Cyberpunk 2077 mit Raytracing und 60 Fps: Neuer Handheld setzt dafür auf Wasserkühlung

OneXPlayer stellt mit dem OneXFly Apex einen Gaming-Handheld mit Wasserkühlung vor. Das Gerät soll hierdurch Cyberpunk 2077 mit aktiviertem Raytracing bei über 60 Fps knacken – ohne DLSS.

Der OneXFly Apex will Cyberpunk 2077 ohne künstliche Hilfsmittel mit 60 Fps bei aktiviertem Raytracing abspielen können. (Bildquelle: OneXPlayer CD Projekt Red) Der OneXFly Apex will Cyberpunk 2077 ohne künstliche Hilfsmittel mit 60 Fps bei aktiviertem Raytracing abspielen können. (Bildquelle: OneXPlayer / CD Projekt Red)

In der jüngeren Vergangenheit setzen Gaming-Handhelds immer öfter auf markante Versprechen im High-End-Bereich. Der kürzlich vorgestellte OneXFly Apex will in Cyberpunk 2077 konstante 60 Fps in nativer 1200p-Auflösung liefern – bei aktiviertem Raytracing. Dafür muss aber auch eine Wasserkühlung ran, die das Gerät nicht unbedingt mobil macht.

AMD Strix Halo als Herzstück

Die grundsätzlichen technischen Daten dürften den Handheld-Beobachtern unter euch bekannt vorkommen. Als APU kommt nämlich der Ryzen AI Max+ 395 Prozessor zum Einsatz, der zur Strix Halo-Generation gehört und als aktuelles AMD-Flaggschiff immer öfter in Laptops und Handhelds verbaut wird.

  • Die APU vereint 16 Zen-5-CPU-Kerne mit der integrierten Radeon 8060S GPU, die über 40 RDNA-3.5-Recheneinheiten verfügt.
  • Mit einer maximalen Taktrate von 2,9 GHz erreicht die Radeon 8060S Benchmarks zwischen einer Geforce RTX 3060 und RTX 4060, was für einen integrierten Grafikchip mehr als nur ordentlich ist.​

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OneXFly Apex: Weitere technische Daten

Daneben unterstützt der OneXFly Apex bis zu 128 GByte LPDDR5X-8000-Arbeitsspeicher, von denen bis zu 96 GB als VRAM genutzt werden können. Diese enorme Speichermenge ermöglicht nicht nur anspruchsvolles Gaming, sondern auch das lokale Ausführen großer KI-Sprachmodelle. Der Hersteller spricht von LLMs mit bis zu 70 Milliarden Parametern, die so möglich sein sollen.

Das zentrale Merkmal des OneXFly Apex im Vergleich zu anderen Herstellern liegt allerdings nicht in der beworbenen KI-Tauglichkeit, sondern in seinem Kühlsystem. Als erster Gaming-Handheld bietet das Gerät nämlich Unterstützung für eine externe Wasserkühlungslösung.

  • Im mobilen Betrieb kommt eine herkömmliche Luftkühlung zum Einsatz, die den Prozessor bei bis zu 80 Watt im Zaum hält.
  • Angeschlossen an die optional zu erwerbende Wasserkühlungseinheit lässt sich die thermische Verlustleistung jedoch auf bis zu 120 Watt erhöhen.​

Neben der Kühlungstechnologie wartet der OneXFly Apex unter anderem mit folgenden Spezifikationen auf. Das 8 Zoll große Display bietet eine native Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln bei 120 Hz Bildwiederholrate mit Variable Refresh Rate-Unterstützung. Die Helligkeit erreicht 500 cd/m² bei 100-prozentiger sRGB-Abdeckung.​​

Zur Speicherausstattung gehören indes zwei PCIe-4.0-SSD-Steckplätze: ein interner M.2-2280-Slot und ein externer Mini-SSD-Slot, die zusammen bis zu 8 TB Speicher ermöglichen. Zusätzlich steht ein MicroSD-Kartenslot zur Verfügung. OneXPlayer verbaut zudem außerdem erstmals zwei anpassbare Rückentasten an den Griffen des Geräts.

Hersteller-Benchmarks geben ein ordentliches Bild ab

Zur Vorstellung nannte der Hersteller einige Benchmarks des OneXFly Apex in verschiedenen Leistungsstufen: Im 3DMark Time Spy erreicht das Gerät 4.083 Punkte bei 25 Watt, 9.035 Punkte bei 55 Watt, 10.518 Punkte bei 80 Watt und schließlich 12.416 Punkte bei maximalen 120 Watt.

Etwas praxisnäher sind in diesem Kontext die Benchmarks, die der Hersteller kürzlich auf dem eigenen YouTube-Kanal veröffentlichte.

In einer kurzen Demo führt ein Mitarbeiter vor, wie der OneXFly Apex in Cyberpunk 2077 bei aktiviertem Raytracing mit konstanten 60, teils sogar 70 Fps in 1200p-Auflösung arbeitet. DLSS wurde hierbei explizit nicht aktiviert. Ob sich solche Werte aber auch außerhalb dieses Videos halten können, müssen unabhängige Tests erst noch nachweisen.

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In China starteten die Vorbestellungen Ende Oktober 2025. Die Preise beginnen bei umgerechnet rund 1.040 Euro für das Basismodell mit 32 GByte RAM und 1 TByte Speicher. Die Spitzenausstattung mit 128 GByte RAM zuzüglich der hauseigenen Wasserkühlung schlägt mit rund 2.060 Euro zu Buche. Diese Preise dürften hierzulande allerdings noch höher ausfallen, sollte es der OneXFly Apex jemals nach Europa schaffen.

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