Ihr habt ein neues Handy zu Weihnachten bekommen? Diese 7 Apps installiere ich sofort auf jedem neuen Smartphone

Beschäftigt ihr euch gerade mit eurem neuen Handy und sucht nach guten Apps? Hier sind meine persönlichen Must-haves aus den App Stores.

Auf jedes neue Smartphone installiere ich bestimmte Apps – hier sind meine sieben Must-haves. (Bildquelle: GameStar Tech TuneIn Nike rdzl) Auf jedes neue Smartphone installiere ich bestimmte Apps – hier sind meine sieben Must-haves. (Bildquelle: GameStar Tech / TuneIn / Nike / rdzl)

Auch in diesem Jahr dürfte bei einigen von euch ein neues Handy unter dem Weihnachtsbaum gelegen haben. Nachdem das neue Smartphone eingerichtet ist, folgt nicht selten ein Ausflug in den App Store (oder Google Play Store), um Programme und Spiele zu installieren.

Einige wichtige Apps sind mitunter schon vorinstalliert, etwa Google Maps zur Navigation oder Apple Music zum Musikhören.

Was nicht fehlen darf, sind natürlich die allgemeinen Service Apps, die viele von uns nutzen:

  • Banking-Apps
  • Messenger-Apps
  • Shopping-Apps
  • Apps für Überwachungskameras, Saugroboter, Mähroboter und so weiter

Allerdings tummeln sich in den App Stores viele Apps oder auch Alternativen zu vorinstallierten Apps, die nicht jeder kennt oder nutzt. Ich zeige euch nachfolgend einige meiner Must-haves, die ich auf jedem neuen Smartphone installiere.

Vielleicht kennt ihr welche davon oder nutzt sie bereits, vielleicht findet ihr aber auch eine neue App, die euch im Alltag nützt.


TomTom GO Expert

Die Routenleiste bei TomTom GO ist praktisch, denn sie zeigt wichtige Ereignisse auf der Strecke an (Bildquelle: GameStar Tech) Die Routenleiste bei TomTom GO ist praktisch, denn sie zeigt wichtige Ereignisse auf der Strecke an (Bildquelle: GameStar Tech)

Für längere Autofahrten nutze ich seit Jahren TomTom GO Expert.

Der Grund: Die App bietet mir Features, die Google Maps nicht hat – zumindest nicht in dieser Form. Praktisch ist etwa die Routenübersicht am rechten Bildschirmrand.

Ein schmaler Balken, der mir die gesamte Route zeigt. Darauf sehe ich auf einen Blick, wo Baustellen, Unfälle oder Staus lauern, und die App berechnet mit Live-Daten die Verzögerung. Auch Tankstellen und Rastplätze werden hier angezeigt.

Ein weiteres starkes Feature sind für mich die Alternativrouten. Sobald eine schnellere Route verfügbar ist, schlägt mir die App diese vor. Allerdings kann ich selbst entscheiden, ob ich sie nehmen möchte.

Dazu kommt der 3D-Fahrspurassistent, der mir an komplexen Autobahnkreuzen visuell anzeigt, welche Spur ich nehmen muss. TomTom setzt auf ein kostenpflichtiges Abonnement-Modell – 19,99 Euro im Jahr oder in unterschiedlichen Monatspaketen.

Wichtiger Hinweis: Die App wurde kürzlich von »TomTom GO Navigation« in «TomTom GO Expert: Lkw Navi« umbenannt. Das ist etwas verwirrend, allerdings funktioniert die App weiterhin genauso für Pkws. Inzwischen gibt es mit »TomTom – Maps & Traffic« auch eine kostenlose Software. Allerdings fehlen hier Features wie der 3D-Spurassistent oder die Routenleiste.


Topo GPS

Topo GPS bringt klassische topografische Karten aufs Handy.(Bildquelle: GameStar Tech) Topo GPS bringt klassische topografische Karten aufs Handy.(Bildquelle: GameStar Tech)

Vor allem beim Radfahren nutze ich gerne Topo GPS. Die App nutzt offizielle topografische Karten vom Bundesamt für Kartografie und Geodäsie in verschiedenen Maßstäben bis hinunter zu 1:25.000.

