»Apokalyptisch« – Junger Mann bewirbt sich als CEO von OpenAI und über die Antwort können alle lachen

Ob er es wohl ernst gemeint hat? Wohl kaum.

Eine Bewerbung mit apokalyptischen Ausmaßen? Laut OpenAI anscheinend schon. Doch sie nehmen es mit Humor. (Bildquelle: Adobe Stock - Rido -Konradbak) Eine Bewerbung mit apokalyptischen Ausmaßen? Laut OpenAI anscheinend schon. Doch sie nehmen es mit Humor. (Bildquelle: Adobe Stock - Rido -Konradbak)

Wenn man ein neues Unternehmen gründet, braucht man Aufmerksamkeit, um seine Produkte oder Dienstleistungen potenziellen Kunden näherzubringen. Das machen viele durch Werbung auf verschiedenen Plattformen. Das ist immerhin eine bewährte Taktik.

Ein junger Mann namens Ömer Öztok hat sich etwas anderes überlegt: Er hat sich als CEO für OpenAI beworben und anscheinend ein paar wilde Vorschläge gemacht, die OpenAI zu einer humorvollen Antwort bewegt haben.

Dadurch hat der junge Gründer seines eigenen Start-ups eine Menge Aufmerksamkeit erregt.

Bewerbung wegen einer möglichen Apokalypse abgelehnt

Auf Reddit und anderen Plattformen kursiert derzeit die E-Mail an Öztok. OpenAI hat sich die Zeit genommen, auf die nicht ganz ernst gemeinte Bewerbung zu antworten und hatte einiges zu sagen.

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Öztok hat einige Vorschläge gemacht, die die Führungsebene von OpenAI köstlich amüsiert haben:

»Als meine erste Amtshandlung werde ich die gesamte Chefetage (außer mir selbst) durch ChatGPT-Agenten ersetzen«

Die Antwort von OpenAI war eindeutig:

»Dies wurde als … apokalyptisch angesehen«

OpenAI scheint seiner Technologie zwar zu vertrauen, doch sie wollen es wohl nicht übertreiben. Das dürfte für die meisten verständlich sein.

Öztok machte außerdem noch mehr Vorschläge, die OpenAI in eine leuchtende Zukunft führen sollten:

  • Das komplette KI-Team von Meta abwerben, indem ihnen ChatGPT Plus auf Lebenszeit angeboten wird.
  • Google nur wegen des Namens übernehmen.
  • GPT-6 ausschließlich anhand seiner eigenen Tweets trainieren.

Diese Vorschläge werden allerdings ebenfalls abgeschmettert:

»So sehr wir Ihre Kühnheit auch bewundern, haben wir uns entschieden, mit einem traditionelleren Kandidaten weiterzumachen – einem, der nicht 50 Prozent des Unternehmens verlangt hat.«

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Marketing-Aktion mal anders

Auf seinem LinkedIn-Profil schreibt Öztok, dass er zwar gehofft hat, mit dieser Aktion Aufsehen für sein Start-up Sondra zu erregen, er aber niemals mit so einem »wilden« Ergebnis gerechnet hat.

»Was als gewagter Marketing-Schachzug begann, wurde zu etwas Größerem, zu einem Signal für alle da draußen, sich lächerlich hohe Ziele zu setzen.«

Er kündigt dabei auch an, dass er »gerade erst loslegt« und empfiehlt allen, die ähnliche Erfolge feiern wollen: bringt die Leute zum Lachen, lasst die Leute etwas fühlen und macht etwas Mutiges.

Was haltet ihr von der Aktion? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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