Jahrelang habe ich diesen Kaffeevollautomaten im Schaufenster angehechelt und endlich, seit Weihnachten 2024, ist er mein: der Siemens EQ900. Er gilt als DAS Nonplusultra für den Privathaushalt. Nach über 9 Monaten kann ich zwei Dinge sagen: Er ist wirklich herausragend gut - aber vor dem Kauf hätte ich gerne ein paar Dinge gewusst, die viele Tests nicht sagen.
Jetzt ist er am Prime Day mächtig reduziert - schauen wir ihn uns also nochmal genauer an.
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Der EQ900 ist ein Bohnen-zu-Tasse-Vollautomat mit riesigem 6,8"-Touchscreen. Im comfortMode wählt ihr Stärke und Größe schnell & simpel; der baristaMode schaltet die Profi-Parameter frei (Brühtemperatur, Mahlgrad via eGrinder, Kontaktzeit/Extraktionszeit, Aroma-Profile etc.).
Je nach Modell gibt’s Dual-Bean-Hopper (zwei Bohnenbehälter) und Features wie BeanIdent, das Brühparameter automatisch an Sorte & Röstgrad anpasst oder sogar eine Tassenheizung.
Siemens EQ900 - das macht diesen Kaffeevollautomaten so besonders
Der EQ900 fährt allerhand Hightech auf, um sich als Primus der Kaffeevollautomaten zu behaupten. Dabei sind natürlich auch eine Menge Marketing-Begriffe, aber die will ich mal schnell aufdröseln:
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Siemens EQ900: Das Nonplusultra für Kaffeevollautomaten!
baristaMode mit eGrinder
Während viele Vollautomaten lediglich Intensität/Volumen kennen, erlaubt der EQ900 echtes Feintuning: Mahlgrad elektronisch verstellen, Brühtemperatur und Kontaktzeit fein abstimmen – direkt am Display. Das bringt euch deutlich näher an den Geschmack, den ihr von der jeweiligen Bohne wollt (hell geröstet = oft feiner, heißer; dunkel = eher etwas gröber, kühler).
BeanIdent & (modellabhängig) Dual-Bean
BeanIdent liest eure Bohnenparameter ein (Röstgrad etc.) und passt automatisch die Brühsettings an – praktisch, wenn ihr nicht ständig selbst schrauben wollt. In den Varianten mit zwei Bohnenbehältern könnt ihr bequem zwischen zwei Sorten wechseln (z. B. fruchtiger Espresso vs. schokoladiger Allrounder) – ohne Umfüllen. Achtung: BeanIdent ist nicht in jedem Modell (z. B. nicht TQ903GB9). Ich finde: Das braucht man auch nicht.
Komfort vs. Kontrolle – zwei Modi
Im comfortMode bekommt ihr schnellen Kaffee ohne Fummelei; aromaSelect/aromaBoost regeln Intensität und Charakter. Im baristaMode habt ihr sämtliche Stellschrauben. Diese Dualität ist stark, weil sie Neulinge abholt und Fortgeschrittenen den Spaß am Tweaken lässt.
Home Connect & Rezepte
Die App bringt Profile, Pflegehinweise und weltweite Rezeptideen aufs Smartphone. Vor allem Letzteres ist genial - denn so gibt's noch viel, viel mehr Getränke auf Knopfdruck. Cold Brew, um Beispiel. Für mich im Alltag ein echtes Plus!
Milchaufschäumer, Tassenheizung und Einstellungsmöglichkeiten wie sonst nur bei Siebträger
Siemens verkauft den EQ900 in mehreren Ausführungen (z. B. TQ903…, TQ905…, „Plus“). Sie unterscheiden sich u. a. bei Bohnenbehältern (ein vs. zwei), BeanIdent-Verfügbarkeit, Milk-Setup und teils beim Zubehör. Ein Blick auf die exakte Modellnummer lohnt sich, weil Siemens die Namenszusätze (plus, connect) nicht immer stringent nutzt.
