CES 2026: Für alle ohne grünen Daumen gibt es bald einen Pflanzensensor im Tamagotchi-Stil

Tamagotchi trifft Pflanzenpflege: Senso will euch auf spielerische Art zu besseren Pflanzeneltern machen.

Sieht aus wie ein Tamagotchi und funktioniert ganz ähnlich: Senso soll euch spielerisch bei der Pflanzenpflege helfen. (Bildquelle: Solidtech) Sieht aus wie ein Tamagotchi und funktioniert ganz ähnlich: Senso soll euch spielerisch bei der Pflanzenpflege helfen. (Bildquelle: Solidtech)

Auf der CES 2026 zeigt Soildtech ein neues Konzept für Pflanzenfreunde: Senso – ein smarter Sensor, der euch spielerisch zu einer besseren Pflanzenpflege motivieren soll.

Das Gerät kombiniert ein klassisches Bewässerungs-Management mit einem pixeligen virtuellen Begleiter, der eure Pflegeleistungen entsprechend belohnt. Es ist so etwas wie ein Tamagotchi für Pflanzeneltern.

So funktioniert Senso

Der Sensor wird neben die Pflanze in die Erde gesteckt. Sobald er platziert ist, »erwacht« ein Pixelcharakter und wird euer Pflanzenpflege-Begleiter. Das System überwacht in Echtzeit:

  • Bodenfeuchtigkeit
  • Umgebungstemperatur
  • Lichtverhältnisse

Basierend auf diesen Daten gibt euch der virtuelle Charakter tägliche oder wöchentliche Missionen: »Deine Pflanze braucht Wasser!« oder »Zeit für mehr Licht!«. Indem ihr diese Aufgaben erledigt, helft ihr nicht nur der Pflanze, sondern auch dem virtuellen Planeten des Charakters, zu gedeihen.

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Ihr sammelt außerdem verschiedene Belohnungen und könnt neue Charaktere freischalten. Das verwandelt die Pflanzenpflege in ein interaktives Spiel.

Der virtuelle Begleiter reagiert auf die Pflanzendaten: Geht es der Pflanze gut, ist der Charakter glücklich. Vernachlässigt ihr sie, wird er traurig.

Modulares Design für verschiedene Pflanzen

Senso setzt auf ein modulares System. Das »Tamagotchi« selbst sitzt magnetisch auf einer zweizackigen Sonde, die in den Topf gesteckt wird. Ihr könnt es zwischen verschiedenen Sensoren hin- und herwechseln.

Jede Pflanze bekommt ihr eigenes Profil in der App mit historischen Daten und spezifischen Pflegetipps.

Senso unterstützt verschiedene Sensoren mit unterschiedlicher Messtiefe, um korrekte Werte über verschiedene Topfgrößen und Pflanzenarten hinweg zu gewährleisten.

KI-gestützte Unterstützung

Die begleitende App nutzt künstliche Intelligenz, um:

  • Pflanzen per Handykamera zu identifizieren
  • Krankheiten zu diagnostizieren
  • Personalisierte Tipps zu geben

Senso unterstützt zudem Spracheingaben. Ihr könnt den Sensor beispielsweise fragen »Warum wird meine Monstera gelb?« und erhaltet dann eine Antwort mit möglichen Ursachen und Lösungen.​

Verfügbarkeit

Senso wird in Kürze zunächst bei Kickstarter starten. Preisangaben wurden bislang nicht kommuniziert.

Marinus Martin
Marinus Martin

Ich muss gestehen, dass ich die Idee hinter Senso spannend finde – was vielleicht auch daran liegt, dass das Ur-Tamagotchi ein fester Bestandteil meiner Kindheit war. Über einen besonders grünen Daumen verfüge ich nicht, habe allerdings sehr viele Pflanzen bei mir zuhause.

Das spielerische Konzept der Pflege gefällt mir, und sollte das Gadget tatsächlich in den Handel kommen, könnte ich mir tatsächlich vorstellen, es einmal auszuprobieren. Allerdings nur, wenn der Preis stimmt und das Ganze bezahlbar bleibt.

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