OpenAI macht KI-Video-App Sora dicht, trotz Milliarden-Deal mit Disney – das müsst ihr jetzt wissen

Sora soll bald verschwinden, doch wie kommt es dazu? Wir haben alle verfügbaren Infos für euch zusammengetragen.

OpenAI hat für einige ratlose Gesichter gesorgt, als sie das Ende von Sora ankündigten. (Bildquelle: OpenAI | Adobe Stock – Liubomir) OpenAI hat für einige ratlose Gesichter gesorgt, als sie das Ende von Sora ankündigten. (Bildquelle: OpenAI | Adobe Stock – Liubomir)

Gestern, am 24. März 2026, hat OpenAI überraschend angekündigt, ihre soziale KI-Video-App Sora einzustellen. Das haben sie mit einem Beitrag auf dem offiziellen X-Account von Sora angekündigt.

Konkrete Hintergründe oder ein genaues Datum nannten sie dabei nicht. Sie gaben lediglich an, dass sie bald mehr Informationen teilen werden.

Das Ende von Sora kommt auch überraschend, weil OpenAI kürzlich einen Milliarden-Deal mit Disney abschließen wollte. Dieser fällt jetzt ins Wasser.

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Sora wird abgeschafft – das steckt dahinter

Warum wird Sora abgeschafft? Auch wenn OpenAI bisher keine offiziellen Gründe nennt, gibt es einige Quellen im Netz, die mehr Informationen bereithalten. So behauptet das Wall Street Journal, dass das Ende von Sora nur der erste Schritt sei. 

Demnach plant OpenAI mehr Maßnahmen, um wirtschaftlicher zu werden und sich mehr auf Business, Produktivität und Coding zu spezialisieren

Dazu gehört, neben einem neuen, bisher wenig bekannten Modell mit dem Namen »Spud«, das Einsparen von Rechenleistung. Davon dürfte Sora ziemlich viel verbraucht haben, während die Nutzerzahlen und damit die Einnahmen relativ gering waren. 

Laut dem Wall Street Journal wurde OpenAIs verfügbare Rechenleistung im vergangenen Jahr immer wieder zwischen verschiedenen Projekten aufgeteilt und oftmals kurzfristig anderweitig genutzt. 

Ist Sora also am Ende, weil es nicht genug Compute gibt? Eher nicht. Laut Techcrunch hat OpenAI mit Sora seit September 2025 rund zwei Millionen US-Dollar eingenommen. Das ist eine vergleichsweise niedrige Summe für ein Unternehmen, das acht Milliarden Dollar Verlust im Jahr macht. 

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Der Deal mit Disney

OpenAI hat im Dezember 2025 eine Zusammenarbeit mit Disney angekündigt. Demzufolge sollte der Unterhaltungskonzern eine Milliarde US-Dollar in OpenAI investieren und Lizenzen für etwa 200 Disney-Charaktere freigeben. Diese sollten dann offiziell in der Sora-App für Videos genutzt werden können.

Das hätte ein erster großer Schritt in Richtung KI-Videos sein können, die tatsächlich mit offiziellen Lizenzen arbeiten. 

Mit dem Aus von Sora platzt dieser Deal nun. Die vereinbarten eine Milliarde US-Dollar haben den Besitzer anscheinend noch nicht gewechselt, so Techcrunch.

Disney hingegen will allerdings »weiterhin mit KI-Plattformen zusammenarbeiten«, wie ein Sprecher gegenüber Hollywood Reporter erwähnte.


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Was bedeutet das Sora-Aus für euch?

Zunächst werden nur Nutzer von Sora selbst Auswirkungen spüren. Die Nutzerzahlen haben sich bereits vor der Ankündigung, dass Sora abgeschafft wird, von rund 3,3 Millionen Downloads im November auf 1,2 Millionen Downloads im Februar verringert. 


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In zweiter Reihe wird in der Community ein Andrang auf andere KI-Videoplattformen wie VEO 3, Kling oder Seedance erwartet.

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr Sora schon einmal genutzt? Wie hat euch das Tool im Vergleich zu anderen Anbietern gefallen? Schreibt es gerne unten in die Kommentare!

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