Multifilament-Drucker von Bambu Lab jetzt endlich auch bei Amazon – doch ein anderer ist besser!

3D-Drucker mit Multifilament-Funktion: Lohnt sich der Bambu Lab A1 noch, der jetzt erstmals auch bei Amazon verfügbar ist, oder hat ihn die Konkurrenz mittlerweile überholt?

Anycubic Kobra X vs. Bambu Lab A1 – dieses Duell wird gerade bei Amazon ausgetragen. Anycubic Kobra X vs. Bambu Lab A1 – dieses Duell wird gerade bei Amazon ausgetragen.

Bambu Lab hat vor kurzem angefangen, sein Sortiment auch auf Amazon anzubieten, aber dort hat sich seit einiger Zeit bereits Anycubic breitgemacht. Ihre neueste Entwicklung ist der Kobra X. Er wurde ganz klar als direkte Konkurrenz für den A1 von Bambu Lab konzipiert und kostet jetzt trotz besseren Spezifikationen satte 100 € weniger als sein Vorbild – aber ist es wirklich so einfach oder steckt da noch mehr dahinter? Das kläre ich für euch in diesem Artikel.

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Der Zweikampf im FDM-Bereich: Wie funktioniert Multifilament überhaupt?

Bevor wir tief in die Technik einsteigen, lasst uns kurz die Grundlagen klären: Beide Geräte arbeiten nach dem FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling). Dabei wird ein Kunststoffdraht, das sogenannte Filament, durch eine beheizte Düse – das Hotend – geschmolzen und Schicht für Schicht aufgetragen.

Ein sogenannter Bedslinger bewegt die gesamte Grundfläche, also das Druckbett, auf der gedruckt wird, um die Düse am Modell zu positionieren. Ein sogenannter "Bedslinger" bewegt die gesamte Grundfläche, also das Druckbett, auf der gedruckt wird, um die Düse am Modell zu positionieren.

Lange Zeit galt Mehrfarbdruck als extrem fehleranfällig und teuer, doch Systeme für Multifilament haben den Markt mittlerweile fest im Griff. Anstatt nur einfarbige Deko- und Ersatzteile herzustellen, wechselt die Maschine vollautomatisch zwischen verschiedenen Spulen hin und her, spült die alte Farbe in einen Auffangbehälter und druckt nahtlos mit dem neuen Farbton weiter. Einige Drucker können auf diese Weise sogar innerhalb eines Prints zwischen verschiedenen Materialien wechseln, um hybride Modelle mit breiten Anwendungszwecken zu drucken.

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Anycubic Kobra X: Der Preis-Leistungs-Angreifer mit ACE GEN 2

Meiner Erfahrung nach hat Anycubic mit dem Kobra X ein echtes Brett abgeliefert, das gezielt die Schwachstellen bisheriger Wechselsysteme attackiert. Herzstück ist die Klinge, die das Filament extrem nah an der Düse durchtrennt und so den Materialwechsel beschleunigt und gleichzeitig den gefürchteten Spülmüll drastisch reduziert, sodass eure Druckjobs nicht nur schneller fertig werden, sondern auch einiges an Filament einsparen.

Während viele Systeme bei weichen Materialien kapitulieren, könnt ihr mit dem Kobra X steifes PLA direkt mit elastischem 68D-TPU kombinieren oder wasserlösliches PVA für Stützstrukturen nutzen – das eröffnet euch völlig neue Möglichkeiten für funktionale Multimaterial-Bauteile.

Der Kobra X kommt bereits ab Werk mit einer Möglichkeit vier Filamentspulen zu nutzen. Der Kobra X kommt bereits ab Werk mit einer Möglichkeit vier Filamentspulen zu nutzen.

Für absolute Zuverlässigkeit sorgt ein 49-Punkt-Auto-Leveling kombiniert mit intelligenter KI-Kamera-Überwachung. Erkennt der Sensor Fremdkörper oder den gefürchteten „Spaghetti-Fehler“ – wenn sich ein Bauteil löst und nur noch wirre Fäden gezogen werden –, stoppt die Maschine rechtzeitig oder überspringt das defekte Teil einfach, was euch extrem viele Fehldrucke erspart.

Auch beim Tempo legt Anycubic noch eine Schippe drauf und spendiert der Kiste einen noch höheren Topspeed, der selbst den rasanten A1 überflügelt. Während der A1 eher im Deko-Bereich wildert, packt der Kobra X sogar anspruchsvolles ASA-Filament, das extrem UV- und witterungsbeständig ist und eure Drucke perfekt für den harten Außeneinsatz im Garten oder am Auto wappnet.

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Bambu Lab A1 Combo: Der Vorreiter mit AMS lite und Komfort

Bambu Lab hat mit dem A1 mehr oder weniger definiert, was wir heute als typischen 3D-Drucker verstehen. Das Teil ist quasi Synonym mit dem Gattungsbegriff und das erste, woran die meisten denken, wenn sie die Worte "3D-Drucker" hören. Bei Amazon gibt's den Drucker und das separate Multifilament-System als Paket, während der Spulenhalter für bis zu vier Rollen bei der Konkurrenz bereits im Lieferumfang enthalten ist.

Das kontert der A1 mit einer spürbar besseren Kamera-Auflösung, mit der ihr eure Druckfortschritte unterwegs gestochen scharf per Smartphone überwachen könnt. Der Kobra X erkennt zwar Fremdkörper und Spaghetti-Fehler extrem schlau per KI, doch wer gerne wunderschöne Zeitraffer-Videos für Social Media aufzeichnet, wird das klarere Bild des A1 sofort lieben.

Den Bambu Lab A1 gibts auch ohne das AMS Lite, allerdings müsst ihr euch dann selbst um die Filament-Zufuhr kümmern. Den Bambu Lab A1 gibt's auch ohne das AMS Lite, allerdings müsst ihr euch dann selbst um die Filament-Zufuhr kümmern.

Hinzu kommt der enorme Komfort im Alltag: Die Düse lässt sich dank des Quick-Swap-Mechanismus in Sekunden werkzeuglos tauschen, und die aktive Motorgeräuschunterdrückung macht den Drucker so flüsterleise, dass ihr ihn problemlos neben dem Schreibtisch rattern lassen könnt. Nettes Extra beim Combo-Paket: Ein mitgeliefertes LED-Lampen-Kit, mit dem ihr direkt funktionale Leuchtobjekte drucken könnt.

Welcher Drucker gehört auf eure Werkbank?

In meinen Augen hat Anycubic mit dem Kobra X eine echte Kampfansage rausgehauen. Wer jeden Cent zweimal umdreht, spart satte 100 Euro und bekommt ein Gerät, das bei der Materialflexibilität (besonders mit weichem TPU) und der geringen Spülmenge auf dem Papier die Nase vorn hat.

Ich finde aber auch: Bambu Lab bleibt der Platzhirsch bei der Software-Harmonie und dem allgemeinen Bedienkomfort. Der A1 Combo ist die sprichwörtliche „Einfach einschalten und drucken“-Maschine, die euch durch ihre grandiose Geräuschunterdrückung und das ausgereifte Ökosystem kaum Nerven kostet – dass er jetzt bequem mit schnellem Prime-Versand bei Amazon bestellbar ist, nimmt ihm die letzte Hürde.

Steht ihr auf maximale Materialvielfalt und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, greift beherzt zum Kobra X; wollt ihr das derzeit rundeste Gesamtpaket ohne Wenn und Aber, bleibt der Bambu Lab A1 für mich die erste Wahl.

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