- Preis/Leistungs-Sweet-Spot: Ich empfehle euch vor allem den TQ903 - denn dieser ist die Grundversion, die aber schon all das Wichtige hat.
- Ihr braucht unbedingt zwei Bohnenbehälter? Dann gibt's nur den TQ907 - das ist quasi die Vollausstattung.
- Tassenheizung und BeanIdent – ja oder nein? Ich persönlich rate euch sogar vom Aufpreis der beiden Ausstattungsmerkmale ab, denn beide haben mich enttäuscht. Die Modelle mit dem Kürzel "TQ905" haben beides, kosten aber oft über 100€ mehr als der TQ903, aber das lohnt sich nicht. Die Tassenheizung wärmt Tassen nicht wirklich und BeanIdent funktioniert auch nicht automatisch, sondern per manueller Einstellung.
- „Plus“-Modelle: In Tests oft Topnoten – u. a. wegen sehr guter Milchgetränke (Textur & Temperatur) und Rundumsorglos-Ausstattung durch die automatische Selbstreinigung. Wenn Budget vorhanden und Milchdrinks Priorität sind, klare Empfehlung. Allerdings: Die Reinigungsmittel von Siemens sind recht teuer.
Für wen lohnt der EQ900 denn nun?
Der Siemens EQ900 ist in einigen Punkten wirklich herausragend:
- Geschmack
- Einstellungsvielfalt
- Getränkevielfalt
Wenn ihr wirklich das Nonplusultra wollt und Kaffee förmlich zelebriert, wenn ihr so viele Einstellungsmöglichkeiten wie bei einer Siebträgermaschine (allerdings ohne den Aufwand) sucht, dann ist der EQ900 perfekt für euch.
Ich persönlich liebe die Maschine und bin jeden Tag auf's Neue wieder glücklich, wenn ich meinen Espresso trinke.
Hier geht's zum Siemens EQ900 unterm Prime Day-Hammer!Kaffeevollautomaten: Was bewirken die Einstellungen für Mahlgrad, Stärke und Temperatur überhaupt?
Beim Siemens EQ900 könnt ihr eine Menge einstellen - bei anderen Kaffeevollautomaten zwar nicht ganz so viel, aber manches geht auch dort. Wer von euch weiß, was dabei wirklich passiert? Hier meine Erfahrungen:
- Stärke → regelt primär die Kaffeemehl-Dosis pro Bezug (mehr Gramm = kräftiger, voller; zu viel = bitter/staubig).
- Menge → bestimmt das Getränkevolumen (mehr Wasser = dünner & oft bitterer; weniger Wasser = konzentrierter & oft säuerlicher).
- Mahlgrad (eGrinder) → feiner = langsamerer Durchfluss, höhere Extraktion (Gefahr: Bitterkeit); gröber = schnellerer Durchfluss, geringere Extraktion (Gefahr: Säure/Wässrigkeit).
- Kontaktzeit → steuert, wie lange Wasser und Kaffeemehl interagieren (länger = mehr gelöste Stoffe/Körper, kürzer = heller/lebendiger).
- Brühtemperatur → wärmer extrahiert mehr (Risiko Bitterkeit), kühler bremst Extraktion (Risiko Säure); passt zur Röstung: hell = eher wärmer/feiner, dunkel = eher kühler/gröber.
5 Dinge, die ihr vor dem Kauf checken solltet
- Modellnummer prüfen: Dual-Bean & BeanIdent sind nicht in jeder Variante und meiner Meinung nach auch unnütz.
- Aufstellfläche & Höhe: Der EQ900 ist groß – denkt an Haubenöffnung & Bohnen-/Wassertankzugang.
- Milchsetup & Pflege: Milchwege regelmäßig reinigen; schaut, welches Milchsystem eurer Variante beiliegt.
- Kaffeebohnenqualität: Der beste Vollautomat macht aus schwachen Bohnen keinen Topschuss. (Klar, aber wichtig.)
- Feintuning nutzen: Startet mit BeanIdent/comfortMode, dann in baristaMode schrittweise anpassen: Mahlgrad → Temperatur → Kontaktzeit.
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