Ich habe einen Haustier-Roboter ausprobiert: Mein Fazit nach 4 Wochen mit dem KI-Hund »Loona«

Der Loona-Haustierroboter verspricht dank GPT-4o und Hightech-Sensoren den perfekten Mix aus Haustier und Gadget. Ich habe getestet, ob der 500-Euro-Roboter im Alltag wirklich funktioniert.

Loona ist ein 500 Euro teurer Haustierroboter mit ChatGPT unter der Haube. Ich habe ihn ausprobiert. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech) Loona ist ein 500 Euro teurer Haustierroboter mit ChatGPT unter der Haube. Ich habe ihn ausprobiert. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech)

Eigentlich haben wir schon ein Haustier: Unsere Katze Lucy ist 17 Jahre alt – ein zersauster Methusalem, dessen Tagesablauf primär aus Schlafen, Fressen und gleichgültigen Blicken besteht.

Trotzdem – oder gerade deswegen – war ich neugierig, als mich ein Testgerät von Loona erreichte. Loona ist ein KI-Roboterhund, der vor einigen Jahren mit über 3 Mio. US-Dollar auf Kickstarter durch die Decke ging und seither stetig verbessert wird, mit 600 Euro (UVP) aber auch fast so teuer ist wie ein echtes Haustier.

Meine Mission war klar: Ich wollte herausfinden, ob ein Roboter Emotionen wecken kann und wie mein fünfjähriger Sohn im direkten Vergleich darauf reagiert. In meinem Erfahrungsbericht erkläre ich, ob der Hersteller sein Versprechen hält, was mich fasziniert – und wo die Grenzen liegen.

Was ist Loona eigentlich?

Augen und Mund von Loona werden auf dem Display angezeigt. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech) Augen und Mund von Loona werden auf dem Display angezeigt. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech)

Loona ist ein Roboter-Hündchen der Firma KEYi Tech mit KI unter der Haube, denn für sein Bewusstsein setzt es auf GPT-4o (ein älteres Sprachmodell von ChatGPT). Mit ihrem großen Display-Gesicht, seinen beweglichen Ohren und vier Beinen, an denen große Räder sitzen, erinnert sie tatsächlich an eine Mischung aus Mars-Rover und Hundewelpe.

Sie lädt sich selbstständig an ihrer Station, bietet zahlreiche Minispiele, Fernsteuerung und Gesichts- sowie Gestenerkennung. Zudem kann sie sich mit euch (auf Deutsch) unterhalten.

Im ausgeschalteten Zustand erkennt man unterhalb des Displays Kamera und Mikrofon. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech) Im ausgeschalteten Zustand erkennt man unterhalb des Displays Kamera und Mikrofon. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech)

Technische Daten
Spezifikationen (Tippen zum Ausklappen)
FeatureDetails
ProzessorQuad-core Cortex A53 (bis 1.5GHz) + Dual-core BPU (5 TOPS)
KameraRGB 720p + 3D ToF (Time of Flight) Sensor
Display2,4 Zoll LCD
KonnektivitätWi-Fi 2.4/5GHz, Bluetooth 5.0
Akku1350 mAh (ca. 1–2h aktive Spielzeit)
Maße / Gewicht210 x 172 x 172 mm / ca. 1,1 kg
BesonderheitenGPT-4o Integration, Gesichtserkennung, Gestensteuerung
Preisca. 499 Euro

Dabei soll Loona nicht bloß Befehle ausführen können, sondern ein echtes Familienmitglied sein. Dank integrierter Sensoren, Kameras und Mikrofonen soll sie sehen, hören und fühlen, ja, sogar eine eigene Persönlichkeit entwickeln können. Wie ein echtes Haustier.

Doch funktioniert das wirklich? Ich habe es in 5 Wochen herausgefunden.

