Jahrelang hat Apple einen Touchscreen im Laptop kategorisch abgelehnt. Laut einem Insider-Bericht von Bloomberg soll sich das in diesem Jahr ändern: Erstmals soll das MacBook Pro einen solchen Touchscreen erhalten – inklusive OLED-Panel und Dynamic Island.
Bis wir dieses Modell zu sehen bekommen, müssen wir uns dem Bericht zufolge noch bis Jahresende gedulden. Zu den großen Ankündigungen, die Apple mutmaßlich für den kommenden März eingeplant hat, soll das MacBook Pro nämlich nicht zählen.
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Dynamic Island soll Einzug halten
Die intern als K114 und K116 bezeichneten Modelle sollen laut den »mit der Sache vertrauten Insidern«, auf die sich Bloomberg stützt, klassische OLED-Panels erhalten.
Die Dynamic Island wiederum, die ihr seit 2022 im Zuge des iPhone 14 Pro kennt, soll auf dem Mac um einen kleineren Lochausschnitt für die Frontkamera gebaut werden und damit kompakter als bei den aktuellen Apple-Handys ausfallen.
- Das Touch-Interface soll indes kein »Touch-first«-System sein, sondern hybrid funktionieren. Berührt ihr ein Bedienelement, soll die Oberfläche ein fingeroptimiertes Kontextmenü einblenden.
- Menüleisteneinträge sollen sich zudem bei der Touch-Bedienung automatisch vergrößern, um die Auswahl mit dem Finger zu erleichtern.
Ein genaues Erscheinungsdatum nennt Bloomberg für das »Macbook Pro Touch« allerdings nicht. Angedacht sei ein Release-Termin gegen Ende des Jahres, die für Anfang März 2026 geplanten Apple-Ankündigungen betreffen laut Bloomberg hingegen andere Mac-Modelle – eine Übersicht über alle Hoffnungsträger haben wir euch hier zusammengestellt.
Bleibt noch Platz für das iPad?
Apple-Mitgründer Steve Jobs bezeichnete Touch-Laptops einst als »ergonomisch furchtbar« (via Business Insider). Noch 2021 erklärte Hardwarechef John Ternus gegenüber dem Wall Street Journal, das iPad sei »der beste Touch-Computer« – und Apple habe keinen Grund, daran etwas zu ändern.
Scheinbar hat hier ein Umdenken stattgefunden, dem iPad Marktanteile wegnehmen will man beim Unternehmen aber sicherlich nicht. Stattdessen soll der Fokus laut Bloomberg auf einem ergänzenden Touch-Erlebnis liegen, das »nahtlos mit dem gewohnten Maus-Tastatur-Ansatz kombinierbar« ist.
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