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Seite 2: Motorola Atrix - Android-Smartphone mit Notebook-Erweiterung

Ausstattung und Zubehör

Was das Atrix aber von anderen Android-Smartphones unterscheidet, ist die verfügbare Ausstattung. Motorola bietet so genannte Docks an, die sie mit dem Smartphone kombinieren können. Dazu finden Sie seitlich am Gerät einen HDMI- und einen USB-Anschluss, beide in der jeweiligen Micro-Ausführung. Am interessantesten ist die Erweiterung des Smartphones per Lapdock. Denn was auf den ersten Blick wie ein Notebook aussieht, ist in Wirklichkeit wenig mehr als eine Tastatur mit Bildschirm. Alleine ist das Lapdock unnütz, stecken Sie aber das Atrix auf der Rückseite ein, übernimmt die so genannten Webtop-Anwendung.

Das Lapdock nimmt das Atrix auf der Rückseite auf und verwandelt es in ein Notebook - allerdings ohne große Rechenpower. Das Lapdock nimmt das Atrix auf der Rückseite auf und verwandelt es in ein Notebook - allerdings ohne große Rechenpower.

Diese ist im Grunde ein separates Betriebssystem, über das man im Lapdock Zugriff auf alle Funktionen des Smartphones erhält. Der Webtop bringt außerdem einen Satz eigener Anwendungen mit. Dazu gehören etwa Firefox und ein Multimedia-Center. Zudem kann man alle auf dem Smartphone installierten Apps im Vollbild-Modus starten. Auch das lästige Synchronisieren von Daten zwischen Smartphone und Notebook fällt weg, da sämtliche Informationen stets zur Verfügung stehen.

Allerdings kommt mit Lapdock die Rechenpower des Smartphones an seine Grenzen. Flash-Videos, vor allem im Vollbild, überfordern das Gerät teilweise und ruckeln dann mitunter. Das Schreiben von Texten geht auf dem Lapdock aber deutlich angenehmer von der Hand als auf dem Smartphone, eine richtige Tastatur schlägt eine virtuelle immer noch um Längen. Besonders gut gelungen ist den Motorola-Technikern die Konfiguration, denn die läuft vollautomatisch, Sie müssen sich um nichts mehr kümmern. WLAN-Zugangspunkte, UMTS-Konfiguration, Zugangsdaten – alles wird vom Smartphone geliefert. Hauptproblem ist aber der Preis: Das Lapdock alleine kostet im Web aktuell um die 355 Euro. Angesichts der spartanischen Ausstattung des Lapdocks ein völlig überzogener Preis. Für das gleiche Geld bekommen Sie auch ein Netbook oder ein sehr günstiges Notebook. Dann müssen Sie zwar wieder selber konfigurieren und synchronisieren, dafür liegt die Leistung aber auch deutlich oberhalb des Atrix.

Software

Die Webtop-Software für das Lapdock erfordert von Motorola zahlreiche Erweiterungen der eigentlichen Android-Software, dementsprechend lange dauert es, bis der Hersteller neue Versionen des Betriebssystems verteilt. Zwar erhalten US-Geräte bereits ein Update vom installierten Android 2.2 auf das aktuelle 2.3.4, doch wann und ob auch europäische Smartphones die neueste Version der Android-Betriebssystems spendiert bekommen, steht noch in den Sternen.

Motorola MotoBlur - Screenshots ansehen

Oft beklagen wir, dass Hersteller ihre Geräte mit eher schwacher Zusatzsoftware aufzurüsten versuchen, doch Motorola macht beim Atrix einen guten Job, wenn es um zusätzliche Software geht. Beispielsweise ist eine DNLA-App mit an Bord, eine separate Konfigurationsoberfläche für die WLAN-Hotspot-Funktion sowie ein ausgefeilter Task-Manager. Der Hersteller liefert mit MotoBlur eine eigene Nutzeroberfläche für Android. Verglichen mit der Standard-Oberfläche, die etwa auf dem Nexus S zum Einsatz kommt, wirkt sie deutlich runder. Zahlreiche Widgets sind vorinstalliert, die unter anderem Informationen aus sozialen Netzwerken oder häufige Kontakte anzeigen.

Technik

Motorola verbaut einen vergleichsweise riesigen Akku in dem Gerät. 1930 Milliamperestunden sorgen dafür, dass das Smartphone im Test bis zu drei Tage lang ohne Steckdose auskam. Das ist ein großartiger Wert für ein aktuelles Smartphone, bislang konnte lediglich das Samsung Galaxy S IIähnliche Werte erreichen. Ein HTC Desire Skommt mit seinem 1.450-mAh-Akku nicht auf diese Ausdauer.

Das Smartphone selbst ist solide verarbeitet. Beim Design dominiert zwar Plastik, dennoch fühlt sich das Atrix hochwertig an. Das liegt auch am Gorilla-Glas, mit dem Motorola das Display gegen Kratzer schützt. Das Gewicht liegt mit Akku bei 135 Gramm. Damit wiegt das Atrix genügend, um nicht billig zu wirken, ist aber weit von Schwergewichten wie dem Sony Ericsson Xperia Play(175 Gramm) entfernt. Auch bei der Sprachqualität kann das Atrix überzeugen. Das Gegenüber war in den Testgesprächen jederzeit verständlich, auch die Qualität des Mikrofons der Smartphones ist gut. Wie bei Android üblich werden eingehende Anrufer mit einem Profilbild angezeigt, falls dieses in den Kontakten hinterlegt ist.

Handling

Im Alltag kann man mit dem Motorola Atrix gut umgehen. Mit einem 4,0-Zoll-Bildschirm geht es noch als hosentaschentauglich durch. Die vier obligatorischen Bedienelemente auf der Vorderseite sind Sensor-Tasten, die flink auf die Eingaben des Nutzers reagieren. Allerdings ist uns eine Schwachstelle im Design der Anschlüsse aufgefallen: USB und HDMI-Port liegen sehr nahe beieinander. Das ist kein Problem, solange man die jeweils passenden Kabel zur Verfügung hat. Wer aber einen Adapter nutzen muss, etwa von Micro-HDMI auf eine größere Schnittstelle, der gerät schnell in Platzprobleme.

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