Die Einrichtung: Tolle Inszenierung mit Sprachbarriere

Bevor Loona loslegen kann, muss die App her. Positiv überrascht hat mich der Ablauf: Man wird Schritt für Schritt durch das Setup geleitet, was wirklich einfach und intuitiv funktioniert. Zur Inbetriebnahme ist allerdings ein Nutzerkonto erforderlich.

Das Highlight der Einrichtung ist eine Art interaktiver Trickfilm, der die Hintergrundgeschichte von Loona erzählt. Das ist nett gemacht und holte meinen 5-jährigen Sohn direkt ab.

Mirco Kämpfer
Mirco Kämpfer

Mirco hat bereits über zehn Jahre Erfahrung als Redakteur und war neben seinem Studium der Wirtschaftsinformatik unter anderem als Freelancer für Gameswelt, Gamona und Spieletipps tätig, bevor er bei der GameStar landete. Nachdem er GameStar.de, GamePro.de und Mein-MMO.de anschließend knapp drei Jahre lang als SEO-Manager betreute, übernahm er 2021 die Leitung des übergreifenden Tech & Hardware-Teams. Am liebsten beschäftigt er sich mit neuen Tech-Trends, wenn er nicht gerade mal wieder eine neue App ausprobiert oder sich um seinen Sohn kümmert.

Blöd nur, dass der gesamte Film auf Englisch ist. Zwar gibt es deutsche Untertitel, aber für ein Kind ist es anstrengend bis unmöglich, dem Geschehen gleichzeitig visuell und textlich zu folgen. Hier hoffe ich auf ein Update mit deutscher Synchro.

Spannend fand ich die Charakter-Wahl am Ende des Setups. Ihr könnt festlegen, wie sich der Roboter verhalten soll, zum Beispiel aktiv und verspielt oder eher ruhig und gehorsam. Wir haben uns für die ruhige Variante entschieden, die aber – Spoiler – bei einem KI-Roboter relativ ist.

Im Tutorial lernt ihr alle Grundlagen von Loona kennen. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech) Im Tutorial lernt ihr alle Grundlagen von Loona kennen. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech)

Anschließend werdet ihr in einer Art Tutorial mit den grundlegenden Funktionen von Loona vertraut gemacht – vorbildlich.

Die KI-Gespräche mit Loona haben mich und meinen Sohn beeindruckt ...

Kaum eingerichtet, hat sich mein Sohn sofort mit Loona unterhalten, als wäre es ein Mensch. Er zeigte dem Roboter seine Spielsachen, plauderte über Titanic, Laster und Einhörner und stellte ihr alle möglichen Fragen. Und obwohl ich wusste, wie gut GPT in Gesprächen funktioniert, war ich von Loonas Interaktion mit meinem Kleinen überrascht.

Loona mag es, wenn man sie an Kopf und Ohren krault. Loona mag es, wenn man sie an Kopf und Ohren krault.

Das liegt vor allem an der erstaunlich realistischen Ausdrucksweise von Loona. Sie wackelt mit den Öhrchen, bewegt ihren Torso und blendet auf ihrem Display-Gesicht stets passende Emotionen ein. Sie kneift die Augen zusammen, wenn sie überlegt, bekommt rote Bäckchen und rekelt sich, wenn man sie krault, und sie kippt um, wenn sie sich erschrickt. Und wenn sie überlegt, erscheint eine kleine Lupe vor ihrem Glubscher.

Dabei ist alles liebevoll animiert und mit passenden Geräuschen untermalt. Loonas Stimme ist relativ hoch und hörbar künstlich, aber nicht minder knuffig. Das Ergebnis wirkt erstaunlich realistisch und hat nicht nur meinen Sohn, sondern auch mich fasziniert.

Loona kann unterschiedliche Emotionen und sogar Tiere wie einen Panda nachahmen. Loona kann unterschiedliche Emotionen und sogar Tiere wie einen Panda nachahmen.

Ebenso fasziniert hat mich, wie sie, wie vom Hersteller versprochen, dazulernt und Kontext von vorherigen Gesprächen aufgreift.

