Apple werkelt noch fleißig an dem kommenden Update für iOS 16, das im Herbst diesen Jahres zum Download angeboten wird. Bereits schon länger können Neugierige die offene Beta herunterladen - und die hat einige Features zu bieten, die es mir sehr angetan haben.
Aktuell bin ich eher etwas abgeneigt von iOS beziehungsweise dem iPhone, wie ihr auch in meinem Beitrag zu den Pixel Buds Pro lesen könnt. Mit unscheinbaren, aber dennoch praktischen Features wie diesen geht Apple genau in die richtige Richtung, um das zu ändern.
Doch seid gewarnt: Benutzt ihr das Smartphone alltäglich und seid darauf angewiesen, empfiehlt es sich, auf die fertige Version zu warten.
Haptisches Feedback
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Apple sich so lange gegen das haptische Feedback gesträubt hat. Ihr kennt es vielleicht von Android-Smartphones: Tippt ihr auf der Tastatur herum, macht sich eine kurze, aber meist sehr feine Vibration bemerkbar.
Die iPhones besitzen mit einen der besten Vibrationsmotoren auf dem Markt - warum diesen nicht auch für Tastaturanschläge optional anbieten? Natürlich kann ich mein Smartphone auch auf laut stellen und bekomme so ein Feedback in Form eines Tons.
In meinen Augen bildet das aber den schlechteren Kompromiss, da gleichzeitig das iPhone samt den aktivierten Mitteilungen zu hören ist. Leider hat Apple bisher die Möglichkeit verpasst, uns diese Aspekte strikt voneinander trennen zu lassen. Mit iOS 16 integrieren sie endlich das von mir sehnlichst gewünschte haptische Feedback für die Tastatur.
Safari-Tabs fixieren
Ich habe inzwischen eine Morgen-Routine eingeführt, welche Webseiten ich abklappere, um auf dem neuesten Stand zu sein. Hin und wieder kommt es dazu, dass ich meine kurze Lese-Session unterbrechen muss und später versehentlich den Tab schließe oder schlicht nicht wiederfinde.
Eine Funktion zum Fixieren von Tabs wird mit dem neuen Update in Safari integriert. Damit lassen sich die Browser-Fenster an den Startbildschirm dauerhaft als kleine Vorschau anpinnen. So weiß ich beim nächsten Start von Safari, welcher Tab für mich wichtig war.
Joy-Con Support
Controller von PS5 oder Xbox werden seitens der Apple-Geräte schon länger unterstützt. Mit iOS 16 ist es bald möglich, auch die beliebten Joy-Cons der Nintendo Switch zu verbinden. Wie gewohnt müsst ihr an den Controllern den kleinen schwarzen Button gedrückt halten, bis die grünen Lichter aufblinken. Anschließend könnt ihr die Joysticks in den Bluetooth-Einstellungen des iPhones koppeln.
Ich gebe zu, dass ich mittlerweile immer häufiger ein paar Stunden mit Mobile-Games verbringe. Inzwischen ist ein Smartphone für mich einfach der perfekte Handheld, um auch kleinere Sessions mit Stardew Valley oder Dead Cells zu verbringen. Ich bin mir sicher, dass es zukünftig noch ein Drittanbieter-Produkt geben wird, um das iPhone zu einer alternativen Nintendo Switch umzuwandeln.
Doppelte Fotos und Videos löschen
Einmal im Monat nehme ich mir die Zeit, um auf meinem täglichen Begleiter ordentlich aufzuräumen. Bei Fotos und Videos mache ich erst recht keinen Halt. Durch die zahlreichen Gruppen mit Freunden, Familie und Bekanntschaft kommt mit der Zeit einiges an Daten zusammen.
Nicht selten passiert es mir, dass ich Fotos oder Videos gleich doppelt auf dem Smartphone gespeichert habe. Das iPhone durchkämmt dazu meine Sammlung und fasst die Duplikate in ein separates Album innerhalb der App für mich zusammen. Von dort aus kann ich diese dann sofort löschen oder zusammenführen. Das Foto mit der besseren Qualität bleibt anschließend auf meinem iPhone gespeichert.
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Gespeicherte WiFi-Kennwörter auslesen und teilen
Zu guter Letzt ein Feature, dass ich zwar weniger im Alltag nutzen werde, aber dennoch sinnvoll finde: Kennwörter für WiFi auslesen. Unter iPhone Besitzern ist es schon lange möglich, gespeicherte Zugangsdaten zu teilen. Hierzu müssen sich beide Geräte nahe beieinander befinden.
Gesellt sich allerdings ein Android-User in die Runde, wechselte man auf die altmodische Variante. Mit dem kommenden Update wird es möglich sein, Passwörter in den Einstellungen auszulesen. Geschützt werden die Kennwörter mit Face-ID beziehungsweise dem eigenen Passwort für das iPhone. Anschließend lassen sich die Zugänge kopieren und mit anderen ganz leicht teilen.
Änderungen ergeben sich im Herbst nicht nur am Betriebssystem. Auch der Unterschied zwischen dem iPhone 14 und dem Pro-Modell könnte in diesem Jahr größer ausfallen:
Auf welche Features freut ihr euch am meisten? Habt ihr euch die iOS 16 Beta bereits installiert? Schreibt uns eure Favoriten in die Kommentare.

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