Ich glaube jeder hat diesen einen Kollegen im Büro, der aus dem Thema Kaffee eine ganze Seminararbeit macht. So einen Spezialisten habe ich auch. Und dieser besagte Kollege liegt mir seit über einem Jahr in den Ohren, dass der Siemens EQ900 das Beste vom Besten ist. Für ihn gibt es keine bessere Maschine. Da das gute Stück aktuell bei Amazon zu einem richtig starken Kurs im Sale verhökert wird, überlege ich wirklich, mir die Maschine zu holen.
Hier gibt es den Siemens EQ900 bei Amazon!Kaffe wie vom Barista, obwohl es ein Vollautomat ist
Man will eigentlich den perfekten, vollmundigen Espresso wie aus einer Siebträgermaschine. Aber wer hat morgens um halb sieben schon Bock darauf, Kaffeemehl abzuwiegen und in der Küche rumzusauen? Der EQ900 kriegt da laut meinem Kollegen den perfekten Spagat hin. Hier bekommt ihr auf Knopfdruck einen super Kaffee.
Bei diesem Modell rödelt kein billiges Edelstahl-Mahlwerk, sondern eins aus hochwertiger, langlebiger Keramik. Das Wasser wird im Hintergrund permanent von Sensoren überwacht, damit die Brühtemperatur aufs Grad genau passt. Und mit einem Wassertank, der über zwei Liter fasst, muss man auch nicht ständig wie ein Durstiger zur Spüle rennen.
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Siemens EQ900: Das Nonplusultra für Kaffeevollautomaten!
Vom "Wachmacher-Espresso" bis hin zum lecker Kaffee
Mein Kollege ist ein absoluter Espresso-Nerd und da entscheidet ja oft schon eine Nuance darüber, ob man flüssiges Gold oder trauriges Spülwasser in der Tasse hat. Er stellt sich bei seiner EQ900 die Parameter komplett selbst ein: Kaffeestärke, exakter Mahlgrad, Wassermenge, Kontaktzeit, Brühtemperatur und (bei anderen Getränken) den genauen Milchanteil.
Morgens braut er sich seinen "Wachmacher-Espresso", der so aggressiv ist, dass er quasi Tote erweckt. Am Nachmittag schiebt er dann die virtuellen Regler hin und her und lässt sich einen sanften, auf die letzten Geschmacksnuancen optimierten Espresso raus.
Kann mehr als nur Cappuccino oder Latte Macchiato
Als mein Kollege das erste mal von der Maschine geschwärmt hat, dachte ich, aus dem Hahn fließen nur die Standard-Verdächtigen wie Cappuccino oder Latte Macchiato. Da wurde ich schnell zurechtgerückt. Siemens hat der Kiste ein Feature namens "Coffee World" verpasst. Das ist quasi eine riesige, digitale Bibliothek an internationalen Kaffeespezialitäten.
Sein absolutes Highlight im Hochsommer: Der Cold Brew, den ich jetzt bei der Hitzewelle auch gebrauchen könnte. Hier brüht die Maschine den Kaffee tatsächlich kalt auf. Dadurch lösen sich kaum Bitterstoffe und man hat ein unfassbar erfrischendes Getränk.
Nur die Basisversion lohnt sich
Bei all der Lobhudelei gibt es nach fast zwei Jahren aber auch einen dicken Kritikpunkt und der spart euch viel Geld. Es gibt den EQ900 nämlich in drei Versionen: Die Basisversion (TQ903), die mittlere (TQ905) und das absolute Luxus-Topmodell (TQ907).
Mein Kollege hat sich damals ausgerechnet die mittlere Variante (TQ905) geholt und beißt sich heute noch in den Hintern. Die Kiste hat eine Tassenheizung und ein Feature namens "BeanIdent", das die Bohnen erkennen soll. Sein vernichtendes Urteil: Kompletter Mumpitz! Die Heizung wärmt höchstens dünne Blechtassen lauwarm an und diese Bohnen-Erkennung ist eine Spielerei, die man nach zwei Wochen eh überschreibt, weil man seine eigenen Settings geiler findet.
Holt euch unbedingt die günstigste Basisversion (TQ903)! Die hat exakt dieselbe Brühtechnik und dasselbe Display, kostet aber deutlich weniger. Nur wenn ihr zwingend zwei komplett verschiedene Bohnensorten (z. B. normal und entkoffeiniert) gleichzeitig nutzen wollt, müsst ihr wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und das teuerste Modell (TQ907) mit den zwei getrennten Mahlwerken kaufen.
