Jensen Huang hat Nvidia seit der Gründung vor fast exakt 33 Jahren (5. April 1993) zu einem globalen Tech-Imperium aufgebaut. Doch wie geht es nach seiner Ägide als CEO weiter? Eines scheint sicher zu sein: Der Nvidia-Chef hat keinen direkten Nachfolger eingeplant.
Ich glaube nicht an Nachfolgepläne. Ich gebe kontinuierlich Wissen an alle um mich herum weiter, damit das Unternehmen immer bereit ist. Meine Hoffnung? Ich sterbe auf der Arbeit – kurz und schmerzlos.
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Wissen statt Nachfolger
Die Aussage fiel im Rahmen des Lex-Fridman-Podcasts, in der Huang sich ausführlich über viele Themen rund um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Nvidia äußerte.
Demnach setzt der Nvidia-Chef darauf, dass das in der Firma existierende Wissen und die Entscheidungsgewalt nicht in einer einzigen Person gebündelt ist, sondern dass möglichst viele Menschen möglichst viel verstehen.
- Der Kerngedanke: Wenn das Wissen über das Unternehmen hinweg breit verteilt ist, verliert der Abgang eines einzelnen Menschen – und wenn es der CEO selbst ist – seinen Schrecken.
- Laut wccftech sind das nicht nur leere Phrasen; Huang führe sein Unternehmen tatsächlich so. Rund 60 Führungskräfte sind ihm direkt unterstellt. Zeitgleich sei der Nvidia-CEO erpicht darauf, jede der Abteilungen bis ins kleinste Detail selbst zu managen.
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Der Kontrast zu Apple
Das Thema Nachfolgeplanung ist nicht nur bei Nvidia ein wichtiger Punkt, auch ein zweiter Tech-Gigant muss sich aktuell mit diesem Diskurs auseinandersetzen.
Schon seit Monaten kursiert in der Gerüchteküche die Mutmaßung, dass Apple-CEO Tim Cook demnächst den Staffelstab weiterreichen könnte – immerhin wird der inzwischen 65 Jahre alt und schon länger als Chef für die Geschicke des Unternehmens verantwortlich, als es einst der verstorbene Gründer Steve Jobs war.
Allerdings hat Cook selbst jüngst auch erklärt, dass er diese Gerüchte für genau das halte: ein Gerücht, dass er selbst »nie so gesagt« habe. Ob sich die Meinung angesichts des anstehenden 50. Geburtstags von Apple ändert, bleibt offen.
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