Fahrassistenten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, vom Spurhalteassistenten bis hin zum komplett selbstfahrenden Auto.
Kia testet nun ein neues Konzept, bei dem das Fahrzeug bei Bedarf aus der Ferne gesteuert werden kann.
Unterstützung aus dem Sim-Rig
Weltweit werden unterschiedliche Konzepte im Bereich des autonomen Fahrens getestet. Das Ziel ist dabei oft, dass sich Fahrzeuge komplett alleine durch die Straßen bewegen. Der Weg dahin ist allerdings ziemlich weit und voller Hindernisse.
Hybride Lösungen sind hingegen oft technisch und regulatorisch deutlich leichter umsetzbar. Eine neue Idee wird jetzt vom südkoreanischen Hersteller Kia getestet, wie unter anderem TechRadar berichtet.
Die Fahrzeuge können dabei von Mitarbeitern ferngesteuert werden.
- Mehrere Operator sitzen in einem Aufbau, der durchaus an Sim-Rigs für Rennspiele erinnert, und warten auf ihren Einsatz. Kunden können sich passende Autos von den Operators direkt vor die Tür liefern lassen.
- Die Fahrt übernehmen die Kunden dann allerdings selbst, so wie es eben bei Leihwagen oder Carsharing-Modellen funktioniert.
- Am Ziel der Reise angekommen, können die Kunden einfach aussteigen und die Kontrolle wieder an den nächsten Operator abgeben.
Je nachdem, was am sinnvollsten ist, suchen die Operator dann nach einem Parkplatz in der Nähe, steuern einen weiteren Kunden an oder bringen das Auto zu einem Zentrum, in dem es etwa wieder aufgeladen oder betankt werden kann.
Das Konzept könnte Carsharing-Modelle noch interessanter machen, weil eben auch Leute, die außerhalb der genutzten Zonen wohnen, Zugriff auf die Flotte bekommen könnten. Bisher werden viele Menschen quasi ausgeschlossen, weil sie die Autos eben nicht unmittelbar bei ihrer Wohnung parken können.
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Die Fernsteuerung würde genau das erlauben. Es wäre damit etwa auch möglich, selbst zum Flughafen zu fahren und das Fahrzeug einfach zurückzulassen oder bei einem Einkaufszentrum auf die langwierige Parkplatzsuche zu verzichten.
Der Personalaufwand könnte im Vergleich zu Taxi-Unternehmen oder Carsharing-Modellen ebenfalls reduziert werden. Bisher müssen sich nämlich MItarbeiter selbst auf dem Weg zu Fahrzeugen machen, die gewartet werden müssen.

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