Dank smarter Technik: Dieser Mähroboter soll sich in wirklich jedem Garten zurechtfinden

Das Gerät sieht aus wie ein kleiner Rennwagen, ist aber ein Mähroboter.

Dieser Mähroboter kombiniert drei Technologien, um sich durch euren Garten zu navigieren. (Bildquelle: Mirco KämpferGameStar Tech) Dieser Mähroboter kombiniert drei Technologien, um sich durch euren Garten zu navigieren. (Bildquelle: Mirco Kämpfer/GameStar Tech)

Die Ära der Begrenzungskabel für Mähroboter ist endgültig vorbei. Niemand möchte mehr seinen Garten umgraben oder Stolperfallen aus Draht verlegen. Längst gibt es komfortablere, kabellose Lösungen, doch jede hatte bisher ihren Haken. 

Mammotion hat hierfür auf der IFA eine Lösung präsentiert, die als kostenloses Software-Update zunächst für den »LUBA mini AWD LiDAR«-Mähroboter zur Verfügung steht.

Tech Star 2025
LUBA mini AWD LiDAR
LUBA mini AWD LiDAR
Der Mammotion Luba mini AWD LiDAR kombiniert für die Navigation erstmals LiDAR, RTK und Kamera in einem System, um zielsicher durch jedes Gelände zu finden. Gepaart mit seiner extremen Steigfähigkeit von bis zu 80 Prozent und einem durchdachten Multi-Zonen-Management ist er ideal für komplexe, kleine und/oder verwinkelte Gärten. Dank spezieller Omni-Räder soll er trotz Allradantriebs weniger stark den Rasen aufreißen – eine Kombination beeindruckender Eigenschaften im kompakten Formfaktor.
  • Starkes Navigationssystem (LiDAR, RTK, Vision)
  • Bis zu 80 % Steigfähigkeit (Allrad)
  • Kein Begrenzungskabel nötig
  • Hohe Präzision (+- 1 cm)
  • Intelligente Hinderniserkennung
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Nicht für Gärten >1.500qm geeignet

Was ist das Besondere?

Die aktuellen Mähroboter setzten bisher entweder auf RTK-Satellitentechnik, die einen freien Himmel benötigt, auf Laser, der jedoch eher auf kurze Distanz ausgelegt ist, oder auf KI-gestützte Kameras, die bei schlechtem Licht an ihre Grenzen stoßen. Jede dieser Technologien ist für sich genommen ein Fortschritt, aber keine war bisher die perfekte Antwort auf alle denkbaren Gartenszenarien.

Mammotion geht hier einen Schritt weiter. Statt auf eine einzige, fehleranfällige Methode zu setzen, kombiniert das sogenannte »Tri-Fusion-Positionierungssystem« erstmals die Stärken von RTK, LiDAR und Vision-Kameras dynamisch miteinander. Dadurch soll der Mähroboter für jedes Gelände geeignet sein – ob dichter Baumbestand, enge Passagen oder unerwartete Hindernisse.

Der Clou: Der Luba mini AWD LiDAR entscheidet je nach Umgebung, welches System er für die Navigation nutzt::

  • Unter freiem Himmel? Das RTK-System sorgt für zentimetergenaue, systematische Bahnen.
  • Signalverlust unter dichten Bäumen? Der LiDAR-Laser übernimmt nahtlos, orientiert sich an Gebäuden und Bäumen und erstellt eine präzise 3D-Karte.
  • Flaches Spielzeug im Gras oder tiefhängende Äste? Die Kamera erkennt kleine Hindernisse, die die anderen Systeme übersehen könnten, und navigiert sicher darum herum.

Dieses intelligente Zusammenspiel soll eine Präzision von bis zu +- 1 cm und eine enorme Zuverlässigkeit bieten, selbst in verwinkelten Gärten mit vielen Hindernissen.

Warum ist das ein absolutes Highlight?

Für mich ist der Luba mini mit Tri-Fusion ein Highlight, weil er das Grundproblem der Orientierungslosigkeit endgültig löst. Wenn er jederzeit das richtige Werkzeug für die jeweilige Umgebung parat hat, dürfte er weder steckenbleiben noch herumirren. 

Jeder Garten hat irgendwo seine Tücken, sei es ein Strauch, der vom Rand in den Garten hineinwächst, oder herumliegendes Spiel- respektive Werkzeug. Zu wissen, dass der Mähroboter jederzeit zuverlässig arbeitet, wäre eine enorme Erleichterung.

Darüber hinaus bietet der Luba mini AWD LiDAR Allradantrieb, um Steigungen bis zu 80 Prozent zu bewältigen. Das schicke Design und ein ausgeklügeltes Multi-Zonen-Management runden das Paket ab. 

Wie gut das neue Navigationssystem in der Praxis funktioniert, wird sich in einem folgenden Test herausstellen. Ich kann es kaum erwarten, den mini durch meinen Garten zu jagen.

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