Lidl hat aktuell einen Bewässerungscomputer von Parkside im Sortiment, mit dem ihr die Bewässerung eures Gartens automatisiert steuern könnt.
Ich nutze solche Geräte bereits seit einigen Jahren – erst ein Modell von Gardena, inzwischen zusätzlich den günstigen Parkside-Computer – und lasse damit im Urlaub mein Gemüsebeet und das Gewächshaus bewässern, um nicht Nachbarn oder Verwandte darum bitten zu müssen.
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- Arbeitsdruck: max. 4 bar
- Durchflussmenge: 50 l/min
- Maße: ca. 10,1 x 14,1 x 12,3 cm
- Gewicht: ca. 378 g
- Mit Kindersicherung
- Inkl. Alkaline-Batterien (2 x 1,5 V AA)
- Wassertemperatur: max. 40 °C
- Programmierbar auf 6 unabhängige Zeitpläne
- Click-System: Passend für gängige Schlauch-Systeme
- Für gängige Wasserhähne mit 33,3-mm-Gewinde (G1") – inkl. Adapter auf 26,5-mm-Gewinde (G¾")
- Manuelle Wasserentnahme per Knopfdruck
Was Lidl gerade anbietet
Im Angebot ist der Parkside-Bewässerungscomputer »PBCG B2«, ein einfacher, batteriebetriebener Computer, der direkt an den Wasserhahn geschraubt wird. Das Gerät kostet im Lidl-Shop rund 18 Euro und ist damit deutlich günstiger als viele Markenprodukte. Mein sehr ähnliches Modell von Gardena hat seinerzeit gut 50 Euro gekostet.
Der Computer kann bis zu sechs Bewässerungszeitpläne verwalten, mit einstellbaren Laufzeiten von 1 Minute bis rund 10 Stunden und Intervallen von täglich bis wöchentlich.
Der Anschluss erfolgt an gängige Wasserhähne mit G1-Gewinde (33,3 mm), ein Adapter auf G3/4 (26,5 mm) liegt bei, und dank Click-System ist er mit üblichen Schlauchsystemen kompatibel.
Es gibt eine manuelle Wasserentnahme per Knopfdruck, und das spritzwassergeschützte Gehäuse nach IP65 ist für den Außeneinsatz ausgelegt.
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Wie ich den Bewässerungscomputer nutze
Ich habe mir vor einigen Jahren zunächst einen einfachen Gardena-Bewässerungscomputer gekauft und später den Parkside-Computer von Lidl für einen zweiten Wasserhahn ergänzt.
Beide hängen jeweils an einem eigenen Rasensprenger und übernehmen zusammen die Bewässerung von Gewächshaus und Gemüsebeet, wenn ich im Urlaub bin.
Ich stelle die Geräte so ein, dass sie früh morgens für eine bestimmte Zeit bewässern – zu einer Uhrzeit, zu der es noch vergleichsweise kühl ist und das Wasser weniger schnell verdunstet. So bleibt das Gemüse versorgt, ohne dass ich jemanden organisieren muss, der mit Schlauch oder Gießkanne durch den Garten läuft.
Für meinen Einsatzzweck funktionieren beide Geräte zuverlässig: Einmal ordentlich programmiert, laufen sie einfach durch, solange der Wasserhahn geöffnet, der Schlauch angeschlossen ist und die Batterien Saft haben. Ich kann das Haus verlassen, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass das Beet nach einer Woche komplett vertrocknet ist.
Der manuelle Wasserbezug ist im Alltag ebenfalls praktisch: Ich kann den Schlauch schnell abnehmen oder einfach eine Gießkanne unter den Hahn stellen und per Knopfdruck Wasser zapfen, ohne den Computer demontieren zu müssen. So kann ich den Hahn weiterhin verwenden, während der Bewässerungscomputer angeschlossen bleibt.
Was mich an den einfachen Systemen stört
Was mich schon etwas stört an meinen Geräten: Man kann sie nicht aus der Ferne steuern. Wenn es zu Hause tagelang regnet, während man im Urlaub ist, bewässern sie trotzdem stumpf weiter – das System weiß nicht, dass der Boden längst nass ist.
Smartere Lösungen mit App-Steuerung oder Sensoren können hier mehr, kosten aber meist spürbar mehr Geld und setzen mitunter auch ein Smart-Home-Gateway voraus. Für mein Szenario nehme ich diesen Komfort-Verzicht bewusst in Kauf, weil das Lidl-Gerät sehr günstig ist und ich es ohnehin nur für begrenzte Zeiten einsetze.
Alternative
Der von mir seit Jahren genutzte Gardena-Bewässerungscomputer Select ist eine klassische Markenlösung, die ab rund 40 Euro erhältlich ist. Er erlaubt drei voneinander unabhängige Zeitpläne mit Bewässerungsdauern zwischen einer Minute und 3 Stunden, wählbare Startzeiten und Wochentage sowie eine Taste für manuelle Bewässerung.
Das Gerät hat ein gut lesbares LCD-Display, eine Batteriezustandsanzeige und lässt sich auf Wunsch mit einem Gardena-Bodenfeuchtesensor kombinieren, um Wasser zu sparen, wenn der Boden ohnehin feucht ist.
Daneben gibt es zahlreiche Alternativen. Günstigere Lösungen ohne Display sind bei Amazon bereits ab rund 10 Euro erhältlich. Ansonsten gibt es genauso smarte Geräte mit Remote-Steuerung und vielen weiteren Features.
Für wen lohnt sich welches Gerät?
Der Parkside-Bewässerungscomputer von Lidl lohnt sich aus meiner Sicht, wenn ihr:
- für wenig Geld eine einfache, zuverlässige Urlaubsbewässerung für Beet, Gewächshaus und Co. braucht.
- bereit seid, auf Sensoren, App-Steuerung und Remote-Zugriff zu verzichten.
- eure Bewässerung ohnehin nur zeitweise automatisiert und ansonsten lieber Regenwasser aus Tonnen nutzt.
Das Modell lohnt sich weniger, wenn:
- ihr eure Bewässerung auch aus der Ferne steuern wollt, etwa per App oder während ihr unterwegs seid.
- ihr bei Regen automatisch unterbrechen möchtet, statt das Programm manuell anpassen zu müssen.
- ihr lieber ein System mit mehr Komfortfunktionen statt einer möglichst günstigen Basislösung möchtet.
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Für meinen Einsatz reicht mir die günstige Lösung aus und ich muss gestehen, dass ich den Computer von Gardena seinerzeit nur gekauft habe, weil ich schnell einen solchen Bewässerungscomputer brauchte und nicht lange recherchiert habe. Ansonsten hätte ich wohl schon da direkt die Discounter-Lösung genommen.
Zum Einsatz kommen beide Geräte bei mir ohnehin nur wenige Tage im Jahr, denn ansonsten versuche ich, möglichst Wasser aus Regentonnen zu nutzen.
Ob so ein Bewässerungscomputer für euch Sinn ergibt, müsst ihr selbst überlegen. Eventuell ist auch eine smarte Lösung oder eine mit Sensoren die bessere Wahl oder aber ihr braucht weniger Komfort und greift zu einer noch preiswerteren Lösung ohne Display.


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