Zum Steuern von Mars-Rover-Robotern braucht man einen Computer und einen Controller: Wissenschaftler benutzen jetzt deshalb ein Gerät, das eigentlich für uns Spieler entwickelt wurde

In der simulierten Mars-Umgebung auf dem Airbus-Campus in Stevenage kommt ein Steam Deck zum Einsatz.

Dieser Mars-Rover wird per Steam Deck gesteuert. (Bildquelle: Tom ScottYouTube) Dieser Mars-Rover wird per Steam Deck gesteuert. (Bildquelle: Tom Scott/YouTube)

In einem neuen Video vom YouTuber Tom Scott besucht er den Airbus-Campus in Stevenage, England. Dort gibt es nämlich ein Testzentrum, auf dem die Oberfläche des Mars simuliert wird. Dort werden unter anderem Mars-Rover getestet, die irgendwann auf der Oberfläche des roten Planeten wissenschaftliche Untersuchungen durchführen sollen.

Für die Steuerung dieser Hightech-Maschinen kommt nicht irgendein obskures Steuerungsgerät zum Einsatz, das speziell für diesen Einsatz entwickelt wurde.

Nein, die Wissenschaftler verwenden ein Gerät, das eigentlich für Gaming gedacht wurde: ein Steam Deck.

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Aus Handheld-PC wird Mars-Rover-Controller

Dass die Mars-Rover in der simulierten Mars-Umgebung mobil von einem Steam Deck gesteuert werden, mag seltsam klingen, ergibt aber viel Sinn.

Für die Steuerung der Maschinen ist ein Computer für die Software und ein Eingabegerät für die Richtungseingaben erforderlich – das Steam Deck hat beides. Es ist ein tragbarer PC mit eingebauten Controller. 

In dem Video darf Tom Scott das Gerät selbst einige Momente lang steuern. Dafür reichen ihm die Wissenschaftler den Handheld-PC, auf dem eine nicht näher erkennbare Steuerungs-App läuft. 

Oft ist die Entwicklung eines komplett neuen Gerätes, etwa zur Steuerung von Mars Rovern, gar nicht nötig. Ein Steam Deck reicht aus. (Bildquelle: Tom ScottYouTube) Oft ist die Entwicklung eines komplett neuen Gerätes, etwa zur Steuerung von Mars Rovern, gar nicht nötig. Ein Steam Deck reicht aus. (Bildquelle: Tom Scott/YouTube)

Leider wird nicht weiter darauf eingegangen, was genau diese App macht und wieso die Wahl auf Valves Handheld gefallen ist. 

Es gibt jedoch einige Gründe, die Sinn ergeben könnten.


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Das Steam Deck hat den richtigen Formfaktor und ist flexibel

Das Steam Deck ist ein offenes System auf Linux-Basis, auf dem ihr im Grunde jede Software installieren könnt, die ihr wollt. Selbst das Installieren von Windows ist möglich. Diese Offenheit eröffnet Möglichkeiten, die weit über Gaming hinausgehen.

So haben einige Besucher von Disney-Freizeitparks entdeckt, dass einige Star-Wars-Druiden ebenfalls mit Steam Decks gesteuert werden.

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Ein großer Vorteil von dem Gerät ist natürlich sein Formfaktor: Es ist leicht, komfortabel zu halten und Controller-Bedienelemente sind schon eingebaut.

Valve hat schon zum Release mit der Vielseitigkeit des Steam Decks geworben. Haben sie jedoch jemals damit gerechnet, dass ihr Handheld einmal einen Mars-Rover steuern wird? Zumindest in einer simulierten Testumgebung. Mit zum roten Planeten wird der Handheld nicht fliegen. Da übernehmen 3D-Kameras und Sensoren das Ruder.


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