Vor rund anderthalb Jahren machte OpenAI mit der Nachricht auf sich aufmerksam, die Firma »io Products« übernehmen zu wollen. Dieses Unternehmen wurde zusammen mit dem legendären Apple-Designer Sir Jonathan Ive gegründet, der in seinen 27 Jahren bei Apple für die Gestaltung des iPhones, iPads oder iPods verantwortlich war.
Entsprechend wollte der Konzern auch seine angekündigten KI-Hardwareprodukte unter dem Markennamen »io« auf den Markt bringen – aus diesem Vorhaben wird aufgrund eines Gerichtsstreits nichts. Nicht nur das: Der Einstieg des ChatGPT-Entwicklers in den Hardwaremarkt verschiebt sich weiter nach hinten, wie dieser im Zuge des Prozesses einräumt.
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Ist KI in Haushaltsgeräten wirklich nur Marketing-Unfug?
Der Name klingt zu ähnlich
Wie das Portal Wired berichtet, gehen die Informationen auf einen Markenrechtsstreit mit dem (pikanterweise von Google unterstützten) Audio-Start-up »iyO« zurück.
Laut dem vorliegenden Gerichtsdokument zum Urteil hat OpenAI demnach zugesagt, weder »io« noch ähnlich geschriebene Varianten wie »YO« in Produktnamen, Marketing oder Vertrieb für seine KI-Geräte zu verwenden.
Deutlich spannender als der tatsächliche Name ist indes das Release-Zeitfenster, das sich erneut verschiebt, wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht.
- So sei ursprünglich ein Marktstart für das erste OpenAI-Hardwaregerät zum Jahresende anvisiert gewesen - stattdessen soll das noch unbekannte KI-Gerät nicht vor Ende Februar 2027 im Handel landen.
- Immerhin haben vormalige Gerüchte uns eine ungefähre Ahnung gegeben, was OpenAI und Jonathan Ive da vor sich her köcheln: ein mutmaßlich bildschirmloser KI-Begleiter.
Um ein tragbares Gerät soll es sich dabei laut Wired allerdings nicht handeln; vielmehr sei ein »auf dem Schreibtisch stehender Companion für PC und Smartphone« angedacht. Laut den Gerichtsunterlagen existieren hierfür allerdings noch nicht einmal Verpackungs- oder Marketingmaterialien.
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