Petition fordert Windows 7 als freie Software nach Support-Ende

Windows 7 soll weiterleben - als freie Software. Das fordert eine an Microsoft gerichtete Petition, die ihr erstes Ziel bereits erreicht hat.

von Sara Petzold,
28.01.2020 14:00 Uhr

Microsoft will Nutzer von Windows 7 zum Umstieg auf Windows 10 bewegen. Microsoft will Nutzer von Windows 7 zum Umstieg auf Windows 10 bewegen.

Windows 7 bekommt von Microsoft keine Updates mehr - also will sich die Community dem siechenden Betriebssystem annehmen. Die Free Software Foundation hat eine Petition gestartet, die Microsoft dazu bewegen soll, Windows 7 als freie Software verfügbar zu machen und den Quellcode zu veröffentlichen.

»Respektiert eure Community!«

»Der Support für Windows 7 sei ausgelaufen«, heißt es auf der Webseite der Petition (via Winfuture), »doch deshalb müsse das Betriebssystem nicht sterben«. Die Petition umfasst unter dem Motto »Upcycle Windows 7« drei Forderungen an Microsoft:

  • Microsoft soll Windows 7 als freie Software veröffentlichen und es der Community zur Verfügung stellen, damit diese es »studieren, modifizieren und teilen« kann.
  • Microsoft soll die Freiheit und Privatsphäre seiner Nutzer respektieren und sie nicht dazu zwingen, auf ein anderes, neueres Windows umzusteigen.
  • Microsoft soll beweisen, dass das Unternehmen seine Nutzer wirklich respektiert und sich darauf nicht nur zu Marketingzwecken beruft.

Erstes Ziel bereits erreicht, weitere Supporter gesucht

Das ursprüngliche Ziel der Petition bestand darin, 7.777 Unterstützer zu sammeln, um Microsofts Aufmerksamkeit zu erreichen. Die Petition hat dieses Ziel bereits erreicht: Aktuell haben 9.307 Unterstützer die Petition unterzeichnet (Stand: 28. Januar 2020, 14:00 Uhr).

Die Petition versammelt bereits gut 9.000 Unterstützer. Die Petition versammelt bereits gut 9.000 Unterstützer.

Windows 7 stirbt übrigens trotz des Support-Endes am 14. Januar 2020 einen langsamen Tod - wie auch schon Windows XP. Selbst diverse Bundesbehörden haben den Stichtermin verpasst - und müssen jetzt hohe Zusatzkosten für den erweiterten Support in Kauf nehmen, während Microsoft normale Nutzer zum Umstieg auf Windows 10 animiert.

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