Bei diesem besonderen Ventilator war ich zuerst skeptisch – doch nach einem Monat will ich ihn nicht mehr hergeben

Vor einigen Wochen habe ich mir eine Nackenklimaanlage eines chinesischen Herstellers aus Shenzhen liefern lassen. Mein Fazit nach einem Monat.

Die Nacken-Klimaanlage von Ranvoo ist mein Sommer-Gadget 2026. (Bildquelle: GameStar Tech) Die Nacken-Klimaanlage von Ranvoo ist mein Sommer-Gadget 2026. (Bildquelle: GameStar Tech)

Um in diesem Jahr etwas besser mit der Hitze zurechtzukommen, habe ich im Internet gestöbert, was es so an möglicherweise hilfreichen Gadgets gibt – abseits von klassischen Ventilatoren oder Klimaanlagen.

Bei YouTube wurde auffällig oft eine sogenannte Nacken-Klimaanlage des Herstellers Ranvoo in meinen Feed gespült, die ich mir schlussendlich dann auch bestellt habe; direkt aus Shenzhen.

Meine ersten Erfahrungen mit dem Hybrid aus Kühlplatten und Ventilator hatte ich euch bereits beschrieben. Nun möchte ich nochmal meine Erfahrung nach gut einem Monat Einsatz mit euch teilen.

Klimagerät für den Nacken? Aus China? Ich hatte mir damals schon gedacht, dass das auch für eine Kritik in den Kommentaren sorgt – und so war es dann auch. Von »großer Mist« bis »elektrische Krankmachmaschine« war da einiges zu lesen.


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Und natürlich: So ein Gadget ist einfach nichts für jeden, vor allem ist es auch ziemlich teuer. 150 Euro beim Hersteller in China, aktuell 190 Euro bei Amazon; vor einigen Wochen waren es sogar deutlich über 200 Euro.

Ich persönlich muss nach nunmehr gut einem Monat allerdings sagen: Ich liebe das Teil. Ich nutze es quasi täglich.

Teuer, dennoch will ich es nicht mehr missen

Man möchte meinen, die Nachteile überwiegen und ja, einige Dinge sind tatsächlich ziemlich nervig. Mich stört einerseits, dass man eine spürbare Kühlung erst bekommt, wenn man auch den Ventilator hochdreht. Zumindest geht es mir so, dass mir die reine Kälte der Kühlplatten nicht ausreicht, ich brauche noch etwas Wind um den Kopf.

Die Akkulaufzeit auf höchster Stufe ist wirklich kurz – um die zwei Stunden, dann muss ich entweder eine Powerbank dranhängen oder das Ding aufladen. Und der Preis ist für so ein Gadget aus Kunststoff schon heftig.

Allerdings muss ich sagen: Ich will es nicht mehr missen. Ich nutze das Kühlhalsband ständig und es sorgt dafür, dass ich deutlich weniger am Kopf schwitze. Im warmen Home Office kann ich zudem gefühlt klarere Gedanken fassen und draußen macht es die Hitze ein Stück weit erträglicher.

Ranvoo Aice Lite Max
Ranvoo Aice Lite Max
Die Nackenklimaanlage Aice Lite Max arbeitet mit Kühlplatten und zwei Ventilatoren. Es gibt zudem eine Heizfunktion für kalte Tage.

Fazit

Auch nach gut einem Monat bin ich von dem Gadget begeistert. Die Vor- und Nachteile habe ich für euch noch mal auf einen Blick zusammengefasst.

Pro
  • Kühlt spürbar herunter
  • Sorgt für deutlich weniger Schwitzen am Kopf
  • Kann für etwas klarere Gedanken bei Hitze sorgen
Kontra
  • hoher Preis
  • Ventilator ist ziemlich laut
  • Akkulaufzeit auf hoher Stufe gering
  • Spürbare Kühlung nur auf hoher Stufe

Ich habe es natürlich auch von Personen in meinem Umfeld ausprobieren lassen: Hier waren die Meinungen gespalten. Viele mögen die spürbare Kühlung sehr, allerdings stößt der laute Ventilator oft auf Kritik. Kaufen würde das Ding für den Preis niemand.

Das mit dem Lärm ist so eine Sache und je nach Mensch verschieden. Ich selbst kann den Lärm tatsächlich ganz gut ausblenden, anderen sollten vielleicht dazu einen ANC-Kopfhörer und etwas Musik verwenden.

Für jeden ist das Gadget also nichts, ich würde sogar sagen, für viele ist das nichts: laut, teuer, schwacher Akku.

Bei mir überwiegt jedoch der Komfortgewinn und ich bin bereit, kleine Kompromisse einzugehen.


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