Komoot: Mit diesen 5 Tipps schont ihr euren Handy-Akku während der Radtour und Wanderung

Wenn ihr ausgiebige Touren mit komoot plant, sollte euer Handy-Akku natürlich nicht zwischendrin schlappmachen. Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr die Laufzeit verlängern.

Komoot kann auf der Tour ziemlich viel Energie verbrauchen – mit ein paar Kniffen hält der Handy-Akku länger durch. (Bild: komoot) Komoot kann auf der Tour ziemlich viel Energie verbrauchen – mit ein paar Kniffen hält der Handy-Akku länger durch. (Bild: komoot)

Nutzt ihr bei euren Wander- oder Radtouren komoot? Dann habt ihr bestimmt festgestellt, dass die Outdoor-App teilweise ziemlich am Akku saugt, wenn ihr die Navigation auf dem Handy nutzt.

Allerdings lässt sich der Energiebedarf ein wenig einschränken, sodass der Smartphone-Akku unterwegs länger durchhält.

Wir zeigen euch 5 Energiespartipps, mit denen auch ausgiebige Touren kein Problem sind.

Display ausschalten

Klingt eigentlich kontraproduktiv: Schaltet den Bildschirm ab!

Wenn ihr komoot Premium verwendet oder alternativ ein Kartenpaket gekauft habt, habt ihr Zugriff auf die Turn-by-Turn-Navigation. Über die Sprachnavigation erhaltet ihr Ansagen, wenn ihr abbiegen müsst. In dem Fall könnt ihr das Display also ruhig auch mal ausschalten.

Andererseits können Besitzer eines Android-Smartphones auf die Funktion »Bildschirm aufwecken« zurückgreifen. Dann wird das Handy-Display automatisch eingeschaltet, sobald Abbiegehinweise kommen.

Auf Android-Handys kann der Bildschirm bei Abbiegehinweisen automatisch eingeschaltet werden. (GameStar Tech) Auf Android-Handys kann der Bildschirm bei Abbiegehinweisen automatisch eingeschaltet werden. (GameStar Tech)

So aktiviert ihr die Funktion:

  • Startet eine Tour
  • Tippt unten im Bildschirm auf das Lautsprecher-Symbol
  • Aktiviert die Option »Bildschirm aufwecken«

Für iOS steht dieses Feature derzeit nicht zur Verfügung. Solltet ihr eine Apple Watch besitzen, könnt ihr jedoch diese als externes Display verwenden und den iPhone-Bildschirm abschalten.

Sollte das Ausschalten des Bildschirms für euch keine Option sein, dann regelt die Display-Helligkeit so weit wie möglich herunter. Auch das spart natürlich Energie.

Offline-Karten nutzen

Das Kartenmaterial von komoot kann heruntergeladen werden, wenn ihr komoot Premium nutzt oder ein Kartenpaket gekauft habt.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Liegt das Kartenmaterial bereits auf dem Handy, muss es unterwegs nicht über die mobilen Daten heruntergeladen werden.

Ihr habt die Möglichkeit, in komoot ganze Kartenpakete zur Offline-Nutzung zu downloaden. Tippt dazu auf »Profil« und im Anschluss auf das Zahnradsymbol. Komoot schlägt euch hier unter »Maps« beziehungsweise »Karten« das passende Paket für eure Umgebung vor.

Auf dem iPhone könnt ihr es direkt über das Download-Pfeil-Symbol herunterladen, bei Android-Geräten tippt zunächst die passende Region an und nutzt die Option »Offline verfügbar«.

Einzelne Routen oder die ganze Region – der Offline-Modus spart unterwegs mobile Daten. (Bild: GameStar Tech) Einzelne Routen oder die ganze Region – der Offline-Modus spart unterwegs mobile Daten. (Bild: GameStar Tech)

Alternativ lassen sich auch einzelne Touren herunterladen – so spart ihr gegenüber den Regionspaketen etwas Speicherplatz.

Auf Android geht ihr dazu folgendermaßen vor:

  • Habt ihr eine eigene Tour geplant, klickt auf »Speichern«.
  • Die Tour wird in einem neuen Fenster geöffnet. Scrollt etwas nach unten und aktiviert »Offline verfügbar«.
  • Fertige Touren aus der Community müsst ihr lediglich anklicken und die Option auf der Tourenseite einschalten.

Auf dem iPhone aktiviert ihr die Offline-Karten wie folgt:

  • Legt eine eigene Tour an oder öffnet eine vorgefertigte aus der Community.
  • Tippt auf »Speichern«.
  • Aktiviert im Pop-up-Fenster die Option »Offline verfügbar«.

Flugmodus verwenden

Wenn ihr die Offline-Karten verwendet, bietet es sich auch an, den Flugmodus auf dem Smartphone einzuschalten. Damit werden sämtliche Verbindungen gekappt, unter anderem zum Mobilfunknetz, WLAN und Bluetooth.

Wichtig: Laut komoot funktionieren bei aktiviertem Flugmodus jedoch nicht alle Features.

Betroffen sind davon:

  • Automatisches Umplanen
  • Neuplanung einer Tour
  • Bearbeiten einer Tour
  • Live-Tracking

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Datenabgleich für Apps einschränken

Ruft ihr Mails per Push ab und nutzt ihr die Hintergrundaktualisierung für verschiedenste Apps? Natürlich verbraucht das auch Energie.

Bei längeren Touren ist es sinnvoll, den Einstellungen einen Besuch abzustatten und die Hintergrundaktivitäten einzuschränken:

So geht's auf dem iPhone:

In iOS findet ihr die Option in den Einstellungen unter Allgemein > Hintergrundaktualisierung. Ihr könnt sie für einzelne Apps oder allgemein abschalten. 

Die Abrufeinstellung für E-Mails versteckt sich hier: Einstellungen > Apps > Mail > Mail-Accounts > Datenabgleich.

So geht's bei Android:

Auf Android-Geräten wechselt ihr in den Einstellungen zu »Akku«. Hier solltet ihr den Akkuverbrauch der einzelnen Apps finden und könnt innerhalb dieser die Option »Hintergrundanwendungen beschränken« aktivieren.

Nutzt ihr Gmail als Standard-Mail-App? Dann wechselt innerhalb der App in die Einstellungen, wählt euer Mail-Konto aus und ändert das Abrufintervall bei »Synchronisierungshäufigkeit«.

Offline-Modus beim Musik-Streaming

Solltet ihr alleine unterwegs sein, werdet ihr vielleicht unterwegs Podcasts oder Musik hören wollen. Hier solltet ihr den Offline-Modus nutzen, um den Energiehunger der mobilen Datenverbindung zu bremsen.

In der Regel bieten alle bekannten Dienste an, Podcasts und Musik für die Offline-Nutzung herunterzuladen. Allerdings ist dies meist mit einem bezahlungspflichtigen Premium-Abonnement verbunden.

Alternativ könnt ihr euch natürlich einen MP3-Player in die Tasche stecken oder lokale Musik aufs Handy übertragen und unterwegs hören.

Bei längeren Touren auf eine Powerbank zurückgreifen

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es nie verkehrt, eine Powerbank dabei zu haben – für den Fall der Fälle. Einerseits könnt ihr hier natürlich reguläre Powerbanks verwenden, andererseits bieten mittlerweile einige Hersteller eine Kombination aus Handyhalterung und Powerbank an.

Hinweis: Dieser Artikel ist in einer früheren Version bereits auf GameStar.de erschienen.

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