Wie schon die erste Switch ist auch die neue Nintendo Switch 2 mit einem USB-C-Port ausgestattet. Durch den universellen Port kann die Konsole in der Theorie ganz einfach mit verschiedenen Geräten verbunden werden.
In der Praxis hat Nintendo aber offenbar etwas dagegen.
Nintendo schränkt Drittanbieter wohl ein
Das renommierte Tech-Magazin The Verge hat in einem Artikel untersucht, warum der USB-C-Port der Switch 2, der grundsätzlich universell einsetzbar sein sollte, manchmal »einfach nicht so funktioniert, wie man es erwartet«.
Durch den Anschluss sollte es eigentlich ein Leichtes sein, die neue Konsole mit Fernsehern, Monitoren oder auch Video-Brillen zu verbinden. Eine spezielle Verschlüsselung sorgt aber offenbar dafür, dass das in der Praxis nicht immer funktioniert.
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- Wie der Verfasser des Artikels mithilfe eines USB-C-Diagnosetools herausgefunden hat, tauschen die Switch 2 und das offizielle Dock codierte Nachrichten aus, bevor etwa Video-Signale und Ähnliches übertragen werden.
- Wer diese Codes nicht kennt, kann auf bestimmte Funktionen der Konsole nicht zugreifen. Aus diesem Grund gibt es derzeit auch nur ein funktionierendes Dock eines Drittanbieters, während viele andere Geräte dies trotz grundsätzlicher Kompatibilität nicht tun.
- Offenbar befinden sich mehrere Hersteller schon im Austausch mit Nintendo und möglicherweise gibt es in Zukunft etwa Video-Brillen mit offizieller Unterstützung.
- Da Nintendo den benötigten Code allerdings jederzeit mit einem Update ändern könnte, haben andere Anbieter ihre Arbeiten an Switch-2-Zubehör vorerst gestoppt.
Darf Nintendo das? Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach. Seit Ende 2024 ist die Nutzung von USB-C als Ladestandard für viele elektronische Geräte von der EU verpflichtend vorgeschrieben. Offenbar geht es dabei eben »nur« um das Aufladen.
Und laden lässt sich die Switch 2 ohne Probleme auch mit anderen USB-C-Kabeln als dem von Nintendo.
Die EU müsste diese Richtlinie also präzisieren, um solche Einschränkungen zu verhindern. Ähnlich wie Apple könnte und dürfte Nintendo in so einem Fall auf Sicherheitsgründe für die Maßnahmen verweisen.
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