Das Kartenmaterial ist extrem detailliert und zeigt nicht nur Wege, sondern auch Vegetation, Höhenlinien, Aussichtstürme und vieles mehr.

Das beste Feature ist die einfache Offline-Nutzung: Ich lade einen Kartenausschnitt herunter und kann danach beliebig hineinzoomen – ohne Internetverbindung. Dies ist vor allem praktisch, wenn ich in Gebieten mit Mobilfunklöchern unterwegs bin, was bei mir in der Region immer noch vorkommt.

Die App selbst ist kostenlos, aber das Kartenmaterial für Deutschland kostet einmalig 4 Euro inklusive lebenslanger Updates. Hinzu kommen optional weitere Ebenen wie Fahrradknotenpunkte oder Mountainbike-Routen (je drei bis vier Euro).

Mir persönlich reicht das einfache Kartenmaterial im Alltag, die anderen Komponenten habe ich nicht freigeschaltet.


Parkster

Parkster erspart mich häufig den Weg zur Parkuhr. (Bildquelle: GameStar Tech) Parkster erspart mich häufig den Weg zur Parkuhr. (Bildquelle: GameStar Tech)

Da ich oft mit dem Auto in die Stadt fahre, verwende ich beim Parken gerne die App Parkster. Die App ermöglicht es, digital zu parken, ohne zur Parkuhr zu gehen. Der gesamte Parkvorgang läuft über die App und alle ein bis zwei Monate bekommt man dann eine Rechnung, die per Überweisung bezahlt wird.

Ich finde das komfortabel, auch weil die App CarPlay unterstützt und ich nicht einmal mein Handy aus der Tasche holen muss. Bei der Einrichtung muss man lediglich sein Fahrzeug mit Kennzeichen hinterlegen und vor Ort den entsprechenden Parkplatz wählen. Natürlich muss dieser auch bei Parkster hinterlegt sein.


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Parkster ist an rund 800 Standorten in Deutschland und Österreich verfügbar und wird stetig ausgebaut. Die App kann grundsätzlich kostenlos genutzt werden, es gibt aber auch eine optionale Premium-Variante mit weiteren Features.

Gerade wenn ihr in größeren Städten unterwegs seid, ist Parkster eine praktische Sache. Natürlich gibt es aber auch andere Park-Apps, die vielleicht in eurer Region besser funktionieren. Bekannt sind beispielsweise auch Easypark und PayByPhone.


Komoot

Für Rad- oder Wandertouren verwende ich komoot. (Bildquelle: GameStar Tech) Für Rad- oder Wandertouren verwende ich komoot. (Bildquelle: GameStar Tech)

Komoot ist meine meistgenutzten Outdoor-App, vor allem für Radtouren.

Was mir besonders gefällt: Es gibt eine riesige Sammlung an vorgefertigten Routen. Wenn ich mal keine Lust habe, eine Tour selbst zu planen, stöbere ich einfach in den Komoot-Routen in meiner Nähe – sortiert nach Schwierigkeitsgrad, Aktivität und Länge.

Die App ist kostenlos nutzbar, allerdings müssen Funktionen wie Offline-Navigation und Turn-by-Turn-Navigation per In-App-Kauf freigeschaltet werden.

Der Community-Aspekt ist auch nicht zu unterschätzen. Ich sehe, welche Routen andere Nutzer empfehlen, kann Fotos von besonders schönen Stellen sehen und neue Inspiration sammeln.


Clever-Tanken

Clever-Tanken zeigt die günstigsten Benzinpreise in der Umgebung und bietet daneben noch einige nützliche Funktionen. (Bildquelle: GameStar Tech) Clever-Tanken zeigt die günstigsten Benzinpreise in der Umgebung und bietet daneben noch einige nützliche Funktionen. (Bildquelle: GameStar Tech)

Clever-Tanken hilft dabei, die günstigsten Benzinpreise in der Umgebung zu finden. Die App zeigt aktuelle Spritpreise von Tankstellen in der Nähe und lässt sich sehr flexibel nutzen. Ihr könnt den Radius einstellen, nach verschiedenen Sprittypen filtern und euch Favoriten merken.

