Was bei Android längst Standard ist, kommt nächstes Jahr vielleicht endlich auch bei iPhones

Apple könnte beim iPhone 15 mit einer wichtigen Änderung für eine kleine Revolution im eigenen Ökosystem sorgen. Das behauptet zumindest ein aktueller Leak.

von Kay Nordenbrock,
12.05.2022 11:12 Uhr

Mit einem Wechsel auf USB-C könnten iPhones mit allerlei Smartphone-Zubehör kompatibel werden. Mit einem Wechsel auf USB-C könnten iPhones mit allerlei Smartphone-Zubehör kompatibel werden.

Apple hält schon seit vielen Jahren am hauseigenen Lightning-Anschluss fest, während mittlerweile fast alle Android-Smartphones auf einen USB-C-Anschluss setzen. Die Eigenheiten des iPhones sorgt dafür, dass das Zubehör auch auf den Lightning-Anschluss setzt und damit für Android-Nutzer unbrauchbar ist. 

Damit soll allerdings bald Schluss sein, wenn man dem Analysten Ming-Chi Kuo glaubt. Auf Twitter teilte dieser mit, dass das neue iPhone in der zweiten Hälfte 2023 wahrscheinlich den Lightning-Port hinter sich lässt und dafür auf einen USB-C-Anschluss setzt. Wenn Apple dem üblichen Zyklus folgt, erscheint in der zweiten Hälfte diesen Jahres das iPhone 14 und 2023 dann das iPhone 15. Letzteres wäre das erste Modell mit USB-C-Anschluss. 

Der Wechsel zu USB-C könnte einen schnelleren Datentransfers erlauben und auch die Ladegeschwindigkeit des iPhones erhöhen. Das lädt momentan noch mit 20 Watt, während einige Smartphones der Konkurrenz bei Geschwindigkeiten von 120 Watt angekommen sind. 

In einer kleinen Apple-Geschichtsstunde verraten wir euch hier, was Beethoven mit dem nie da gewesenen iPhone 9 zu tun hat: 

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Die EU würde den Wechsel begrüßen

Ein Grund für den Wechseln auf den USB-Anschluss für das iPhone könnte auch die EU sein. Diese hat sich nämlich darauf geeinigt, dass ein einheitlicher Ladeanschluss für alle Smartphones, Tablets, Kameras, Kopfhörer, tragbare Lautsprecher und tragbare Videospielkonsolen eingeführt werden soll, wie t3n berichtet. 

Dieser einheitliche Anschluss wäre dann USB-C. Sollte das Gesetz in Kraft treten, müssen alle oben genannten Geräte, die in der EU verkauft werden, über einen USB-C-Anschluss zum Laden verfügen. Das Gesetz muss allerdings noch vom Plenum bestätigt und danach von EU-Parlament und den EU-Staaten verhandelt werden. Läuft alles nach Plan, könnte es Mitte 2024 in Kraft treten. 

Sollte das der Fall sein, wird Apple seine iPhones für den EU-Markt mit einem USB-C-Anschluss ausstatten müssen. Selbst ein iPhone komplett ohne Anschlüsse, das hin und wieder im Gespräch ist, würde gegen das Gesetz verstoßen. Hier käme Apples MagSafe-Technologie für das kabellose Aufladen zum Einsatz. 

Top-Smartphone für Apple Fans

Apple plant wohl auch Gaming-Hardware

Neben dem iPhone arbeitet Apple aber noch an anderen Projekten. So gibt es Gerüchte, dass das Unternehmen groß ins Spiele-Business einsteigen möchte. Das könnte eine Apple-Handheld-Konsole mit sich bringen, die dem Steam Deck Konkurrenz macht: 

Apple will ins Spiele-Business: So könnte der iPhone-Macher dem Steam Deck Konkurrenz machen

Würdet ihr einen Wechsel von Lightning auf USB-C begrüßen? Wäre es vielleicht sogar ein Grund, das iPhone zu kaufen? Oder habt ihr ein Lightning-iPhone und steht dem Wechsel skeptisch gegenüber? Lasst es uns gerne wissen.

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