Wer die Intel Arc A770 in der 16-GByte-Fassung kaufen wollte, musste bisher entweder auf das Acer Predator Bifrost Modell oder Intels hauseigene limitierte Fassung der Grafikkarte zurückgreifen.
Die Produktion der Letztgenannten wurde aber mittlerweile eingestellt, sodass Interessierten nur noch die Acer-Variante blieb - bis jetzt.
Denn im US-amerikanischen Store Newegg ist ein neues Modell der Arc A770 16 GByte aufgetaucht, das in diesem Fall von Asrock stammt und aus der Serie Phantom Gaming stammt. Der Twitter-Nutzer Bionic_Squash war einer der Ersten, die die Karte entdeckt haben.
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Groß angekündigt wurde die Grafikkarte allerdings nicht seitens des Herstellers, sodass wir uns ausschließlich auf die Daten des Online-Shops berufen können.
Demzufolge taktet die Asrock Phantom Gaming Arc A770 16 GByte mit den gewohnten 2.200 MHz, speicherseitig kommen die namensgebenden 16 GByte GDDR6-VRAM mit 256-Bit-Speicherinterface zum Einsatz.
Die Anschlüsse der PCIe-4.0-Karte teilen sich in drei DisplayPort-2.0- sowie einen HDMI-2.1-Port auf. Der Stromverbrauch wird indes mit 225 Watt angegeben, als Connector werden 2x8-Pins genutzt.
Die günstigste 16-GByte-GPU auf dem Markt?
Spannend wird es allerdings beim Preis: Denn auf Newegg wird die neue Asrock-Karte mit einer UVP von 330 US-Dollar gelistet, was wiederum nur 50 US-Dollar mehr als die 8-GByte-Version des identischen Modells bedeutet.
Hierzulande wird die Asrock Phantom Gaming Arc A770 8 GByte für einen Preis von 290 Euro verkauft. Entsprechend dem US-Unterschied dürfte sich die Version mit doppeltem Speicher im Preisbereich zwischen 340 und 350 Euro bewegen - offiziell findet sich diese noch bei keinem Händler in Deutschland.
Zum Vergleich: Die einzige Konkurrenz in Form der Acer Predator Bifrost Arc A770 16 GB ist als derzeit günstigste 16-GByte-Grafikkarte mit einem Preisschild in Höhe von 380 Euro ausgestattet.
Noch preiseffizienter würde die Asrock mit einer solchen UVP gegenüber den großen Marktführern AMD und Nvidia ausfallen.
Hier ist die Radeon RX 6800 mit mindestens 480 Euro sowie die RTX 4060 Ti 16 GByte für 530 Euro die jeweils günstigste Option, die GPU-Interessierte für 16 GByte Videospeicher haben - klarer Preisvorteil für die Intel-Grafikkarte also, wenn man ausschließlich auf die Größe des VRAMs achtet.
Wer jedoch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt achtet, ist mit der Arc A750 besser bedient: Diese ist nur geringfügig langsamer als das große Schwestermodell, lohnt sich dank eines Preises von 260 Euro allerdings deutlich mehr.
Zudem muss man bei Intel-Grafikkarten mit leichten Performance-Schwankungen in einzelnen Spielen leben, da der Treiber noch nicht überall perfekt mitspielt.
Ebenso ist anzumerken, dass sowohl AMD als auch Nvidia eine effizientere Speicherverwaltung in ihren Grafikkarten besitzen. Das muss aber noch lange keine gute Grafikkarte bedeuten, wie der grüne Hersteller mit seinem jüngsten Release beweist:
Ob die Asrock Phantom Gaming Arc A770 16 GByte auch zu uns nach Deutschland kommt, ist weiterhin offen. Von den bisherigen Markteinführungen ausgehend stehen die Chancen hierfür immerhin nicht schlecht.
Eine 16-GByte-Grafikkarte für unter 350 Euro - ist das der richtige Preis für euch, um sich den Kauf zu überlegen? Wie steht ihr zu den Grafikkarten von Intel? Werden die GPUs durch das Preis-Leistungs-Verhältnis attraktiver oder bleibt ihr bei AMD und Nvidia? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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