Die erhöhten RAM-Preise könnten sich auch auf das Galaxy S26 auswirken - obwohl Samsung die Chips selbst herstellt

Samsung ist einer der Profiteure der steigenden RAM-Preise. Die Mobile-Abteilung könnte aber auch darunter leiden.

Bei Samsung soll es interne Streitigkeiten wegen der Speicherkrise geben. (Bild: Samsung) Bei Samsung soll es interne Streitigkeiten wegen der Speicherkrise geben. (Bild: Samsung)

Durch die aktuelle Speicherkrise haben sich die Preise für RAM in den vergangenen Wochen teilweise mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung könnte sich nicht nur auf die Preise von Grafikkarten auswirken, sondern auch auf die nächste Handy-Generation von Samsung.

Interne Streits um RAM bei Samsung

Während die steigenden Preise Endkunden ächzen lassen und sogar zur Schließung ganzer Unternehmen führen könnten, reiben sich die Hersteller dank wachsender Gewinne natürlich die Hände. Die Krise wird vor allem von der gestiegenen Nachfrage durch KI-Unternehmen befeuert.

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Samsungs Halbleiterdivision, auch bekannt als »Samsung DS«, gehört zu den Profiteuren der aktuellen Situation und dürfte großes Interesse daran haben, die starke Marktposition zur eigenen Gewinnmaximierung zu nutzen.

Einem Bericht von Sedaily zufolge hat das kürzlich intern zu Streitigkeiten geführt. Für die Galaxy-Smartphones und -Tablets braucht Samsung Mobile Experience (MX) ebenfalls DRAM-Chips und bestellt diese natürlich bei der Samsung-Schwester DS.

Die Halbleiterdivision soll eine Abmachung für das komplette nächste Jahr allerdings abgelehnt haben. Stattdessen müssen die Mengen und Preise demnach vierteljährlich neu verhandelt werden. So kann die Abteilung schneller und besser auf Veränderungen der Situation reagieren.

Die Verhandlungen sollen sogar so intensiv geworden sein, dass einige der höchsten Manager von Samsung einschreiten und vermitteln mussten. Samsung DS sieht natürlich die Möglichkeit, die Gewinne durch Verkäufe an KI-Unternehmen deutlich zu steigern.

Das könnte aber eben auf Kosten der Mobile-Abteilung gehen. Im Februar 2026 wird die nächste Flaggschiff-Generation S26 erwartet, zu der es bisher nur wenige Informationen gibt. Eine deutliche Preiserhöhung im Vergleich zum aktuellen Modell scheint nicht ausgeschlossen.

Die beiden Abteilungen sollen sich zumindest auf eine Mindestliefermenge für das kommende Jahr geeinigt haben. Dadurch dürfte das absolute Worst-Case-Szenario, in dem nicht genügend DRAM-Chips für alle Galaxy-Handys zur Verfügung stehen, abgewendet werden.

Dennoch könnte es unter diesen Umständen für die Mobile-Abteilung schwieriger werden, auch im kommenden Jahr profitabel zu arbeiten, während quasi nebenan Rekordgewinne gefeiert werden könnten.

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