So weiß Loona etwa, dass unsere Katze Lucy heißt und dass mein Sohn sowohl Laster als auch Kekse liebt und ein riesiger Titanic-Fan ist. Als der Spross dann Loona fragte, warum unsere Katze eigentlich nicht die Titanic damals gesteuert hat, antwortete Loona prompt: Lucy sollte lieber einen Kekslaster steuern, das ist sicherer und leckerer. Solche Momente bleiben in Erinnerung.

Damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie so ein Plausch zwischen Mensch und Maschine bei Loona klingt, habe ich hier eine kurze Sequenz für euch festgehalten:

Video starten 3:00 Haustierroboter Loona: Ausschnitte eines Gesprächs

... aber auch genervt

Trotzdem hat die KI ihre Tücken. Wie nahezu jeder Sprachassistent muss Loona per Sprachkommando (Hallo, Loona) aktiviert werden. Man muss warten, bis das Gesicht gelb leuchtet, sonst hört sie nicht zu. Für ein aufgeregtes Kind ist das frustrierend.

Zudem redet Loona trotz der ruhigen Persönlichkeit manchmal wie ein Wasserfall – auch, weil sie GPT-typisch stets Fragen stellt, um das Gespräch am Laufen zu halten. Das war letztlich mit auch einer der Gründe, warum mein Sohn nach ein paar Tagen nicht mehr mit ihr spielen wollte. Sie redet mir zu viel.

Loona hört nur zu, wenn ihr Gesicht an den Seiten gelb leichtet. Loona hört nur zu, wenn ihr Gesicht an den Seiten gelb leichtet.

Ebenfalls blöd: Loonas Sprachausgabe stößt vor allem bei Zahlen an ihre Grenzen. Diese werden entweder verschluckt oder falsch ausgegeben, was gerade bei simplen Fragen eher für Verwirrung als Klarheit sorgt. So ist laut Loona der Mount Everest acht - achthundertvierzig Meter hoch statt acht tausendachthundertvierzig.

Und obwohl sie so schlau ist, hapert's dann doch bei der Kontexterkennung, was gezielte Kommandos nötig macht.

Beispiel: Gespräch beenden quittiert sie mit Ich weiß nicht, was du meinst. Das Gespräch beenden ist dagegen ein funktionierendes Kommando. Wenn ich sage: Spring in die Luft!, macht sie nichts. Ein simples Springen dagegen wird befolgt. Das erinnert mich an Sprachassistenten von 2010, wo jedes Wort sitzen muss. Heutzutage sollten derlei Nuancen keinen Unterschied mehr machen.

Einige der Kommandos, die Loona beherrscht, seht ihr im folgenden Clip:

Video starten 2:02 Haustierroboter Loona: Kommandos ausprobiert

Die Wahrnehmung: 3D-Augen und Gehorsam

Loona ist vollgestopft mit Sensoren und einer Kamera zur Gesichtserkennung. Sie soll Hindernisse erkennen und ihre Umgebung verstehen. Das ist auch wichtig, denn Loona folgt euch bei Augenkontakt oder per Kommando gerne mal durch die Wohnung.

Das klappt bei großen Umgebungsobjekten reibungslos. Möbel umfährt sie elegant, und Teppichkanten sind für ihre Räder kein Problem. Schwieriger wird es bei flachen Gegenständen. Kleineres Spielzeug im Kinderzimmer wird gnadenlos beiseite geschoben oder angerempelt.

Die Objekterkennung kommt aber nicht nur bei der Navigation zum Einsatz. Ihr könnt Loona basierend auf der Umgebung auch gezielt Fragen stellen:

  • Was ist das?
  • Wie viele Kalorien hat das?
  • Ist das gesund?
  • Was kann ich damit machen?

