Ein 5-Euro-Gadget für eure Nintendo Switch macht eines der besten Features vom neuen Tomodachi Life noch besser

Mit einem einfachen Gadget-Trick könnt ihr eure Objekte und Miis in Tomodachi Life noch besser gestalten.

Mit einem simplen Gadget könnt ihr »Tomodachi Life: Living the Dream« um eine nützliche Funktion erweitern. (Bildquelle: Screenshot Tomodachi Life: Living the Dream Nintendo) Mit einem simplen Gadget könnt ihr »Tomodachi Life: Living the Dream« um eine nützliche Funktion erweitern. (Bildquelle: Screenshot Tomodachi Life: Living the Dream / Nintendo)

In den vergangenen Wochen hat der zweite Tomodachi-Life-Ableger die sozialen Medien gestürmt und gehört mittlerweile zu den beliebtesten Spielen für die Nintendo Switch 2. In dem Life-Simulator könnt ihr eigene Miis erstellen und diese auf eurer selbst gestalteten Insel wohnen lassen.

Dort entstehen viele zufällige Dialoge zwischen euren Figuren, die ihr beispielsweise nach echten oder fiktiven Figuren gestalten könnt. Das größte Highlight für viele ist jedoch die Möglichkeit, Lebensmittel, Spielzeuge und andere Geschenke für die eigenen Miis zu gestalten – genau da gibt es aber ein Problem, das viele nervt.

Eigene Bilder in Tomodachi Life: Ein 5-Euro-Gadget kann weiterhelfen

Das Zeichnen auf dem Display der Switch 2 kann gerade ohne einen speziellen Zeichenstift sehr anstrengend sein. Vor allem, wenn ihr aufwendigere und realistische Zeichnungen verwenden wollt, müsst ihr diese normalerweise in stundenlanger Arbeit Pixel für Pixel nachzeichnen.

Um das Zeichen-Feature zu verbessern und eine nützliche Fotofunktion hinzuzufügen, hat der Reddit-Nutzer Lucas7Yoshi eine ungewöhnliche Lösung gebastelt. Mit seinem selbstentwickelten Programm »TomodachiDrawer« und einem einfachen Mikrocontroller könnt ihr nun nämlich ganze Bilder automatisiert im Spiel zeichnen lassen.

Mit dem TomodachiDrawer und einem »TomodachiDrawer« könnt ihr eure eigenen Bilder in das Spiel übertragen. (Bildquelle: Screenshot von Glamourwithtaylor TikTok) Mit dem TomodachiDrawer und einem »TomodachiDrawer« könnt ihr eure eigenen Bilder in das Spiel übertragen. (Bildquelle: Screenshot von Glamourwithtaylor / TikTok)

In wenigen Schritten zum eigenen Kunstwerk: So funktioniert das 5-Euro-Gadget

Damit ihr eure Bilder und Fotos in das Nintendo-Spiel übertragen könnt, braucht ihr nur ein USB-C-Kabel, einen Computer zum Einrichten des Programms und einen einfachen Mikrocontroller. Für das Projekt hat der Entwickler hinter dem nützlichen Tool einen RP2040-Zero Mikrocontroller verwendet, da ihr diesen bereits für etwa 5 Euro bekommt.

Bei dem Set-up des Gadgets erwartet euch kein kompliziertes Bastelprojekt. Ihr braucht auch kein großes Vorwissen, da der Rechenchip mit allen nötigen Komponenten kommt und quasi als eine Art Übersetzer zwischen eurem PC und der Konsole funktioniert. Das Projekt ist damit absolut einsteigerfreundlich.

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So funktioniert der Bilder-Import auf die Switch:

  • 1.Verbinden mit einem Computer: Schließt den kleinen Controller an euren PC an.
  • 2. Software starten: Installiert das kostenlose Tool TomodachiDrawer von GitHub.
  • 3. Bild auswählen: Sucht euch ein Foto von eurem Rechner aus, das ihr im Spiel haben wollt.
  • 4. Leinwand vorbereiten: Öffnet den Editor im Spiel, wählt Schwarz als Grundfarbe und geht an den Punkt, an dem eure Zeichnung beginnen soll.
  • 5. Übertragen ans Spiel: Steckt den Mikrocontroller mit der USB-C-Verbindung an eure Switch und schaut zu, wie euer Bild übertragen wird.

Solltet ihr alles richtig gemacht haben, könnt ihr zusehen, wie der Mikrocontroller mit der »Zeichnung« eures Bildes beginnt. Da die Leinwand im Spiel eine Größe von 256 Pixel × 256 Pixel hat, sollten eure Bilder nicht größer sein.



Neben echten Fotos könnt ihr eure Wunschmotive auch am Computer zeichnen und auf den Mikrocontroller laden. So spart ihr euch die aufwendige Zeichenarbeit im Spiel und könnt eure Bilder freier gestalten.

Gut zu wissen: Für Linux und Mac gibt es aktuell noch keine stabilen Versionen des Tools. Der Entwickler arbeitet zwar an entsprechenden Versionen für Apple- und Linux-Geräte, diese stecken aber noch in ihren Kinderschuhen.

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