Zudem gibt es Preisalarme: Ihr stellt einen Zielpreis ein, und die App benachrichtigt euch, sobald dieser erreicht wird. So könnt ihr gezielt zum richtigen Zeitpunkt tanken.

Alle Funktionen sind kostenlos, basierend auf Daten der offiziellen Markttransparenzstelle. In der kostenfreien Version gibt es Werbeeinblendungen, die auf Wunsch per In-App-Kauf deaktiviert werden können. Eine kleine, aber feine App, die sich durchaus lohnt, wenn ihr viel unterwegs seid.


Nike Training Club

Nike Training Club ist eine der wenigen kostenlosen Fitness-Apps in den App Stores. (Bildquelle: GameStar Tech) Nike Training Club ist eine der wenigen kostenlosen Fitness-Apps in den App Stores. (Bildquelle: GameStar Tech)

Nike Training Club ist eine der wenigen Fitness-Apps, die kostenlos und umfangreich ist. Die App bietet über 300 kostenlose Workouts in Bereichen wie Kraft, Ausdauer, Yoga und Beweglichkeit mit verschiedenen Längen.

Die Workouts funktionieren mit und ohne Equipment. Egal ob zu Hause mit Körpergewicht oder im Fitnessstudio mit Hanteln. Es gibt flexible Trainingspläne, die sich an euren Fortschritt anpassen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Integration mit der Smartwatch, wenn ihr eine habt.

Gerade für Anfänger oder Wiedereinsteiger lohnt sich die App aus meiner Sicht besonders, da ihr kein Geld bezahlen müsst und erst einmal reinschnuppern könnt.


TuneIn

Mit TuneIn kann man klassische Radiosender streamen. Daneben bietet die App viele weitere Inhalte, die mitunter allerdings ein bezahlungspflichtiges Abonnement voraussetzen. (Bildquelle: GameStar Tech) Mit TuneIn kann man klassische Radiosender streamen. Daneben bietet die App viele weitere Inhalte, die mitunter allerdings ein bezahlungspflichtiges Abonnement voraussetzen. (Bildquelle: GameStar Tech)

Falls ihr mal keine Lust auf Musik-Streaming mit Playlists oder Alben habt und lieber wieder reguläres Radio hören möchtet, dann ist TuneIn eine gute Alternative. Mit der App könnt ihr über 100.000 Radiosender aus der ganzen Welt streamen. Hinzukommen Podcasts, Nachrichten und Musik-Kanäle.

Die App ist kostenlos nutzbar, allerdings mit Werbung. Für diejenigen, die keine Werbung mögen, bietet TuneIn ein optionales Premium-Abo an (9,99 Euro monatlich). Das schaltet Nachrichten ohne Werbung, Sport-Events, Hörbücher und werbefreie Musik frei.

Für gelegentliche Nutzer reicht die kostenlose Version aber aus meiner Sicht aus. Die App funktioniert auf vielen Geräten. Nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf der Apple Watch, Apple CarPlay, Smart Speakern und vielem mehr.

Fazit

Das waren meine Must-Have-Apps. Natürlich ist das subjektiv, schließlich hat jeder andere Prioritäten und Bedürfnisse und selbstverständlich gibt es für jede der genannten Apps auch Alternativen. Aber bei mir haben sich diese Apps über die Jahre bewährt.

Mein Tipp, wenn ihr ein paar davon ausprobieren wollt: Installiert diese Apps nicht alle auf einmal und flutet euer System damit. Nehmt euch Zeit, lernt sie kennen und löscht die, die euch nicht gefallen.

Welche Apps könnt ihr nicht missen? Falls ihr weitere Empfehlungen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

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