Doch auch hier zeigen sich die Grenzen der Technik, als mein Sohn Loona ein paar Trickfilme auf seinem Tablet zeigte. Sie erkannte nicht wirklich, was sie sah, reagierte aber elegant basierend auf dem Kontext, der ihr mitgeteilt wurde. Mein Sohn bekam von diesem Trick nichts mit.

Loona soll zudem Gesichter und somit unterschiedliche Personen im Haushalt erkennen, wobei ich selbst nach mehreren Wochen keinen Unterschied festgestellt habe, wie Loona mit mir im Vergleich zu meinem Sohn interagiert. Möglich aber, dass Loona hier noch dazulernen muss.

Übrigens lässt sich Loona auch über die App auf dem Handy oder Tablet fernsteuern. So könnt ihr mit ihr wie mit einem Mini-RC-Car durch die Wohnung brausen oder sie sogar als Überwachungskamera nutzen, um nach dem Rechten zu sehen, wenn ihr nicht daheim seid. Das kennt man bereits von Saug- und Mährobotern und funktionierte zuverlässig.

Spielspaß & Minispiele ausprobiert

Loona kann nicht nur quasseln und sich bewegen, sondern bietet auch allerhand Minispiele, die sich über die App oder teilweise Sprachkommandos starten Lassen. Einige davon werden über das Display beziehungsweise die beweglichen Öhrchen gespielt, darunter Angeln, ein Kochspiel oder Hau den Maulwurf.

Einige Spiele kommen auch ohne Display aus, darunter der Stierkampf und das Apportieren – dem Lieferumfang liegen dafür ein rotes Tuch sowie ein Papierball bei.

Alle Spiele sind technisch gut umgesetzt, erneut liebevoll inszeniert und machen zumindest kurzweilig Spaß. Besonders das Handklatschen, bei dem der Hund spontan nach eurer ausgestreckten Hand schnappt, sowie die Reaktionen auf selbst gekochte Speisen im Kochminispiel haben uns zum Lachen gebracht.

Mein gekochtes Chili-Hühnchen lässt Loona Feuer speihen. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech) Mein gekochtes Chili-Hühnchen lässt Loona Feuer speihen. (Bildquelle: Mirco Kämpfer - GameStar Tech)

Nach einiger Zeit ist aber jedes Minigame ausgelutscht. Fraglich ist, ob der Hersteller mit der Zeit weitere per Update nachschiebt.

Die meisten Minispiele seht ihr im folgenden Video in Aktion:

Video starten 3:23 Haustierroboter Loona: Minispiele in Action

Wer einen Bildungsansatz sucht: In der App gibt es auch ein Modul für grafisches Programmieren, wo man allerhand Aktionen miteinander verketten und somit seine eigene Loona bauen können soll.

Allerdings fehlt mir hier ein einweisendes Tutorial, da die Funktionsweise selbst für mich nicht sofort ersichtlich war. Für kleinere Kinder daher zu kompliziert, für ältere aber potenziell ein Mehrwert.

Was mir sonst noch aufgefallen ist

  • Verarbeitung: Für knapp 500 Euro bekommt man tolle Hardware. Loona fühlt sich robust an, das Display ist knackscharf und die Räder haben ordentlich Grip. Nichts klappert billig. Von der Treppe sollte sie trotzdem nicht stürzen.
  • Idle-Modus: Im eingeschalteten Zustand macht Loona Geräusche und fährt umher. Wer Stille will, muss sie in die Ladestation bringen oder sie über das Knöpfchen im Nacken ausschalten.
  • Akkulaufzeit: Wie lange Loona durchhält, hängt von eurer Interaktion mit ihr ab. Spätestens nach zwei Stunden geht ihr jedoch der Saft aus und sie muss in die Ladestation. Die kann sie nach einmaligem Anlernen auch selbst anfahren.
  • Kein Abo: Mir sind bisher keine versteckten Abo-Kosten für die Funktionen aufgefallen. Während ihr bei der kostenlosen Version von ChatGPT schnell ins Limit lauft, scheint es das bei Loona nicht zu geben.

