Update vom 13. März 2026: Der Artikel wurde um neue Informationen zu Speicheroptionen sowie zu iOS 27 ergänzt.
Während Samsung bereits 2019 im Bereich der faltbaren Smartphones Fuß fasste, lässt das Falt-iPhone von Apple noch immer auf sich warten.
Gerüchte und Leaks lassen jedoch nicht von der Möglichkeit eines Releases des faltbaren Apple-Smartphones ab, und 2026 deuten immer mehr Hinweise auf eine Veröffentlichung hin.
Wir fassen die bisherigen Leaks rund um das angebliche iPhone Fold zusammen.
Inhaltsverzeichnis:
- Release
- Preis
- Speicheroptionen
- Seitenverhältnis, Display und Gehäuse
- Kameras
- Akkukapazität
- Chip und Konnektivität
- iOS 27: Optimierungen für das iPhone Fold
Release: Wann kommt das iPhone Fold?
Im September dieses Jahres erwarten uns das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das iPhone Fold erwartet.
Davon ist das Finanzdienstleistungsunternehmen JPMorgan überzeugt, wie es in einer Mitteilung an Kunden mitteilte (via 9to5Mac). Dieses Gerücht wird zudem durch den Apple-nahen Bloomberg-Journalisten Mark Gurman gestützt.
Preis: Was soll das iPhone Fold kosten?
Passend zum Release nennt der JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee auch einen voraussichtlichen Preis für das faltbare iPhone.
Demnach soll das Smartphone zu einem Preis von stolzen 1.999 US-Dollar auf den Markt kommen. Damit würde Apple mit dem aktuellen Galaxy Z Fold 7 gleichziehen, das in den USA zum gleichen Preis angeboten wird.
Die Meinungen anderer Analysten und Apple-Insidern bewegen sich in einem höheren Preisbereich.
- Der Top-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet einen Preis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar.
- Mark Gurman von Bloomberg bestätigt diese Spanne und rechnet ebenfalls mit einem Einsteig ab 2.000 US-Dollar.
- Furbon Research wird konkreter und etikettiert das Preisschild mit 2.400 US-Dollar.
Es ist davon auszugehen, dass Apple für das iPhone hierzulande einen höheren Europreis aufrufen und die 2.000-Euro-Marke überschreiten wird.
Welche Speicheroptionen gibt es?
Wie bei den Pro-Modellen startet das iPhone Fold bei 256 GB. Zusätzlich wird Apple laut MacRumors 512 GB sowie 1 TB als Speicheroptionen anbieten. Das 1-TB-Modell könnte demnach an der 3000-Euro-Marke kratzen.
Seitenverhältnis, Display und Gehäuse
Warum wartet Apple möglicherweise so lange mit einem faltbaren Smartphone? Wie bereits in einigen Berichten aus der Vergangenheit vermutet wurde, möchte Apple den Falz vermeiden, also den sicht- und fühlbaren Knick in der Mitte des Displays.
Dieses Jahr ist es wohl endlich soweit. Auf der CES 2026 hat Samsung ein faltenfreies Display vorgestellt, das möglicherweise im Galaxy Z Fold 8 zum Einsatz kommen wird. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple das gleiche Display in seinem ersten Foldable verwenden wird.
Neue Folie: Statt der üblichen PET-Schutzfolie (wie bei Samsung) erwägt Apple offenbar eine transparente Polyimidfolie über dem ultradünnen Glas (via The Elec). Diese Folie gilt als wesentlich kratzfester und widerstandsfähiger.
Wie zudem MacRumors berichtet, verbaut Apple ein Scharnier aus »Liquid Metall«. Das Scharnier soll aus einer amorphen Metalllegierung bestehen.
- Dieses Material hat keine kristalline Struktur, ist extrem belastbar, widerstandsfähig gegen dauerhafte Verformung und besitzt eine hohe Ermüdungsbeständigkeit – ideal für die mechanische Beanspruchung eines Faltmechanismus.
- Das Gehäuse besteht wohl aus Titan. Für den »Hauptkörper« des Geräts plant Apple angeblich eine überarbeitete Titanligierung, um die Stärke des Rahmens zu erhöhen. Gleichzeitig soll das Gesamtgewicht reduziert werden.
Wie groß werden die Displays des iPhone Fold sein?
- Das Innendisplay soll laut neuesten Gerüchten zufolge zwischen 7,8 Zoll groß werden.
