Nur noch wenige Wochen trennen uns vom iPhone 18 Pro. In unserem großen iPhone-18-Pro-Übersichtsartikel findet ihr alles über die Kamera, den Preis und das Display. Über den Prozessor hingegen war bislang kaum etwas bekannt.
Wir haben uns über die Jahre so sehr daran gewöhnt, dass jeder neue Chip einfach besser ist als sein Vorgänger, dass die große Vorfreude darauf etwas abgeflacht ist.
Doch der A20 Pro könnte einen gewaltigen Sprung machen. In Cupertino hält man die offiziellen Daten zwar streng unter Verschluss, doch ein neuer Leak verrät nun, was für ein technischer Fortschritt uns erwarten könnte.
18 Prozent schneller, 30 Prozent effizienter
Der Leaker Fixed Focus Digital beziffert die Steigerung des A20 Pro auf eine um 18 Prozent höhere Leistung und eine um 30 Prozent bessere Energieeffizienz im Vergleich zum bereits sehr starken A19 Pro aus dem iPhone 17 Pro.
Allerdings präsentiert Apple seine Chips gewöhnlich nicht mit einer einzigen, pauschalen Zahl. Vielmehr teilen sich die Verbesserungen auf CPU, GPU und die Neural Engine auf. Am Tag der Keynote werden euch also vermutlich unterschiedliche Prozentwerte für die einzelnen Bereiche erwarten.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Applesfera und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Der Sprung auf zwei Nanometer
Der A20 Pro wird Apples erster Prozessor sein, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Damit lässt das Unternehmen die 3-Nanometer-Technologie der letzten Generationen hinter sich.
Dadurch lassen sich mehr Transistoren auf derselben Fläche unterbringen. Das bedeutet mehr Leistung bei gleichzeitig höherer Effizienz – eine klassische Win-win-Situation und der größte Prozessor-Sprung seit Jahren, der zudem von schnellerem Arbeitsspeicher begleitet wird.
Gerüchten zufolge kommt beim iPhone 18 Pro LPDDR6-Arbeitsspeicher mit einer 96-Bit-Anbindung zum Einsatz, während der aktuelle A19 Pro auf 64 Bit setzt. Das entspricht einem Sprung von 50 Prozent bei der Busbreite, was sich spürbar in einer höheren Systembandbreite bemerkbar machen dürfte.
Auch die Neural Engine soll im Vergleich zu früheren Generationen wachsen. Das deutet darauf hin, dass Apple mehr Chipfläche für Apple Intelligence und die neue Siri reserviert. Beide Funktionen benötigen immer mehr Rechenleistung direkt auf dem Gerät, um weniger auf Server in der Cloud angewiesen zu sein.
Wie glaubwürdig ist der Leak?
Der Leaker Fixed Focus Digital ist in der Tech-Szene vor allem für seine Einblicke in Apples Lieferkette bekannt. Er liefert regelmäßig frühzeitige Details zu Designentscheidungen, Farbnuancen oder Komponenten-Tests, lag in der Vergangenheit aber nicht immer richtig. Wie immer gilt daher auch bei diesem Leak: Die Infos sind mit Vorsicht zu genießen.
Der A20 Pro wird im iPhone 18 Pro sowie im neuen faltbaren iPhone (vermutlich iPhone Ultra genannt) debütieren, und allzu lange müsst ihr nicht mehr darauf warten. Denn die Apple-Keynote mit allen Neuerungen wird voraussichtlich am 9. September 2026 stattfinden. Wir halten euch natürlich über alles Wichtige auf dem Laufenden.

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