Ich habe selten ein Paar Lautsprecher auf dem Tisch gehabt, das sich in so vielen Facetten von anderen Marken unterschieden hat. Das ist aber keineswegs negativ gemeint: Die Klipsch ProMedia Lumina gehören zu den edelsten und klangintensivsten Lautsprechern, die ich je ausprobiert habe. Nach knapp zwei Wochen Einsatz muss ich feststellen: Das hier ist ein echtes Audio-Kleinod.
Holt euch die Lautsprecher jetzt auf AmazonEin erstaunlich schmaler Subwoofer und noch mehr Alleinstellungsmerkmale
Als ich die Lautsprecher zum ersten Mal ausgepackt habe, staunte ich nicht schlecht: Der Subwoofer ist kein riesiger Klotz, sondern eher länglich und schmal. Nur etwas mehr als 15 cm misst er in der Breite. Das ist möglich, da er seine Membran nicht auf der Unterseite, sondern an der Außenwand hat. Dieses Design habe ich davor noch nie so gehen und dürfte vor allem Menschen mit einem eher schmaleren Schreibtisch freuen.
Doch da hört es mit den Besonderheiten noch lange nicht auf. Denn der ProMedia Lumina ist eines der wenigen Modelle im Bereich Regallautsprecher, das auf Hornlautsprecher setzt. Statt einer Kalotte für die oberen Frequenzen wird ein Horn
verwendet, das optische Ähnlichkeiten mit einem Trichter hat. Diese Trichter sind weitaus klarer und vor allem präziser als herkömmliche Membran-Lautsprecher.
Und diese erhöhte Präzision merkt man ihnen auch definitiv an. Beim Musikhören alleine dachte ich mir, dass diese Geräte zweifellos auch in einem Studio Anwendung finden könnten, die passende Ästhetik dafür hat er jedenfalls. Auch der Bass des Subwoofers fügt sich gut ins Klangbild ein, ohne sich zu sehr aufzudrängen.
Holt euch meinen Lautsprecher-Tipp jetzt auf AmazonEin optischer Leckerbissen mit toller Beleuchtung
Die große Neuerung der Klipsch ProMedia Lumina ist die RGB-Beleuchtung auf der Rückseite. Die kann direkt über die App gesteuert werden und lässt sich in viele verschiedene Modi bringen. Für mich an dieser Stelle besonders wichtig: Es gibt auch einen Modus, in dem das Licht sich mit dem ausgegebenen Ton synchronisiert. Das Licht bleibt dabei stets dezent und erhellt nicht euren kompletten Raum.
Damit fügt es nahtlos in das Design des Lautsprechers ein, die matte Oberfläche mit Holzmaserung und Vinyl-Finish trieft förmlich über vor Style und ich schäme mich fast ein bisschen, dass der Rest meiner Wohnung im Vergleich eher geschmacklos wirkt.
Ein weiteres Highlight, das ich nicht unerwähnt lassen möchte, sind die neigbaren Standfüße der beiden Lautsprecher. So könnt ihr auf eurem Schreibtisch den Winkel perfekt auf eure Größe anpassen, damit der Sound auch wirklich dort ankommt, wo er soll: bei euren Ohren.
Das alles sind Gründe, weshalb es die Klipsch-Lautsprecher auch in meine große PC-Lautsprecher-Kaufberatung geschafft haben. Für mehr Sound-Empfehlungen schaut dort gerne mal vorbei:
So fällt mein persönliches Fazit aus
Mein Fazit fällt sehr positiv aus. Die Klipsch ProMedia Lumina sind eine wahre Augenweide und liefern euch einen Sound, der keine erkennbaren Schwächen hat. Das Einzige, was ich mich frage ist, warum Klipsch für die Verbindung zwischen Satelliten und Subwoofer auf die längst überholten VGA-Anschlüsse setzt.
Ansonsten haben wir es hier mit Lautsprechern zu tun, die vieles anders machen und genau deswegen an vielen Konkurrenten mühelos vorbeiziehen.
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