Next Kings Leox Pro im Test: Der Gaming-Stuhl aus Deutschland überzeugt mich mit der wichtigsten Funktion überhaupt

Optisch zurückhaltend besticht der Stuhl vor allem mit Details – und einer Synchronmechanik, die eigentlich in jeden Schreibtischstuhl gehört.

Der Leox Pro ist das Debüt von New Kings. Räumen die Deutschen damit den Markt auf? (Bild: Maxe S., GameStar) Der Leox Pro ist das Debüt von New Kings. Räumen die Deutschen damit den Markt auf? (Bild: Maxe S., GameStar)

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

50% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

Jetzt nur für kurze Zeit: die ersten sechs Monate im Jahresabo mit dem Code »NEU50« sparen. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Wie viel kann man über Gaming Chairs schon sagen? Ziemlich viel, manchmal braucht es einfach seine Zeit, bis man dahinterkommt. So ging es mir mit dem Leox Pro von Next Kings.

Das deutsche Unternehmen ist nigelnagelneu und so auch ihr erster Gaming-Stuhl – und dabei machen beide eine gute Figur. Das Sitzmöbel wurde mit viel Bedacht in Deutschland konzipiert und produziert. Ersteres merkt man vor allem an einem Feature.

Die Synchronmechanik hebt den Stuhl auf ein neues Level.

Transparenzhinweis: New Kings hat mir den Leox Pro für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Next Kings Leox Pro
Next Kings Leox Pro
Auf den ersten Blick ist der Leox Pro ein recht simpler Gaming-Stuhl für rund 700 Euro, doch erst nach und nach hat er mir seine Geheimnisse offenbart. Der Teufel steckt nämlich im Detail.

Der Stuhl ist im besten Sinne ein Gaming-Chair. Die Optik ist elegant, schreit aber nicht »Gaming«. Der Stoffbezug ist wertig, vom atmungsaktiven Mesh habe ich nicht wirklich etwas gemerkt.

Verstellen lässt sich der Leox Pro im gewohnten Rahmen. Dass man dabei an einem Band für die Lordenstütze zieht, ist mir allerdings zum ersten Mal untergekommen. Einen dicken Pluspunkt gibt’s für die Synchronmechanik.

Abzüge gibt’s in der B-Note. Das Rückenteil ist mir persönlich ein wenig zu wackelig und ein Kissen für den Kopf fehlt leider auch. Und der Aufbau erst: Selbst zu zweit haben wir uns schwergetan, obwohl man »nur« Rücken- und Sitzteil mittels Schrauben aneinander anbringen muss.

Apropos Sitzen: Der Sitz ist relativ breit, aber auch ziemlich hart (und mir persönlich zu hart). Bedenkt das, wenn ihr mit dem Leox Pro liebäugelt.
  • Synchronmechanik
  • Schickes Design
  • Breite Sitzfläche
  • Nicht viel Aufbau nötig
  • Eignet sich dank TÜV-Zertifizierung auch als Schreibtischstuhl
  • Kissen fehlt; Kopfteil lässt sich nicht verstellen
  • Aufbau gestaltet sich schwierig, selbst zu zweit

Next Kings Leox Pro: Schwerer Aufbau, geschmeidiges Design

Der Aufbau selbst war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Selten lagen hier Licht und Schatten so nah beieinander.

Einerseits kam der Leox Pro quasi schon fast fertig aufgebaut. Das ist mir immer willkommen, weil es einfach weniger Arbeit bedeutet. Zusätzlich bestand die Verpackung maßgeblich aus Pappe. Im Sinne der Umwelt mitgedacht, super!

Andererseits gestaltet sich der wenige Aufbau, den man machen muss, als schwierig und schweißtreibend – selbst zu zweit.

Eigentlich muss man nur den Sitz- und den Rückenteil über Schrauben miteinander verbinden. Easy, oder? Nicht, wenn die Polster im Weg sind.

  • Eine Person muss den Rückenteil fest gegen den Sitzteil drücken.
  • Dabei muss sie natürlich unbedingt den Winkel beibehalten.
  • Die zweite Person muss dann mittels Schrauben die beiden Teile verbinden. Die Kunst: Man muss wirklich Millimeterarbeit leisten.

Das hat uns zu Hause echt Nerven gekostet, und zwar bis zu einem Punkt, an dem ich schon aufgeben wollte, weil ich mit meinem Latein am Ende war.

Nicht einmal die Rollen müsst ihr selbst montieren und nur die orange Sicherung abziehen. (Bild: Maxe S., GameStar) Nicht einmal die Rollen müsst ihr selbst montieren und nur die orange Sicherung abziehen. (Bild: Maxe S., GameStar)

Am Ende steht der Leox Pro immerhin wirklich gut da. Das Design gibt es in verschiedenen Farbkombinationen.

  • Schwarz
  • Weiß
  • Sunset Red (die Version, die ich zum Test habe)
  • Steel Blue (was eher wie Petrol aussieht)

Ich mag das Design deshalb, weil es mir nicht »Gaming« ins Gesicht brüllt. Hier hat der Hersteller mehr mit der Form der Rückenlehne gearbeitet als mit bunten Farben oder RGB.

1 von 2

nächste Seite


zu den Kommentaren (6)

Kommentare(4)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.