Spotify bestätigt Probleme mit Android-App – zwei Handyhersteller sind wohl besonders betroffen

Wenn ihr Spotify auf eurem Android-Handy nutzt, habt ihr in den vergangenen Tagen vielleicht ein paar Macken festgestellt. Die Entwickler bestätigen nun Probleme mit der App, können aber noch keine Lösung anbieten.

Auf Android hat die Spotify-App mit mächtig Problemen zu kämpfen - eine Lösung ist bisher nicht in Sicht. Auf Android hat die Spotify-App mit mächtig Problemen zu kämpfen - eine Lösung ist bisher nicht in Sicht.

Hierzulande ist Spotify der mit weitem Abstand beliebteste Musik-Streamingdienst; auch weltweit zählt die aus Schweden stammende App mit eigenen Angaben zufolge 696 Millionen aktiven Nutzern zu den Branchengiganten.

Entsprechend verbreiten sich Nachrichten über technische Probleme wie ein Lauffeuer – und erst recht, wenn sie schon eine Weile bestehen. Wie 9to5Google berichtet, ist genau das seit knapp zwei Wochen der Fall: Zahlreiche Nutzer klagen über Probleme mit der Spotify-App, die das Unternehmen nun bestätigte.

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»Bestimmte WLAN-Netzwerke« als gemeinsamer Nenner

Im offiziellen Spotify-Forum sowie in sozialen Medien häufen sich die Nutzerberichte, wonach die Spotify-App wahlweise träge reagiert, einfriert oder gleich komplett den Dienst quittiert. Ein gemeinsamer Nenner ließ sich beim Durchforsten der Meldungen nur bedingt herausfischen, doch inzwischen haben die App-Entwickler selbst eine Stellungnahme herausgegeben.

Demzufolge soll die Android-App bei der »Verbindung mit bestimmten WLAN-Netzwerken« zu Problemen führen. Beinahe beiläufig erklärt Spotify an dieser Stelle, dass die meisten Wortmeldungen von Besitzern eines Samsung Galaxy oder Google Pixel Handys stammen und diese wohl besonders betroffen sind. Konkret heißt es in der Mitteilung:

Uns haben Berichte von Android-Nutzern (hauptsächlich Samsung und Google Pixel) erreicht, dass die Spotify-App verlangsamt, einfriert oder abstürzt, wenn sie mit bestimmten WLAN-Netzwerken verbunden sind. Das Problem tritt nicht auf, wenn mobile Daten verwendet werden.

Eine Problemlösung oder einen Workaround außerhalb des Wechsels auf mobile Daten steht ebenso aus wie ein Zeitplan, wann mit einer solchen Lösung zu rechnen sei.

Angesichts der expliziten Nennung von »bestimmten WLAN-Netzwerken« spekulieren Nutzer über einen Zusammenhang mit Chromecast-fähigen Geräten. Das würde auch erklären, wieso der übergangsweise Wechsel auf mobile Daten oder den Offline-Modus die gewünschte Abhilfe schafft.

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