So hoch wie eine 1-Euro-Münze: Razer stellt neue Low-Profile-Tastaturen vor

Razer verpasst der Blackwidow v4 eine Schlankheitskur und bringt die Gaming-Tastatur in flacher Bauweise und zwei Varianten heraus.

Razer erweitert sein Tastatur-Portfolio um neue Low-Profile-Varianten. (Bildquelle: Razer) Razer erweitert sein Tastatur-Portfolio um neue Low-Profile-Varianten. (Bildquelle: Razer)

Der Markt an flachen Gaming-Tastaturen erhält Zuwachs: Razer führt mit der »BlackWidow V4 Low-Profile HyperSpeed« sowie der zugehörigen Tenkeyless-Variante erstmals Low-Profile-Versionen seiner mechanischen Switches ein.

Die neuen Tastaturen erreichen an der Vorderkante eine Höhe von nur 18,5 Millimetern und sind damit etwa so hoch wie eine Ein-Euro-Münze. Diese geringe Bauhöhe soll laut Hersteller eine natürlichere Handgelenkposition ermöglichen und damit längere Gaming-Sessions komfortabler gestalten.

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Gängige Razer-Switches im flachen Format

Die Konstruktion der Razer Blackwidow V4 Low-Profile umfasst ein Aluminium-Oberteil, doppelte Schaumstoffe für die Geräuschdämpfung, geschmierte Stabilisatoren und eine Edelstahlplatte. Dieser Aufbau soll ein kontrollierteres Klangprofil erzeugen als typische Low-Profile-Designs.

Razer bietet die Low-Profile-Switches in den drei bekannten Varianten an: Green (clicky), Yellow (linear) und Orange (taktil).

  • Die Switches sollen bis zu 80 Millionen Tastenbetätigungen überstehen und werden werkseitig geschmiert geliefert, um Reibung und Wackeln zu minimieren.
  • Als Low-Profile-Varianten verkürzt sich der Tastenhub auf 2,8 Millimeter – »gewöhnliche« Switches sind eher bei vier Millimetern zu verorten. Dadurch ist weniger Bewegung für die Tastenbetätigung erforderlich, was für manche Nutzer eine Umgewöhnung erfordert.

Auch das kontroverse Snap Tap ist an Bo(a)rd

Beide Versionen der Blackwidow V4 Low-Profile nutzen Razers »HyperSpeed Wireless«-Technologie im 2,4-GHz-Band mit einer Abtastrate von bis zu 1.000 Hz. Zusätzlich unterstützen sie Bluetooth-Verbindungen zu drei verschiedenen Geräten gleichzeitig. Mit einem kompatiblen Razer-Empfänger lassen sich beide Gerätetypen über einen einzigen USB-Port betreiben.

Die Akkulaufzeit gibt Razer mit bis zu 980 Stunden im Energiesparmodus an. Diese Angabe basiert allerdings auf nicht näher spezifizierten Parametern. Im normalen Gaming-Betrieb mit aktiver RGB-Beleuchtung dürfte die Laufzeit deutlich geringer ausfallen.

Ebenfalls in beiden Blackwidow-V4-Modellen vorhanden sind ein klickbares Multifunktions-Scrollrad und dedizierte Makro- sowie Medientasten. Ein spezielles Feature ist »Snap Tap«, das die zuletzt gedrückte Taste bei nahezu gleichzeitiger Eingabe priorisiert und zur Einführung für Kontroversen sorgte.

Mit Preisen von etwa 190 Euro für die Tenkeyless-Version ohne den Nummernblock sowie 220 Euro für die Vollversion positioniert sich Razer im Premium-Segment der Low-Profile-Gaming-Tastaturen. Der Marktstart ist bereits erfolgt, allerdings nur für die Version im US-Layout. Ob und wann auch das DE-ISO-Layout veröffentlicht wird, ist noch unklar.

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