Ich nutze fünf Samsung-Funktionen (fast) jeden Tag – viele Besitzer eines Galaxy-Handys kennen sie nicht

Die kleinen Dinge machen oftmals einen großen Unterschied – auch bei Samsung-Handys

Mit One UI 9 spendiert Samsung dem Finder einen großen Button, der sich den Platz wahlweise mit der Google-Suche teilt. (Bild: Patrick S. GameStar Tech) Mit One UI 9 spendiert Samsung dem Finder einen großen Button, der sich den Platz wahlweise mit der Google-Suche teilt. (Bild: Patrick S. / GameStar Tech)

Ihr wartet noch immer auf die zahlreichen Neuerungen von One UI 9? Haltet durch, es dauert wohl nicht mehr lange!

Bis es soweit ist, möchte ich euch einige Funktionen ans Herz legen, die für die meisten Leute unter dem Radar fliegen.

Auf den ersten Blick sind es nur kleine Komfortfeatures, doch mit der Zeit sind sie für mich zu einem essenziellen Bestandteil meines Smartphone-Alltags geworden.

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Patrick Schneider
Patrick Schneider

Patrick ist nun seit fast sechs Monaten bei Samsung zu Hause und hat sich inzwischen sehr gut eingerichtet. Zwar ist bei den Südkoreanern längst nicht alles perfekt, aber auf vieles möchte er nicht mehr verzichten! Was er an seinem alten Zuhause (iOS) vermisst? Die zuverlässige Update-Politik, einige Apps und die Spotlight-Suche.

Der Finder

Ich geb's zu: Mir fehlt die Spotlight-Suche des iPhones. Ein schneller Wisch nach unten genügt und ich kann das iPhone nach Apps, Einstellungen und mehr durchsuchen. Praktisch: Einzelne Optionen lassen sich darüber sogar aktivieren oder deaktivieren.

Das Samsung-Pendant hört auf den Namen »Finder« und ist dem iPhone-Vorbild durchaus ebenbürtig. Das heißt, Einstellungen, Dateien und Apps lassen sich über die interne Suche problemlos aufspüren.

Mehr noch: Die Suche kann an eure Bedürfnisse angepasst werden. Genau das macht diese Funktion so mächtig und empfehlenswert.

Der Finder soll mir lediglich Apps vorschlagen und Inhalte aus ausgewählten Apps gemäß den Suchbegriffen anzeigen. Der Finder soll mir lediglich Apps vorschlagen und Inhalte aus ausgewählten Apps gemäß den Suchbegriffen anzeigen.

AirDrop

Ich bin mit den guten alten Sony- und Nokia-Handys aufgewachsen. Im Schulbus hat man sich MP3-Dateien noch mühsam per Infrarot geschickt. Das hat manchmal länger gedauert als die Fahrt ins nächste Dorf.

Heute ist das alles einfacher, sogar zwischen Android und iPhone. Googles QuickShare zum Senden von Dateien unterstützt eine Direktübertragung, die auf der Empfängerseite wie AirDrop funktioniert.

Von meinem Samsung-Handy aus kann ich Dateien also problemlos via AirDrop an meinen Mac oder andere iPhones senden.

Dateien zwischen Android- und Apple-Geräten zu übertragen, war noch nie so einfach. Dateien zwischen Android- und Apple-Geräten zu übertragen, war noch nie so einfach.

Zwei Stolpersteine gibt es aber dennoch:

  • Die Unterstützung ist noch nicht auf allen Android-Geräten ausgerollt. Vorrangig werden Flaggschiff-Modelle unterstützt. Eine offizielle, gepflegte Liste der unterstützten Geräte gibt es leider nicht.
  • Die Apple-Geräte müssen AirDrop für »Alle« öffnen. In den eigenen vier Wänden ist das kein Problem. Wenn ich das Haus verlasse, schaltet sich die Option dank eines passenden Kurzbefehls automatisch auf »Nur Kontakte« um.

Video starten 9:26 10 geniale Funktionen für euer Android-Handy, die ich auch meinen Freunden empfehle

Mitteilungen beim Autofahren

Beim Autofahren gibt es eine für mich goldene Regel in Bezug auf das Handy: Keine Mitteilung ist so wichtig, dass sie während der Fahrt gelesen werden muss.

Um gar nicht erst abgelenkt zu werden, schaltet sich das Smartphone in den DND-Modus, sobald es mit dem Auto via Bluetooth verbunden ist.

Hierfür gibt es sogar eine passende Funktion unter »Sicherheit und Notfall«:

In der Regel verbindet sich mein Handy via Bluetooth mit dem Auto, sobald ich einsteige, und schaltet dann in den DND-Modus. In der Regel verbindet sich mein Handy via Bluetooth mit dem Auto, sobald ich einsteige, und schaltet dann in den DND-Modus.

Gestapelte Widgets

Ordnung ist das halbe Leben. Das gilt auch für den Startbildschirm meines Smartphones. Anstatt ihn mit Widgets zuzupflastern, stapele ich sie.

Haltet dazu den Finger auf ein bestehendes Widget gedrückt und wählt anschließend »Stapel erstellen«. Jetzt könnt ihr weitere App-Widgets hinzufügen.


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Separater App Sound

Zugegebenermaßen nutze ich meinen letzten Tipp auf der Liste nicht jeden Tag – allerdings öfter, als man glaubt.

Wenn das Handy mit einem Bluetooth-Lautsprecher verbunden ist, leite ich die Musik auf diesen weiter, während der Sound von anderen Apps weiterhin über das Smartphone ausgegeben wird.

So wird die Musik auf einer Party nicht unterbrochen, wenn ich mir ein Kurzvideo genehmige oder auf wichtige Benachrichtigungen warte.

Da ich Spotify aktuell hauptsächlich als Musikstreaming-Dienst nutze, ist auch nur diese App für die externe Audiowiedergabe ausgewählt. Da ich Spotify aktuell hauptsächlich als Musikstreaming-Dienst nutze, ist auch nur diese App für die externe Audiowiedergabe ausgewählt.

Die Komfortfunktion lässt sich in den Einstellungen wie folgt einrichten:

  1. Wechselt dort zu »Töne und Vibration«.
  2. Scrollt ganz nach unten zu »Separater App-Ton«
  3. Wählt anschließend die Apps aus, die über ein externes Bluetooth-Gerät ausgegeben werden sollen.

Gibt es vermeintlich kleine Funktionen, die ihr auf eurem Android-Handy oder iPhone nicht mehr missen möchtet? Schreibt es gerne unten in die Kommentare!


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