Seit der Ankündigung der PlayStation 5 Pro wird außerordentlich viel über die neue Konsole diskutiert – allerdings weniger über die PS5 Pro an sich, sondern über den Preis.
Dieser liegt mit 800 Euro jenseits von dem, was sich viele ursprünglich Kaufinteressierte vorgestellt haben. Auch in unserer Umfrage zeichnet sich ein klares Bild: Nur fünf Prozent der Befragten werden sich die PS5 Pro gleich zu Release kaufen.
Die Kritik an der Preisgestaltung ist allerdings nicht ganz fair, findet zumindest Mike Ybarra, seines Zeichens ehemaliger Blizzard-Chef. Auf X (ehemals Twitter) wirft Ybarra eine etwas andere Perspektive in den Raum, um zu erklären, was Sony sich bei der viel kritisierten UVP gedacht hat.
- Demzufolge seien Pro-Modelle nicht für Neukunden vorgesehen, sondern für Nutzer, die bereits eine PlayStation 5 im Haus haben.
- Das Sony-Geschäftsmodell sei entsprechend Folgendes: Die PlayStation 5 könne an »Orten wie Gamestop« (einer Handelskette) für Guthaben eingetauscht werden, das wiederum zum Drücken des Preises der PS5 Pro genutzt werden kann.
- Als Beispielrechnung erhalten Kunden laut Ybarra etwa 350 US-Dollar für die reguläre PlayStation 5 und müssten so »nur noch weitere 350 US-Dollar für das Upgrade bezahlen«.
Insgesamt sei die gute Nachricht, dass »niemand die PS5 Pro kaufen muss«, wie Ybarra weiter ausführt.
- Die Konsole sei ein Produkt mit geringem Volumen und für viele sei die reguläre PlayStation 5 absolut ausreichend.
- Ybarra meint zudem, dass es immer gut sei, sagen zu können, dass man die »schnellste und stärkste Konsole auf dem Markt hat«.
In Deutschland sieht die Lage analog zur Ybarra-Logik in den USA so aus: Auch hier könnt ihr bei diversen Online-Portalen eure PlayStation 5 verkaufen und euch so Geld sichern, um den Preis der PS5 Pro zu drücken.
- Wir haben uns für euch schlau gemacht: In bestmöglichem Zustand erhaltet ihr rund 340 Euro für eure PS5. Nehmt ihr das als »Finanzspritze« für den Kauf der Pro-Version, landet ihr bei etwa 460 Euro - also auch umgerechnet etwas mehr als in der Rechnung des Blizzard-Chefs.
- Der zweite Haken: In den Beispielrechnungen tauscht ihr eure reguläre PlayStation 5 mit Disc-Laufwerk gegen eine PS5 Pro ohne Laufwerk ein. Möchtet ihr eure physischen Medien weiterhin auf der Konsole abspielen, müssen noch einmal rund 100 Euro dazu gerechnet werden.
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Könnt ihr die Argumentation des Ex-Blizzard-Chefs nachvollziehen? Werdet ihr eure PS5 gegen die Pro-Version eintauschen oder bei eurer »alten« Sony-Konsole bleiben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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