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Ihr mochtet Breaking Bad? Dann solltet ihr The Cleaning Lady auf keinen Fall verpassen

Falls ihr noch eine neue Serie gebrauchen könnt, Franzi hat eben erst eine neue spannende Serie angefangen.

The Cleaning Lady kann euch einige gute Stunden bzw. Tage bescheren. Bildquelle: Warner Bros. TelevisionNetflix The Cleaning Lady kann euch einige gute Stunden bzw. Tage bescheren. Bildquelle: Warner Bros. Television/Netflix

Bevor Walter White zum gefürchteten und gnadenlosen Drogenboss »Heisenberg« mutierte, war er ein einfacher Mann mittleren Alters. Aber seien wir ehrlich: Ein dickes Plus auf dem Konto, Macht, Kontrolle und die Bestätigung des eigenen Genies sind schon verlockend.

Genauso verlockend ist die Welt der Mafia und anderen Verbrecher-Syndikaten in der Serie The Cleaning Lady. Denn da lassen sich mit Geld ganz schön viele Probleme einfach so lösen.

Franziska Hammerschmidt
Franziska Hammerschmidt

Franzi packt ständig Serien und Filme in ihre Watchlisten, nur um dann etwas anzufangen, dass sie gerade erst entdeckt hat. Ihr könnt euch also denken wie ihre Piles of Shame auf diversen Streaming-Diensten mittlerweile aussehen. In The Cleaning Lady hat sie auch eher aus einer spontanen Laune heraus reingeschaut – und schwupps ist die erste Seasons vorbei. So schnell kann's gehen!

Worum geht’s in The Cleaning Lady?

Thony (Élodie Young) hat einen kleinen, kranken Sohn zu Hause und versucht sich mit Putzjobs über Wasser zu halten – obwohl sie eigentlich eine ausgebildete Ärztin ist. Doch ohne gültiges Visum wird ihr medizinischer Abschluss in den USA nicht anerkannt.

Thony läuft die Zeit davon, denn die lebensbedrohliche Autoimmunkrankheit ihres Sohnes muss endlich vernünftig behandelt werden. Als sie auf ein hochrangiges Mitglied eines Verbrecher-Kartells trifft, eröffnet sich der jungen Mutter eine Welt voller Möglichkeiten. Doch zu welchem Preis?

The Cleaning Lady besteht aus vier Staffeln und insgesamt 46 Folgen, die eine ungefähre Länge von 45 Minuten haben. Streamen könnt ihr die Serie aktuell auf Netflix.

Was macht The Cleaning Lady so gut?

Ähnlich wie Walter White zu Beginn von Breaking Bad befindet sich Thony in einem stetigen inneren Konflikt, denn Arztrechnungen sind verdammt teuer und mit kleineren Putzjobs lässt sich da nicht wirklich viel reißen. 

Auch wenn sie zwischendurch von Gewissensbissen geplagt wird, überschreitet sie mit ihren kriminellen Taten andauernd moralische Grenzen. Die Serie thematisiert demnach eine einfache Frage: Wie weit gehen wir, um einen geliebten Menschen zu retten?

Und auch wenn Thonys Reise mit kleineren Gefallen für Mafia-Mitglied Arman (Adan Canto) beginnt, rutscht sie immer weiter in den verbrecherischen Kreislauf mit rein. Da hilft es auch herzlich wenig, dass das FBI sie zusätzlich als Informantin rekrutiert – die Sache wird immer kniffliger.

Hauptdarstellerin Élodie Young (Marvel’s Daredevil, Killer’s Bodyguard) macht einen fantastischen Job diese Zerrissenheit innerhalb der Grauzonen darzustellen. Ihre Performance ist ein großes Highlight der Serie und hat dafür gesorgt, dass ich unbedingt am Ball bleiben wollte. Mittlerweile bin ich mit der ersten Staffel schon durch und starte gerade in die zweite rein.

Zur Serie gibt es allerdings auch einen sehr traurigen Fakt: Adan Canto (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, Designated Survivors) ist nur in den ersten zwei Staffeln dabei, da der Schauspieler zwischenzeitlich an Blinddarmkrebs erkrankte und im Januar 2024 seiner Krankheit erlag. Er hinterließ seine Frau Stephanie Lindquist und seine zwei kleinen Kinder.

Das musste ich mit euch teilen, denn mich hat die Nachricht unfassbar mitgenommen, als ich die Serie angefangen habe. Vielleicht kann ich euch das Pflaster hiermit schnell abreißen.


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