Nvidia hatte vor 5 Jahren eine Vision, die bis heute Realität werden sollte – ist es so gekommen?

Nvidia will Raytracing groß machen, das hat man bereits 2018 klar gesagt, als die ersten RTX-Grafikkarten erschienen sind. Wie ist der Stand der Dinge fünf Jahre später?

Als Nvidia 2018 die Turing-Grafikkarten vorgestellt hat, mussten alle erstmal genauer hinschauen: Haben die sich verschrieben, oder steht da wirklich RTX statt GTX? Fast fünf Jahre später ist RTX das neue GTX - aber hat sich auch die Technik dahinter in Form von Raytracing durchgesetzt?

Genau das wollen wir in einer aktuellen Umfrage von euch wissen, die unter dem nächsten Absatz folgt. Genauer gesagt geht es um allgegenwärtiges Ray Tracing bis 2023, wie Nvidia es einige Monate nach Release der RTX-2000-Generation auf der Technik-Veranstaltung Siggraph vorausgesagt hat:

Unseren entsprechenden Artikel dazu von damals findet ihr unter diesem Link: Prognose: Das erste Spiel mit Raytracing-Pflicht erscheint 2023

Man könnte lange darüber diskutieren, was genau es heißt, dass etwas allgegenwärtig ist - aber wofür gibt es schließlich den Kommentarbereich unter unseren Artikeln? An dieser Stelle brechen wir es deshalb stattdessen in Form dieser Umfrage stark vereinfacht auf das Wesentliche herunter:

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und über eine sachliche Diskussion in den Kommentaren! Ein paar grobe Zahlen und Fakten dazu geben wir euch vorab aber noch mit an die Hand.

Raytracing in Zahlen und Daten

Laut Nvidias eigener Aussagen gibt es inzwischen über 400 RTX-Titel. Das schließt allerdings auch Spiele mit ein, die kein Raytracing haben, dafür aber Nvidias KI-Upscaling-Verfahren DLSS. Geht es nur um Spiele, die Raytracing bieten, liegt die Zahl laut PC-Gaming-Wiki derzeit bei 165 Titeln.

Für welchen Zweck die Technik eingesetzt wird, kann sich dabei stark unterscheiden. Am häufigsten findet es für die globale Beleuchtung, die Reflexionen, die Schattenwürfe und die Umgebungsverdeckung Verwendung, teils aber auch nur für einen dieser Bereiche oder für Kombinationen davon.

Mehr als einen Schritt weiter geht das so genannte Path Tracing, bei dem vereinfacht ausgedrückt alle Berechnungen auf Raytracing basieren. Das ist aber noch sehr selten, da es die Hardware besonders stark fordert. Mit Cyberpunk 2077 bekommt bald der erste aktuelle Titel in Hochglanz-Optik Path Tracing.

Passende Hardware mit Raytracing-Unterstützung (beziehungsweise hardwareseitiger Raytracing-Beschleunigung) haben gleichzeitig alle drei aktuellen Grafikkarten-Hersteller im Programm, also neben Nvidia auch AMD (seit der RX-6000-Generation) und Intel (mit der neuen/ersten Arc-Generation).

Wie gut Raytracing mit einer bestimmten Grafikkarte berechenbar ist, hängt aber von mehreren Faktoren ab, unter anderem der Zahl passender spezieller Recheneinheiten. Wenig überraschend gilt tendenziell: Je schneller und teurer eine Grafikkarte, desto besser läuft Raytracing auf ihr.

Was Raytracing überhaupt genau ist, haben wir uns bereits zum Release der RTX-2000-Generation näher angesehen. Lest euch gerne unseren kurzen Erklärartikel mit allen wichtigen Infos dazu durch:

Jetzt ist eure Meinung in Form von passenden Kommentaren gefragt: Was genau würde es für euch überhaupt bedeuten, dass Raytracing allgegenwärtig ist? Wie weit ist Nvidia eurer Meinung nach auf dem Weg dorthin bislang gekommen? Und wie steht ihr generell zu Raytracing in Spielen? Unnötiger optischer Schnickschnack, die Zukunft/Gegenwart der Grafik oder etwas dazwischen? Lasst es uns gerne wissen!

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