- Wenn ihr das Smartphone zuklappt, schaut ihr auf ein 5,3 Zoll großes Display, so Jeff Pu.
Damit würden die Maße des Apple-Smartphones denen des ersten Google Pixel Folds nahekommen, das mit einem 7,6 Zoll großen Innendisplay sowie einem 5,8 Zoll großen Außendisplay auf den Markt kam.
Was die Abmessungen des Geräts betrifft, soll das Smartphone ausgeklappt rund 4,5 bis 4,8 Millimeter messen. Aufgeklappt kommt das Falt-Handy demnach auf etwa 9 bis 9,5 Millimeter.
Wie andere Foldables würde das iPhone Fold damit eine fast tabletähnliche Fläche bieten, die sich ideal zum intensiven Lesen und zum Schauen von Videos im Breitbildformat eignet. Gleichzeitig wäre das Gerät kompakt genug, um im Alltag als handliches iPhone zu fungieren.
Kameras
In Bezug auf die Kameras gibt es bislang nur wenige Details. Laut dem mit Lieferketten vertrauten Analysten Ming-Chi Kuo verfügt das Apple-Foldable über eine Dual-Kamera, voraussichtlich mit jeweils 48 Megapixeln, wie der Weibo-Leaker Digital Chat Station weiter spezifiziert.
Der Analyst Jeff Pu bekräftigt das Gerücht (via 9to5Mac).
Dabei kommen eine Weitwinkel- und eine Ultraweitwinkelkamera zum Einsatz. Eine Telekamera wird nicht verbaut sein. Insgesamt sind die Gerüchte um die Kameras also keineswegs abwegig.
Bezüglich der Frontkameras könnte Apple beim Falt-Handy auf die biometrische Authentifizierung via Face ID verzichten und auf Touch ID über die Seitentaste setzen, ähnlich wie bei den iPads.
Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Apple bei der Frontkamera auf ein Punch-Hole-Design setzt, während andere Quellen behaupten, die Unter-Display-Kamera finde ihren Platz im Innendisplay – allerdings wohl nur für iPhone-18-Pro-Serie.
Sowohl die Frontkamera außen als auch die Frontkamera innen sollen jeweils mit 18 Megapixeln auflösen.
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Akkukapazität
Bei faltbaren Smartphones spielt die Akkulaufzeit eine entscheidende Rolle. Immerhin verbrauchen größere Bildschirme in der Regel mehr Akkuleistung.
Wie MacRumors berichtet, soll Apple unter der Haube mehr Platz für »hochdichte Akkuzellen« schaffen.
Apple testet demnach Kapazitäten zwischen 5.400 und 5.800 mAh. Damit würde das Foldable das iPhone 17 Pro Max (5.088 mAh) und Konkurrenten wie das Google Pixel 10 Pro Fold oder das Samsung Galaxy Z Fold 7 deutlich übertreffen.
Chip und Konnektivität
Das iPhone Fold soll mit dem neuesten A20-Pro-Chip ausgestattet sein. Dieser wird im extrem feinen 2-Nanometer-Verfahren hergestellt, wodurch er schneller und effizienter werden soll. Dem Chip stehen wohl 12 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung.
Zudem verbaut das Unternehmen den hauseigenen C2-Modem, die zweite Generation von Apples eigenentwickelten 5G-Mobilfunkchips.
iOS 27: Optimierungen für das iPhone Fold
Das iPhone Fold könnte bei der Entwicklung von iOS 27 eine besondere Rolle spielen.
Logisch, denn bislang ist das iPhone-Betriebssystem nicht auf faltbare Geräte ausgerichtet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Apple jedoch einige Multitasking-Funktionen für das iPhone Fold bereitstellen, wie 9to5Mac schreibt:
- Side-by-Side: Erstmals auf einem iPhone sollen zwei Apps gleichzeitig nebeneinander laufen können.
- iPad-ähnliches Layout: Apple passt seine Standard-Apps an das größere Display an, inklusive Sidebars am linken Rand, wie man es vom iPad kennt.
Offenbar wird das iPhone Fold jedoch keine nativen iPad-Apps unterstützen. Ein freies Fenstersystem wird es ebenfalls nicht geben.
Unklar bleibt, wie Apple die Ankündigung von iOS 27 handhaben wird, ohne zu viel hinsichtlich des möglichen Launchs des Falt-Smartphones zu verraten.
In der Regel stellt Apple im Juni im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz die neuesten Softwareversionen vor.












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