Am 14. September ist es endlich soweit: Apple wird die großen Betriebssystem-Updates für seine Geräte verteilen, allen voran iOS 27 für das iPhone. Voraussichtlich wird das Update gegen Abend ausgerollt, meistens ist das ab etwa 19 Uhr der Fall.
Damit am Montagabend alles reibungslos läuft, solltet ihr im Vorfeld ein paar Dinge beachten. Ich zeige euch nachfolgend, wie ich bei so einem großen Handy-Update vorgehe.
Ein Hinweis vorweg: Bevor ihr anfangt, solltet ihr prüfen, ob euer iPhone überhaupt das Update auf iOS 27 bekommt. Denn ansonsten könnt ihr euch die nachfolgenden Schritte natürlich sparen.
Unterstützt werden:
- Alle iPhones ab dem iPhone 11
- Alle iPhone SE-Modelle ab der 2. Generation
Unter Einstellungen > Allgemein > Info findet ihr unter »Modellname« euer iPhone-Modell.
1. Speicher freiräumen
Große Updates brauchen einiges an Speicher. Die letzte Vorabversion von iOS 27 hatte auf meinem iPhone 13 Pro eine Größe von knapp neun Gigabyte. Je nach iPhone-Modell kann die Speichergröße variieren – sie kann etwas kleiner, aber auch größer ausfallen.
Ich würde für mindestens 15 Gigabyte freien Speicher sorgen, damit das Update reibungslos heruntergeladen und installiert werden kann. Wenn zu wenig freier Speicher vorhanden ist, erhaltet ihr eine entsprechende Fehlermeldung.
So findet ihr Speicherfresser:
- Um nicht planlos irgendwelche Apps oder Videos löschen zu müssen, wechselt am besten einmal in die Einstellungen.
- Tippt hier auf »Allgemein« und dann auf »iPhone-Speicher«.
- Hier seht ihr auf einen Blick, wie viel freier Speicher auf eurem Smartphone übrig ist. Ihr seht außerdem, welche Apps den meisten Speicher fressen. Womöglich könnt ihr große Posten vorübergehend löschen und im Anschluss ans Update erneut installieren.
Daneben bietet Apple euch außerdem noch etwas Hilfe beim Freiräumen des Speichers an. Im oberen Bereich der iPhone-Speicher-Seite gibt es dazu Empfehlungen.
Der Hersteller empfiehlt mir persönlich etwa, Apps auszulagern, die ich selten nutze. Damit könnte ich über 10 Gigabyte an Daten einsparen.
Zudem soll ich »Geladene Medien überprüfen«. In meinem Fall sind das vor allem bei Audible heruntergeladene Hörbücher.
2. Backup anlegen
Auch wenn iPhones-Updates nur selten schwerwiegende Probleme verursachen, besteht immer ein kleines Risiko.
Vor dem Update auf iOS 27 empfehle ich daher, ein Backup vom alten System zu machen – es wäre doch ärgerlich, wenn etwas schiefläuft und eure Daten abhandenkommen.
Sicherungskopien des iPhones lassen sich auf unterschiedlichem Wege erstellen.
Mein Kollege Patrick erklärt euch in der nachfolgend verlinkten Anleitung, wie ihr dazu vorgeht:
Ich persönlich nutze mittlerweile das Backup über iCloud, da es am komfortabelsten ist.
Ihr könnt es manuell anlegen, wenn ihr in den Einstellungen ganz oben auf euren Namen tippt. Wechselt dann zu iCloud > iCloud-Backup > Backup jetzt erstellen.
3. Update manuell suchen
Euer iPhone wird sich in der Regel irgendwann bei euch melden und sagen, dass ein Update zur Verfügung steht. Das kann allerdings gerne mal ein paar Tage dauern.
Wer (wie ich) keine Geduld hat, sucht manuell nach Updates. Das ist ganz einfach und ebenfalls in den Geräteeinstellungen möglich.
1:21
Apple bringt mit iOS 27 drei starke Foto-Funktionen für euer iPhone – wir haben sie schon ausprobiert!
Wechselt hier zu Allgemein > Softwareupdate. Die Suche beginnt dann automatisch. Wenn ein Update gefunden wird, könnt ihr es herunterladen und installieren.
4. Für optimale Bedingungen sorgen
Damit alles rund läuft, solltet ihr euer iPhone vor dem Update mit dem WLAN und dem Ladekabel verbinden. So stellt ihr sicher, dass der Download stabil läuft und euer Smartphone genügend Energie hat, um das Update zu laden und zu installieren.
5. Warten oder direkt installieren?
Ich muss offen zugeben, dass ich nie mit dem iPhone-Update warte und in der Regel auch schon die ersten Beta-Versionen installiere. Allerdings kann es gerade bei den großen Updates auf eine neue Betriebssystemversion natürlich zu Problemen kommen.
Wenn ihr kein Risiko eingehen wollt, wartet mit dem Download ein paar Tage. In der Regel gibt es bereits in den ersten Stunden nach der Bereitstellung erste Nutzermeldungen oder Berichte über etwaige Probleme.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann außerdem das erste kleinere Update abwarten. In der Regel erfolgt relativ zeitnah nach der ersten Version ein kleines Update mit ersten Fehlerbehebungen.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.