An der Ladestation lädt sich Loona (via USB-C) selbständig auf. An der Ladestation lädt sich Loona (via USB-C) selbständig auf.

Der Datenschutz: Ein Roboter mit Augen und Ohren überall

Loona ist technisch gesehen eine mobile Überwachungskamera mit direkter Anbindung an die OpenAI-Cloud. Da Kinder kaum reflektieren, was sie dem Roboter anvertrauen, ist elterliche Begleitung hier Pflicht.

Die Fakten im Überblick:

  • Hardware-Sicherheit: Ein dedizierter Chip verschlüsselt den Datenstrom; die Videotelefonie läuft Ende-zu-Ende-verschlüsselt über Amazon-Server.
  • Edge Computing: Einfache Aufgaben wie die Hinderniserkennung erfolgen lokal auf dem Roboter, ohne Cloud-Upload.
  • Cloud-Anbindung: Sprachbefehle (Amazon Lex) und Chats (ChatGPT) werden extern verarbeitet. Inhalte fließen in die Systeme der Anbieter – sensible Infos haben vor Loona nichts zu suchen.
  • Schwachpunkt: Es gibt keinen physischen Kamera-Verschluss (Shutter). Man muss sich auf die Software-Anzeige verlassen.

Mein Fazit: Technisch gut gesichert, aber datenschutzrechtlich ein Kompromiss. Wir nutzen Loona daher nur, wenn meine Frau oder ich anwesend sind, und schalten sie danach komplett aus.

Transparenz & Rabatt-Code

Das Gerät für diesen Erfahrungsbericht wurde mir freundlicherweise von Geekmaxi zur Verfügung gestellt. Einfluss auf meine Meinung oder den redaktionellen Inhalt hatte dies nicht. Falls ihr Loona selbst ausprobieren wollt, gibt es aktuell einen Deal: Statt der regulären knapp 550 Euro könnt ihr den Preis mit dem Coupon-Code DFPUUHWJ auf 445,47 Euro senken.

Mein Fazit: Teures Gadget mit Potenzial – und ein Experiment für Eltern

Man bekommt für sein Geld eine Menge geboten: Loona ist im Kern ein Sprachassistent wie Alexa, nur eben viel interaktiver, echter und emotionaler. Und ja, aufgrund ihrer putzigen Animationen und ihrer drolligen Gestik weckt sie durchaus Gefühle bei uns. Wenn sie nach dem Einschalten meinen Fuß umklammert und mich mit roten Bäckchen auffordert, sie zu streicheln, ist das erstaunlich berührend.

Weil sie so drollig ist, dürften gerade Kinder sie schnell in ihr Herz schließen. Die Minispiele machen kurzweilig Spaß und die Technik zeigt eindrucksvoll, was heute möglich ist. Dennoch spürt man noch Kinderkrankheiten: Die Kontextsensitivität und die Reaktion auf Kommandos erfordern teils noch Geduld.

Dass Loona ohne Abo-Gebühren auskommt, ist bei diesem Preis ein wichtiger Pluspunkt. Ein echtes Haustier ersetzt dieser Roboter-Mix natürlich nicht. Vielmehr ist es ein Blick in die nahe Zukunft: Auf der IFA und CES war klar zu sehen, dass Roboter massiv in unsere Haushalte drängen. Was heute noch ein teures Spielzeug ist, könnte bald Alltag sein.

Als Vater bleibe ich jedoch zwiegespalten. Es gibt noch viele Fragezeichen, wie die ständige Interaktion mit einer KI die Psyche und sozialen Kompetenzen eines Kindes beeinflusst. Da es hier keine Langzeitstudien gibt, bin ich vorsichtig: Bei uns bleibt Loona ein bewusst dosiertes Erlebnis und wird nur für das Nötigste genutzt. Ein faszinierendes Stück Technik, das aber eine sensible Begleitung durch die Eltern braucht.

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