergehende Schlafmodus. Hier werden Benachrichtigungen stummgeschaltet und Privatnachrichten mit einer automatisierten Antwort abgefangen. Die Teenager erhalten zudem tagsüber eine stündliche Aufforderung, die App zu verlassen.

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