Smartwatches sind technisch gesehen so weit wie noch nie und der Andrang nach den Dingern ist riesig, doch in letzter Zeit ist es etwas stagniert. Gefühlt bekommen wir seit Jahren immer nur dieselbe Uhr im leicht abgewandelten Gehäuse, dazu drei neue Armbandfarben und einen Akku, der fünf Minuten länger durchhält. Genau in diese absolute Langeweile hat Samsung ein richtiges Biest losgelassen. Mit ihren Flaggschiff, der Galaxy Watch Ultra 2, haben sie das für mich spannendste Modell des Jahres auf dem Markt gebracht.
Hier gibt es die Galaxy Watch Ultra 2 zum Schnäppchenpreis!Ohne das richtige Smartphone geht hier gar nichts
Bevor ihr jetzt aber völlig euphorisch auf den Kaufen-Button hämmert, müsst ihr eines wissen. Tech-Giganten spielen nämlich extrem gerne Burg-Couch-Potato und mauern sich in ihren eigenen Systemen komplett ein. Wer von euch ein iPhone nutzt, kann diese Samsung-Uhr direkt wieder aus dem Warenkorb schmeißen. Die beiden hassen sich quasi ab Werk.
Aber auch innerhalb der Android-Welt zieht Samsung neuerdings die Daumenschrauben ordentlich an. Wenn ihr wirklich das komplette medizinische Arsenal der Uhr nutzen wollt, also das EKG, die Blutdruckmessung oder das brandneue Schlafapnoe-Radar, zwingt euch Samsung dazu, die Uhr mit einem hauseigenen Galaxy-Smartphone zu koppeln.
Solltet ihr ein Pixel, Honor oder Xiaomi in der Tasche haben, könnt ihr auf diese Premium-Features leider nicht zugreifen.
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Eine super wuchtige Smartwatch mit Weltrekord-Helligkeit
Wenn ihr diese Kröte aber schluckt und das passenden Ökosystem habt, bekommt ihr die wohl derzeit beste Android-Smartwatch. Samsung verpackt das Ganze in ein Titan-Gehäuse. Das sieht nicht nur extrem wuchtig aus, sondern steckt im Alltag auch jeden fiesen Kratzer weg.
Neu dazugekommen ist der Quick-Button an der Seite. Da müsst ihr euch beim Joggen jetzt im Winter nicht mehr mit dicken Handschuhen über den Touchscreen quälen, sondern drückt einfach den Knopf, und das Training startet. Und wenn ihr beim Wandern mal echt in der Klemme steckt, könnt ihr darüber sogar eine laute Notfall-Sirene losschrillen lassen.
Über die Grenzen ist Samsung mit dem Display gegangen. Apple feiert sich ja immer noch für die 3.000 Nits bei seiner Ultra-Watch. Bei Samsung gibt es auf dem 1,52 Zoll großen Display ganze 5.000 Nits. Das ist ein Weltrekord! Ihr könnt euch im Hochsommer direkt in die pralle Sonne stellen und lest eure Nachrichten trotzdem so entspannt ab, als würdet ihr im dunklen Keller sitzen.
Wer lieber ins Wasser geht, ist hier ebenfalls auf der sicheren Seite. Die Uhr hat die strenge EN13319-Zertifizierung und geht mit der eigenen Tiefen-App bis zu 40 Meter als Tauchcomputer durch.
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Samsungs lässt eine alte Tradition fallen um besser zu werden
Wieso ich immer eher Team Apple war, lag großteils an den verbauten Chips. Samsung hat ewig an seinen eigenen Exynos-Chips festgehalten, was oft bedeutete, dass der Akku schnell platt war und beim Wischen durch die Menüs hat es immer wieder geruckelt. Das hat der koreanische Tech-Gigant endlich eingesehen und setzen jetzt auf den neuen Snapdragon Wear Elite.
Wear OS 7 läuft damit butterweich, dass man selbst als eingefleischter Apple-Nutzer nur anerkennend nicken kann. Und weil der neue Prozessor nicht so viel Strom frisst, macht der dicke 800-mAh-Akku jetzt richtig Freude. Ihr kommt locker auf 60 Stunden Laufzeit. Das sind rund 36 Prozent mehr als früher. Apple hat im direkten Vergleich beim Akku vielleicht noch einen winzigen Vorsprung, dafür pumpt das Fast-Charging die Samsung-Uhr in 90 Minuten wieder komplett auf 100 Prozent.
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Die Gesundheitsfunktionen sind noch einmal besser geworden
Wo Samsung die Android-Konkurrenz dann aber endgültig im Regen stehen lässt, sind die Gesundheits-Features. Über die Bioelektrische Impedanzanalyse misst die Uhr euren Körperfettanteil und die Muskelmasse. Bei Apple müsst ihr dafür extra auf eine smarte Waage steigen, weil der Uhr die entsprechenden Sensoren in der Hardware fehlen.
Außerdem bekommt ihr eine echte, kalibrierbare Blutdruckmessung. Einmal mit der Manschette vom Arzt abgestimmt, trackt die Uhr euren Blutdruck-Trend im Hintergrund mit. Was ganz neu ist und ich so auch noch nie gesehen habe ist der AGE- und Antioxidantien-Index, bei dem eure Stoffwechsel-Werte direkt durch die Haut gescannt werden. Das ersetzt keinen echten Arztbesuch, aber für den täglichen Check-up ist das schon verdammt stark.
Zieht man am Ende mal einen Strich drunter, entscheidet ohnehin oft das Preisschild. Apple verlangt für seine Top-Modelle Summen, bei denen man sogar Gänsehaut an den Zehen bekommt. Die Galaxy Watch Ultra 2 startete bei rund 750 Euro, jetzt gibt es die Uhr gerade für rund 520 Euro auf Amazon. Wer das richtige Smartphone besitzt und wirklich das Maximum an Technik sucht, bekommt hier das aktuell dickste Paket auf dem Markt geschnürt.
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