„Die besten 15 Dollar, die ich je ausgegeben habe“: Simpler Trick gegen Kabelchaos

Im Laufe der Zeit sammeln sich immer mehr Kabel an, von USB über HDMI bis hin zu Stromkabeln. Da ist Kabelsalat vorprogrammiert, aber das muss nicht sein!

von Nils Raettig,
15.04.2022 09:31 Uhr

Die ungeschminkte Wahrheit: So sieht tatsächlich meine aktuelle All-in-One-Lösung zur Unterbringung von Kabeln und Technikkram aus. Das ist aber nur das Nötigste, lose im Schrank und in Boxen im Keller gibt es noch viel mehr davon. Die ungeschminkte Wahrheit: So sieht tatsächlich meine aktuelle All-in-One-"Lösung" zur Unterbringung von Kabeln und Technikkram aus. Das ist aber nur das Nötigste, lose im Schrank und in Boxen im Keller gibt es noch viel mehr davon.

Kennt ihr das auch, dass man ein bestimmtes Kabel braucht, ein Ende davon in einer Kiste findet - und dann wahnsinnig dabei wird, bis zum anderen Ende vorzudringen, weil es sich mit gefühlt tausend anderen Kabeln verknotet hat? Vielleicht habe ich genau die passende Lösung dafür parat.

Das beste daran: Sie kostet nicht viel Geld und ist leicht umzusetzen. Wer direkt zum passenden Artikelabschnitt springen will, kann das unter diesem Link tun. Die Vorgeschichte und meine bislang wenig erfolgreichen Maßnahmen gegen Kabelsalat folgen auf dem Fuße.

Zugegebenermaßen ist es keine gute Idee, Kabel wie eingangs beschrieben einfach lose in einer Kiste zu lagern, auch wenn man sie so schnell verstaut hat: Schrank aufmachen, Kabel in die Kiste werfen, fertig. Wie im Bild oben zu erahnen rächt sich so ein Vorgehen früher oder später, also braucht es Alternativen - aber welche?

Meine halbherziger erster Lösungsversuch

Diese Frage habe ich mir vor zig Jahren schon einmal gestellt, wirklich gut ist meine bisherige Lösung aber nicht. Ich habe mir im Baumarkt verschieden große durchsichtige Boxen gekauft, die Kabel ähnlicher Art beherbergen. Es gibt also eine Kiste für Video-Kabel (DisplayPort, HDMI, DVI und Co.), eine für Audio-Kabel (Klinke, Koaxial und Co.), eine für USB-Kabel und so weiter.

Über den Autor: Nils Raettig ist seit 2013 Hardware-Redakteur bei der GameStar und seit 2010 in der Branche tätig. Im Jahr 2019 ist er ins Dauer-Home-Office umgezogen, gepaart mit seinem großen privaten Interesse für Hardware quillt sein heimisches Büro daher vor Kabeln und anderem technischen Kram quasi über. Zugegebenermaßen herrschte aber selbst im so genannten Hardware-Eck im Büro keine nennenswert bessere Ordnung. Da gab es aber immerhin mehr Schränke und Schubläden, um Kabel schnell dort hineinstopfen zu können.

Einerseits waren durch die grobe Sortierung aber immer noch oft zu viele Kabel in einer Kiste. Andererseits habe ich die Boxen auch wegen der verschiedenen Größen teils aufeinander gestapelt, sodass ein wirklich schnelles Das richtige Kabel finden und schnappen nicht möglich war.

Aufgrund der Menge der Kisten sind sie außerdem im Keller untergebracht, weshalb ich im Büro doch wieder bei der unrühmlichen Eine Kiste, alle Kabel-Variante gelandet bin, die auch auf dem Bild zu Beginn dieses Artikels zu sehen ist. Erschwerend hinzu kommt, dass ich sehr faul und handwerklich nicht unbedingt begabt bin. Dadurch habe ich mich bislang einfach mit dem wenig praktischen Status Quo abgefunden.

Ein Reddit-Beitrag mit dem Titel Die besten 15 Dollar, die ich je ausgegeben habe hat mir nun aber eine ebenso simple wie günstige und praktische Lösung aufgezeigt, die mein Kabelproblem ohne großen Aufwand deutlich verbessern könnte.

Aufhängen, einsortieren, fertig

Die Grundidee: Man nehme ein aufhängbares Schuhregal und zweckentfremde es für die Aufbewahrung von Kabeln. Eine kurze Online-Suche nach Schuhregal zum Aufhängen fördert schnell passende Produkte in verschiedenen Größen, Farben und Formen zu Kosten von etwa 20 bis 40 Euro zutage.

Die unten beispielhaft zu sehende Variante hat in meinen Augen vor allem zwei große Vorteile. Zum einen ist das Regal im Handumdrehen angebracht. Zum anderen kann man die Kabel durch die vielen Fächer gut nach einzelnen Typen sortieren (also hier nur HDMI, dort nur USB-C und so weiter) und findet mit einer passenden Beschriftung sofort das gesuchte Kabel.

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Ganz ohne Haken kommt die Lösung aber nicht aus. Die wenig ansprechende Optik macht es empfehlenswert, das Regal falls möglich an einer Schranktür oder in einem Abstellraum anzubringen. Außerdem können sich Kabel innerhalb der einzelnen Fächer immer noch verknoten.

Das Entwirren dürfte durch die geringe Zahl an Kabeln aber schnell gehen, außerdem hilft hier etwas Disziplin beim ordentlichen Aufrollen und Einsortieren der Kabel. Ich bin jedenfalls sehr geneigt, dieser Lösung eine Chance zu geben.

Wie findet ihr diese Variante der Kabelaufbewahrung? Welche Lösung nutzt ihr aktuell, um der Flut an Kabeln Herr zu werden? Oder gibt es bei euch im Haushalt gar nicht erst so viele Kabel, dass so etwas nötig wäre? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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